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Filippo Celio: vom Hockey-​Star zum Brücken­bauer

Seine erste Karriere machte Filippo Celio auf dem Eis: Von 1984 bis 1994 spielte er als Eishockeyprofi beim HC Ambrì-Piotta und beim EHC Kloten. Neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt und Berater startete er seine zweite Karriere vor zwei Jahren als Verleger des TES Magazine – ein deutschsprachiges Magazin über Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft mit dem Ziel, das Tessin und die Deutschschweiz einander näherzubringen.

1. Februar 2013, Text: Crafft, Video: Crafft

Der Name Celio hat im Tessin einen besonderen Klang: Filippo, Nicola und Manuele Celio werden hier als höchst erfolgreiche ehemalige Hockeyspieler verehrt. Seine Sportlerkarriere startete Filippo bereits als 5-jähriger Knirps in der ehrwürdigen Halle von Ambrì. Hier drehte er seine ersten Runden, trainiert von seinem Vater Tino Celio, der – wen wundert's? – ebenfalls auf eine glorreiche Eishockey-Vergangenheit zurückblickt. Der heute 85-Jährige war ein Spieler der ersten Stunde beim 1937 gegründeten Nordtessiner Traditionsclub.

Als 17-Jähriger absolvierte Filippo Celio mit Ambrì-Piotta seine erste Profisaison. 1995 wurde er mit der Junioren-Nati B-Weltmeister in Japan und 1996 mit den A-Junioren Weltmeister in Kanada. Nach fünf Saisons für Ambrì-Piotta war er ab 1988 zwei Jahre Profi beim EHC Kloten. Neben dem Sport bewältigte er an der Uni Zürich sein Studium der Rechtswissenschaften. «Ich pendelte immer auf der Nord-Süd-Achse hin und her», sagt der 47-Jährige, der in Zürich geboren wurde, seine Kindheit aber vorwiegend jenseits des Gotthards verbrachte.

Mitte der 1990er-Jahre hängte Celio seine Hockeyausrüstung an den Nagel und konzentrierte sich auf die zweite Karriere. Als Jurist arbeitete er im Tessin und in Zürich, später wurde er Managing Director bei PricewaterhouseCoopers in Lugano. 2012 dann machte er sich mit seiner Anwaltskanzlei Celio Cavadini & Partners in Lugano selbständig – und verwirklichte seinen grossen Traum: die Gründung einer eigenen Zeitschrift. Das TES Magazine ist eine monatliche Zeitschrift in deutscher Sprache, die im Tessin produziert wird und mit Themen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft in die ganze Schweiz vertrieben wird.

Damit hat Celio seine Berufung zum Beruf gemacht: «Ich will meine Erfahrungen weitergeben und eine Brücke zwischen der Deutschschweiz und der italienischen Schweiz schaffen», sagt der 47-jährige Verleger. Mit anderen Worten: Celio will zeigen, dass die Schweiz am Gotthard noch lange nicht aufhört, sondern dass sich im Tessin und im norditalienischen Wirtschaftsraum mit der Metropole Mailand ein riesiges Potenzial mit unbekannten Chancen auftut.

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