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Sicherheit für den Online-Shop

Online-Shopping wird immer beliebter. Zusätzlich zu den klassischen Läden setzen deshalb viele Unternehmen vermehrt auf einen Online-Shop. Doch wer einen Online-Shop eröffnet, muss sich intensiv mit der Sicherheit auseinandersetzen. Eine Checkliste.

25. September 2019, Autor: Natascha Fabian, Foto: Helvetia

Ein Online-Shop als Ergänzung zum klassischen Laden ist eine grosse Chance. Allerdings ergeben sich dadurch auch neue Risiken, denn der ganze Kaufprozess wird über das Internet abgewickelt.

Risiko minimieren mit vorbeugenden Massnahmen

Was kann man tun, wenn der Kunde nicht zahlt? Oder wenn der Shop durch einen Hacker manipuliert wird? Mit folgenden Massnahmen können Sie solche Risiken minimieren:

Zahlung: 

  • Definieren Sie Zahlungsfristen und halten Sie diese in den allgemeinen Geschäftsbedingungen fest.
  • Wickeln Sie den Zahlungsvorgang über etablierte Kanäle von Banken und Kreditkartenfirmen ab.
  • Kontrollieren Sie die Debitoren regelmässig.

Technik Online-Shop: 

  • Aktualisieren Sie die Webapplikation stetig.
  • Setzen Sie eine verschlüsselte Verbindung zwischen der Website und den Besuchern ein, um die Übermittlung persönlicher Daten sicher abzuwickeln.
  • Installieren Sie eine Web-Applikation-Firewall.
  • Lassen Sie die Website-Sicherheit regelmässig von einem Experten überprüfen.
  • Erstellen Sie regelmässige Sicherheitskopien Ihrer Website und aller vorhandenen Datenbanken.

Onlineshops sind für Hacker auch oft ein Angriffspunkt, um an Kunden- oder Kreditartendaten zu kommen. Hier gibt die neue Europäische Datenschutz-Grundverordnung strikte Vorgaben, denen sich ein Shop-Betreiber bewusst sein sollte.

Prozesse:

  • Installieren Sie Prozesse, die ab einer bestimmten Bestellhöhe die Echtheit der Bestellung prüfen. Dies kann zum Beispiel die Überprüfung der angegebenen Lieferadresse (stimmt diese mit dem Besteller überein) und der Identität des Bestellers sein.
  • Verlangen Sie situativ eine Anzahlung

Restrisiko entsprechend absichern

Trotz vorbeugenden Massnahmen bleibt immer ein Restrisiko. Deshalb ist es wichtig, sich entsprechend abzusichern. Helvetia empfiehlt jedem KMU mit Online-Shop eine Restschuldversicherung. Damit lassen sich Zahlungsausfälle der Kunden versichern. Zusätzlich zur klassischen Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung – die jedes KMU haben sollte – rät Helvetia zu einer Cyber-Versicherung. Einerseits sind durch diese Versicherung Schäden an Drittpersonen gedeckt, wenn zum Beispiel ein Hacker den Online-Shop manipuliert. Andererseits sind Eigenschäden, wie zum Beispiel die Wiederherstellung und der Gewinnausfall durch einen Angriff sowie Vermögensschäden auf Grund eines Cyber-Betruges, versichert. Weitere Versicherung wie für den Transport, die IT-Infrastruktur oder das Betriebsinventar sollten Sie ebenfalls prüfen.

Cyber-​Versicherung

Zunehmend vernetzte IT-Geräte, Maschinen und Anlagen erhöhen die Effizienz – und das Risiko von Cyber-Kriminalität. Mit einer Cyber-Versicherung schützen sich Unternehmen: Sie leistet Ersatz für Vermögensschäden, die durch Datenverlust, Datenmanipulation oder Datenschutzverletzungen entstehen.

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