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Loch in der Vereinskasse – wie weiter?

In der Schweiz gibt es rund 100'000 Vereine, vom Jodelchor bis zum Tennisclub, aber auch politische Parteien oder Kindertagesstätten sind oft in dieser Rechtsform organisiert. Mit dem Coronavirus kämpfen jetzt manche Vereine ums Überleben. Helvetia unterstützt diese Vereine mit Tipps – und auch mit Geld.

05. Mai 2020, Text: Felix Mätzler, Foto: Deposit

Eine leere Turnhalle

Wo drei Schweizer zusammenkommen, gründen Sie einen Verein, sagt ein geflügeltes Wort. Dass die Schweizer derartige «Vereinsmeier» sind, ist nicht nur ein Charakteristikum der Bewohner, es hat auch damit zu tun, dass es hierzulande vergleichsweise unkompliziert ist, diese Rechtsform zu wählen.

Warten auf «bessere Zeiten»

Mit der Corona-Krise kommen nun aber viele Vereine unter Druck. Das stellt auch Fanni Dahinden fest, Leiterin der Fachstelle vitamin B in Zürich, eine Organisation, die Vereine berät. Besonders viele Anfragen gab es dort vor dem Lockdown Mitte März, als bereits grosse Versammlungen verboten waren: «Da wollten viele Vorstände wissen, ob sie ihre Hauptversammlung noch durchführen sollten oder dürften», sagt Dahinden. Diesbezüglich hat es mittlerweile Entspannung gegeben, weil nun ohnehin Menschenansammlungen verboten sind. Das hat zu einem gewissen Pragmatismus bei den Vereinsvorständen geführt: Man macht die Beschlussfassung schriftlich, hält die Versammlung online ab – oder man wartet einfach auf bessere Zeiten.

Keine Veranstaltungen – keine Einnahmen

Je länger der Lockdown dauert, umso zahlreicher die Vereine, bei denen sich ein finanzielles Loch auftut: Etwa der Fussballverein, der mit einem Sponsorenlauf oder mit dem Grümpelturnier jedes Jahr wichtige Einnahmen machte, was dieses Jahr bis auf Weiteres nicht möglich ist. Aber auch Kulturvereine, die sich in erster Linie über Veranstaltungen finanzieren, kämpfen jetzt ums Überleben. «Manchmal zeigt sich halt auch, dass der Verein nicht unbedingt die passende Rechtsform ist», sagt Fachfrau Fanni Dahinden, «Vereine sollten in erster Linie einen ideellen Zweck verfolgen, nicht einen wirtschaftlichen.»

Was ist zu tun, wenn Mitglieder nun plötzlich ihren Jahresbeitrag zurückfordern, weil der Verein wegen Corona seine Leistung nicht «liefern» kann? Auch hier empfiehlt es sich, pragmatisch vorzugehen und auf die Solidarität der Mitglieder zu pochen, denn diese sollten ja eigentlich auch ein Interesse daran haben, dass ihr Verein die Corona-Krise überlebt.

Weitere Tipps im Helvetia Blog

Helvetia unterstützt Vereine in der Corona-Krise. So finden Sie in den nächsten Wochen auf unserer Website ganz konkrete Tipps zum Thema. Etwa zur Frage, was zu tun ist, wenn die Hauptversammlung nicht stattfinden kann. Zudem unterstützt Helvetia Vereine mit einem Solidaritätsbeitrag bis zu 3000 Franken, wenn sie nachweislich durch die Corona-Massnahmen in finanzielle Nöte geraten. Interessierte Vereine finden alle Informationen auf unserer Website.

Finanzieller Beitrag an Vereine

Helvetia unterstützt Vereine in der Corona-Krise.

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