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Kunst
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Werke von Francisco Sierra im Helvetia Art Foyer

In der Ausstellung «Die Bese Flöht et al.» widmet sich das Helvetia Art Foyer dem Schweizer Maler Francisco Sierra. Seine Werke sind meisterhaft, aber zugleich auch frech und skurril. Die Ausstellung ist bis zum 13. April 2017 donnerstags von 16 bis 20 Uhr geöffnet.

16. März 2017, Text: Margrith Mermet, Fotos: Viktor Kolibàl

Unter dem Titel «Die Bese Flöht et al.» zeigt das Helvetia Art Foyer in der jüngsten Ausstellung die Werke des 1977 in Santiago de Chile geborenen Schweizer Malers Francisco Sierra. «Seine Arbeiten widerspiegeln, wie klassische figürliche Malerei in einem zeitgenössischen Kontext wirken kann: meisterlich gemalt, aber zugleich frech und skurril», freut sich Nathalie Loch, Kuratorin der Helvetia Kunstsammlung .

In der Ausstellung sind 23 Ölgemälde aus der Serie «NewExBolígrafo» zu sehen. In den Bildern trifft Innenwelt auf Aussenwelt, Figürliches auf malerische Abstraktion; surreale Traumwesen bewegen sich in erfundenen Landschaften. Den kleinformatigen Ölgemälden gehen oftmals Kugelschreiberzeichnungen voraus. «Bolígrafo bedeutet auf Spanisch Kugelschreiber. Daraus leitet sich der Titel der Serie ab, die seit 2015 stetig anwächst», erklärt Nathalie Loch.

Farbige Abstraktionen und minutiöse Detailarbeit

Das titelgebende Werk, «Die Bese Flöht», hat zunächst den Anschein eines gewöhnlichen Kehrbesens. Doch die auf dem Stiel aufgemalte Flöte macht daraus ein Kunstwerk. Der Besen steht für einen Grossteil von Francisco Sierras künstlerischem Kosmos. Vieles kommt hier zusammen: täuschend reale Malerei und surreale Erscheinung, alltägliches Fundstück und phantasievolle Eingebung, Musik und Malerei.

Ein weiteres Gemälde ist «Ex Ronda Rüebli», ein detailgetreues Portrait einer kitschigen Teekanne. Mit fotografischem Blick hat Sierra das bizarre Gefäss akribisch und wirklichkeitsgetreu gemalt und lässt es nun wie ein riesiges UFO auf der Leinwand schweben, vertraut und fremd zugleich.

Bekannte aus Plastilinklumpen

Im Art Café gleich neben dem Ausstellungsraum sind Werke des Gastkünstlers Camillo Paravicini zu sehen. Seine Fotoserie «Untitled Portraits» zeigt kleine Plastilinklumpen, die sich auf Miniatur-Modellen von Designer-Stühlen räkeln und dabei nur allzu menschlich wirken. Leicht wird man in Versuchung geführt, den einen oder anderen Bekannten wiederzuerkennen. «Ich freue mich, dass wir zudem mit «Garra Rufa» das neueste Werk von Paravicini ausstellen dürfen», sagt Nathalie Loch und verweist auf die technisch aufwändige Hinterglasmalerei. Sie zeigt ein paar Füsse in kühlendem Nass, die von roten Strichen gezeichnet sind. Wer zoologisch bewandert ist oder ab und zu einen Spa besucht, kennt die kleinen Knabberfische der Gattung Garra Rufa, die zur Hautpflege eingesetzt werden.

Kunstförderung als Teil des Engagements von Helvetia

Seit 2015 öffnet Helvetia Versicherungen die Türen des hauseigenen Art Foyers in Basel für Kunstausstellungen. Ziel ist es einerseits, Werke der eigenen Kunstsammlung dem Publikum zugänglich zu machen. Mit etwa 1'700 Kunstwerken von rund 400 Künstlerinnen und Künstlern gehört die Helvetia Kunstsammlung zu den bedeutendsten im Bereich zeitgenössische Schweizer Kunst. Andererseits erhalten im Art Foyer eingeladene Künstlerinnen und Künstler eine Plattform. Im Rahmen ihres Kunst-Engagement verleiht Helvetia auch jährlich einen Kunstpreis zur Förderung von jungen Kunstschaffenden.

Eckdaten der Ausstellung «Die Bese Flöht et al.»

Bis 13. April 2017
Jeweils donnerstags, 16 bis 20 Uhr

Helvetia Versicherungen, Art Foyer, Steinengraben 25, 4051 Basel
Eintritt frei

Francisco Sierra

Francisco Sierra wurde 1977 in Santiago de Chile geboren und kam im Alter von neun Jahren mit seiner Familie in die Schweiz. Nach der Matura studierte er Violine. Neben der Musik galt seine Liebe bereits als Kind der Malerei, die er sich autodidaktisch beibrachte. Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit liegt in der Malerei und der Zeichnung. Als Mitglied des Kollektivs Jetpack Bellerive ist Sierra auch im Feld der Performance aktiv. Für seine künstlerische Arbeit wurde Francisco Sierra bereits mehrfach ausgezeichnet. 

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