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Kunst
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«Tief verwurzelt – Weit verzweigt»: Künstlerischer Spaziergang durch den Wald

Die aktuelle Ausstellung im Helvetia Art Foyer lädt zu einem künstlerischen Spaziergang ein: «Tief verwurzelt – Weit verzweigt» vereint die Werke verschiedener Künstlerinnen und Künstler zum Thema Wald. Das vielfältige Sujet wird dabei auf ganz unterschiedliche Art und Weise inszeniert.

9. November 2018, Autor: Mirjam Arnold, Fotos: Viktor Kolibàl

«Tief verwurzelt – Weit verzweigt» ist die fünfte Gruppenausstellung im Helvetia Art Foyer. Die Kombination sehr unterschiedlicher Werke eröffnet den Dialog über ein Thema, das uns allen sehr vertraut ist: den Wald.

Tief verwurzelt

Der Begriff «Wald» weckt verschiedenste Assoziationen, vom ruhigen Rückzugsort bis hin zum unheimlichen Dunkel. Auch Erinnerungen prägen die Haltung diesem geheimnisvollen Lebensraum gegenüber. Der Wald ist tief in uns verwurzelt. Alain Hucks Werk «Twin Roots II» illustriert den Ausdruck «Tief verwurzelt» sehr treffend. Auf der Kohlezeichnung winden sich die Wurzeln zweier Bäume so stark ineinander, sodass sie sich nicht mehr zuordnen lassen. Dieses Netzwerk ist nur sichtbar, weil die Wurzeln freigelegt sind. Erst so wird einem die Mächtigkeit des Wurzelgewirrs bewusst, das stark genug ist, meterhohe Bäume zu stützen. Gleichzeitig wird durch das Freilegen der Wurzeln deren Verletzlichkeit deutlich.

Der Hirsch – König des Waldes

Julian Charrière und Julius von Bismarck befassen sich mit dem König des Waldes, dem Hirsch. Auf den Fotografien sieht man die Spiegelung einer Landschaft auf der Netzhaut eines lebenden Hirsches. Die Kamera wurde am Geweih eines Tieres aus der Region Tschernobyl befestigt und auf dessen Auge gerichtet. Die Ausstellung umfasst drei Werke, die verschiedene Einblicke in die für Menschen gesperrte Region freigeben. Die Tiere sind in die Sperrzone zurückgekehrt. Der Künstler dringt nicht einfach ein, sondern nähert sich ihr aus der Perspektive des Hirsches.

Weit verzweigt

Der Wald ist ein Sujet, das breitgefächerte Perspektiven und Interpretationen zulässt. Aus der immensen Diversität an Perspektiven und Sujets sticht Claudio Mosers Fotografie hervor. Sein Bild zeigt einen gewöhnlichen Waldausschnitt – ein Bild, wie man sich typischerweise einen Wald vorstellt. Aufgenommen wurde die Fotografie im Redwood National and States Parks in Kalifornien. Zu sehen sind allerdings gerade nicht die spektakulären und bekannten Mammutbäume der Region, sondern ein Ausschnitt, der überall hätte eingefangen werden können. Es wird ein quasi universelles Waldmotiv abgebildet.

Schutzfunktion des Waldes

Der Wald spielt für Helvetia eine zentrale Rolle. Mit dem Schutzwald-Engagement unterstützt Helvetia die Aufforstung von Wäldern und leistet damit ein Beitrag zum Schutz vor Steinschlägen, Erdrutschen, Lawinen und Murgängen. In der aktuellen Kunstausstellung findet sich ein Bild, das die Schutzfunktion des Waldes aufgreift. Von weitem wirkt Gaudenz Signorells «Freude am Unsinn» düster. Man erkennt nicht, was die Fotografie abbildet. Nähert man sich dem Werk, sieht man grosse Tannen im Vordergrund, die den Blick auf eine Bergwand voller Schnee und einzelner Bäume umranden.

Überraschung an der Museumsnacht

Eine Leihgabe von Marianne Engel, ein mit fluoreszierender Farbe bemalter Bonsai, rundet die Ausstellung ab. Exklusiv an der Museumsnacht am 18. Januar 2019 zeigt die Schweizer Künstlerin ein weiteres Werk. Zudem lädt der Schauspieler Ueli Jäggi zu literarischen Waldspaziergängen durch die aktuelle Ausstellung ein – ein Besuch lohnt sich.

 «Tief verwurzelt – weit verzweigt» 

Bis 31. Januar 2019
Jeweils donnerstags, 16 bis 20 Uhr
Helvetia Art Foyer, Steinengraben 25, 4051 Basel
Eintritt frei.

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