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Kunst
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Helvetia Kunst­preis: Auszeichnung für junge Kunst­schaffende

Ein Engagement für die Zukunft: Helvetia macht sich in der Förderung künstlerischer Nachwuchstalente stark. Der Gewinner des Helvetia Kunstpreises 2015 ist Dijan Kahrimanovic.

19. Juni 2015, Text: Andreas Karcher, Fotos: Viktor Kolibàl / Gabriel Huber

Wer Kunst versichern will, sollte sie auch kennen und fördern: Aus dieser Überlegung heraus engagiert sich Helvetia nachhaltig für Kunst. Der Helvetia Kunstpreis ist ein Teil dieses Engagements. Der 2004 von der damaligen Nationale Suisse lancierte Förderpreis versteht sich als Starthilfe für Diplomanden der Schweizer Fachhochschulen im Bereich «Bildende Kunst und Medienkunst». Er wird nicht an einen bekannten, in der Kunstszene bereits etablierten Künstler vergeben, sondern an ein junges Nachwuchstalent, das am Anfang seiner Karriere steht. Der Preis unterstreicht das langjährige Engagement von Helvetia und der ehemaligen Nationale Suisse für das Schweizer Kunstschaffen.

Doppelte Starthilfe

Der Gewinner erhält eine doppelte Starthilfe: Einerseits das Preisgeld von 15 000 Franken, andererseits eine Soloausstellung an der internationalen Kunstmesse LISTE - Art Fair Basel. Diese findet jeweils im Juni parallel zur ART in Basel statt und bietet dem Gewinner die Möglichkeit, sich einem Fachpublikum und der breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Neue Kunstformen

Neben dem Verleih des Kunstpreises besitzt Helvetia auch eine umfassende Sammlung zeitgenössischer Schweizer Kunst. Deren Ursprünge liegen in den 1940er-Jahren. Helvetia versteht den Ankauf von Werken der Gegenwartskunst als Beitrag zur Unterstützung und Förderung des Schweizer Kunstschaffens. Die so entstandene Sammlung konzentriert sich primär auf Malerei, Zeichnung und Fotografie. Der Förderpreis für junge Kunst wird bewusst offener gehalten, um auch neue Ideen und Kunstformen der nachrückenden Künstlergeneration zu fördern. Ein gutes Beispiel dafür ist das Schaffen des diesjährigen Preisträgers Dijan Kahrimanovic.

Kollektive Erinnerung

Der aktuelle Gewinner ist bosnischer Herkunft, lebt in der Schweiz und ist Absolvent der F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich. Dijan Kahrimanovic überzeugte die Jury mit einer Performance, für die er entsorgte Negative gesammelt hat. Die Bilder zeigen Szenen aus dem Leben, wie es für private Familienalben inszeniert wird. Der Künstler verwebt damit intelligent kollektive Erinnerung und persönliche Geschichte und skizziert das kulturelle «Dazwischensein» als Identität. Mit seiner bescheidenen und reflektierten Arbeit trifft Kahrimanovic ein Lebensgefühl, das zugleich universal, aktuell und brisant ist.

In der Jury des Kunstpreises 2015 sind Kathleen Bühler (Kunstmuseum Bern), Dorothee Messmer (Kunstmuseum Olten) und Katrin Weilenmann (Aargauer Kunsthaus).

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