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Konzern und Innovation
Engagement

Bundesrat Alain Berset: «Improvisation ist gut für den Geist.»

Bundesrat Alain Berset war Gast bei der Gesprächsreihe «TheTalk@TheStudio» von Helvetia und Ringier.

1. März 2019, Text: Esin Ezer, Fotos und Video: Thomas Lüthi

Bundesrat Alain Berset war Gast beim TheTalk@TheStudio von Helvetia und Ringier. Im Gespräch mit Christine Maier sagt Bundesrat Alain Berset, welche Schwerpunkte er dieses Jahr setzen will, was die Schweiz für eine erfolgreiche Zukunft braucht und was er am liebsten auf dem Klavier spielt.

Die Reform der Sozial- und Vorsorgewerke beschäftigt Bundesrat Alain Berset weiterhin. Mit dem Nein zur Reform der Altersvorsorge im September 2017 hat sich die Schweizer Bevölkerung als reformunwillig gezeigt. Ein neuer Anlauf steht für Bundesrat Berset am 19. Mai 2019 mit der neuen Vorlage zur AHV bevor. "Die Reform muss gelingen", betont Bundesrat Berset. Eine weitere Ablehnung der Vorlage könne negative Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum haben. Es sei ihm aber bewusst, dass es in der Schweiz schwierig sei, Reformen bei den Sozialwerken zu erreichen. Und ohne eine Mehrheit an der Urne werde nichts passieren.

Zum Thema Umverteilung in den Vorsorgewerken äussert sich Berset diplomatisch. Sieben Milliarden Franken werden jedes Jahr in den Pensionskassen umverteilt – von den Arbeitenden zu den Rentnern. "Die jüngere Generation muss sich mehr engagieren. Sich nur Sorgen zu machen, bringt uns nicht weiter. Wir brauchen Lösungen."

Auch zum EU-Dossier äusserte sich Bundesrat Alain Berset: "Trotz vielen Diskussionen konnten wir im Jahr 2018 grosse Fortschritte machen." Das Ergebnis liege zwar ausserhalb dessen, was der Bundesrat festgehalten habe. Aber man kenne nun die offenen Punkte – Lohnschutz, Unionsbürgerrechtlinie, staatliche Beihilfen. Der Bundesrat sei nun daran, Lösungen zu finden. "Wir suchen einen Weg, damit es am Schluss ein Rahmenabkommen gibt", bestätigt er.

Verfolgen Sie das ganze Gespräch hier.

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