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Transport­versicherung: Die Reise eines Windkraft­werks

Die «Esperanza» hat eine besondere Fracht an Bord: Das Binnenschiff transportiert eine komplette Windkraftanlage von Rotterdam nach Basel. Dort wird sie auf Lastwagen verladen und fährt nochmals rund 100 Kilometer über Land. Ihr Ziel: Mont Crosin im Berner Jura.

19. November 2013, Text: Katrin Meier, Fotos: Helvetia

Langsam fährt das 110 Meter lange Transportschiff aus Rotterdam im Hafen von Basel ein. Im Laderaum befinden sich vier Turmelemente, drei Rotorblätter, die Rotornabe sowie die dazu gehörige Nacelle mit dem Generator – eine komplette Windkraftanlage. Die schwersten Stücke bringen bis zu 60 Tonnen auf die Waage. Die Rotorblätter wiegen «nur» rund acht Tonnen, sind dafür aber bis zu 45 Meter lang. Das alles soll nun in den Berner Jura transportiert werden. Genauer gesagt nach Mont Crosin, wo seit 1996 die grössten Windkraftanlagen der Schweiz stehen.

Fracht muss kontrolliert werden

Vier Mal fährt die «Esperanza» den Rhein hinauf und hinunter, bis alle vier Anlagen in Basel sind. Vom Verlad bis zum Eintreffen im Ziel wird ein solcher Transport genauestens überwacht und dokumentiert. Ein unabhängiger Sachverständiger kontrolliert im Basler Hafen die eintreffende Fracht auf Beschädigungen, sichtet die nötigen Papiere und stellt sicher, dass sie korrekt verladen werden. Bis alle Einzelteile der Windkraftanlagen auf die Schwertransport-Fahrzeuge verteilt und festgezurrt waren, dauerte es fast zwei Tage.

Transportversicherung lohnt sich

Sobald die Laster unterwegs sind, schliesst der Sachverständige seinen Bericht ab und schickt ihn an die Transportversicherung – in diesem Fall an Helvetia. Denn Verluste, Diebstahl und Beschädigungen sind im Transportgeschäft leider Alltag. Den Schadenverursacher zu finden und ihn zur Zahlung zu bewegen, ist gerade bei grenzüberschreitenden Transporten äusserst schwierig. Die Windkraftwerke sind zum Glück inzwischen unbeschadet auf dem Mont Crosin angekommen und liefern bald Elektrizität für die Region.

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