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Auf der Jagd mit Guido Candrian

Für Helvetia Mitarbeiter Guido Candrian ist es ein Privileg, Jäger zu sein. Er geniesst die Natur, das Gemeinschaftserlebnis – und den Gämspfeffer seiner Mutter.

10 Oktober 2013, Text: Crafft, Fotos: Crafft

«Das berühmte Jagdfieber gibt es tatsächlich», sagt Jäger Guido Candrian. Beim ihm beginnt das Kribbeln im Bauch jeweils schon Tage vor der ersten Pirsch, auch nach Jahren noch. «Wenn du dann ein Tier siehst, steigt die Nervosität vor dem Schuss noch einmal an.» Heuer hatte er eine besonders glückliche Hand, hat Rehgeiss, Gämsgeiss und Hirsch geschossen.

Jäger seien alles andere als schiesswütige Rambos, entgegnet Candrian kritischen Stimmen. «Viele Leute wissen nicht, dass wir Jäger das ganze Jahr für den Wald aktiv sind und viel Fronarbeit leisten», sagt er, «etwa bei der Instandstellung von Zäunen oder beim Anbringen von Reflektoren an Strassenpfählen.» Ausserdem müsse die Tierpopulation auf einem gesunden Mass gehalten werden. Als Beispiel nennt er die Schutzwälder, die bei zu vielen Hirschen stark unter Verbissschäden leiden.

Einmal nicht erreichbar sein

Erstmals mit der Jagd in Berührung gekommen ist Guido Candrian mit 17 Jahren. Durch seinen Onkel, der ein sehr erfahrener Jäger ist. «Die Kombination von körperlicher Aktivität und Gemeinschaftserlebnis hat mir so gefallen, dass ich selber Jäger werden wollte», sagt der heute 31-jährige Bündner. Noch immer geht er mit seinem Onkel auf die Pirsch, oft in der Region Vorab – la Siala – Grauberg, wo sie eine eigene Hütte haben.

«Ich empfinde es als Privileg, auf die Jagd zu gehen, denn die Natur zu spüren ist mir sehr wichtig», sagt Candrian. Das zeigen auch seine weiteren Hobbys Fussball, Tennis und Skifahren. An der Jagd schätzt er ausserdem die Möglichkeit, einmal nicht erreichbar zu sein und sich nur mit sich selbst zu beschäftigen. «Ein fantastischer Ausgleich zur Arbeit», schwärmt Candrian.

Die richtige Gelegenheit abwarten

Er sieht aber durchaus Parallelen zwischen dem Jagen und seinem Beruf. Guido Candrian arbeitet bei der Helvetia als M&A-Analyst und sich dabei mit Fusionen und Übernahmen beschäftigt. «Geduld ist in beiden Bereichen zentral», sagt er, «Ich sehe oft ein schönes Tier, das ich nicht erlegen kann. Dasselbe passiert mir bei der Arbeit: Wir schauen uns eine Firma an, die uns grundsätzlich gefällt, die aber beispielsweise zu teuer ist.» In beiden Fällen gelte es, Geduld aufzubringen und die richtige Gelegenheit abzuwarten.

Freude an der erfolgreichen Jagdsaison 2013 dürften nicht zuletzt auch Candrians Kollegen haben, denn er lädt sie im Herbst jeweils zu sich nach Hause zum Essen ein. Verliert man nach so vielen Jahren nicht die Lust auf Wild? Candrian verneint: «Es kommt sehr auf den Koch an und darauf, wie man es zubereitet. Der Gämspfeffer meiner Mutter ist unschlagbar.»

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