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Aronia: Gesunde Beeren aus dem Thurgau

Um 2008 eroberte eine neue Beerenart die Ostschweiz: Aronia. Sie gilt als besonders gesund und bietet Obstbauern eine Alternative. Einer von ihnen ist Koni Stäheli aus Neukirch. Für ihn ist Aronia eine Erfolgsgeschichte – die er eigentlich nur dem Scheitern eines anderen Projekts verdankt.

15. Dezember 2014, Text: Katrin Meier, Fotos: Katrin Meier, Video: Michael Bolliger

Jeden Morgen trinkt Koni Stäheli ein halbes Schnapsgläsli Aronia-Saft. Er mag die schwarzen Beeren auch pur, schwärmt von der Kombination mit Schokolade und von Aronia-Likör. Dabei schüttelt es einen fast, wenn man die herben Früchte zum ersten Mal auf der Zunge spürt. «Mit der Zeit gewöhnt man sich dran», lacht Koni Stäheli und pflückt wie zum Beweis eine Handvoll reife Beeren vom Strauch.

Es ist Ende August, Erntezeit. 15 fleissige Erntehelfer ducken sich unter den mannshohen Sträuchern und streifen die Beeren von den Dolden. In vier Tagen ist die Plantage abgeerntet; die Hälfte der 50 Aren wird maschinell gelesen. Dieses Jahr sind die Kulturen im Vollertrag. Koni Stäheli rechnet mit einer Ernte von rund zehn Tonnen pro Hektare. Der Grossteil davon wird auf dem Hof der Familie Manser im Nachbarort Winden zu Saft gepresst; rund ein Fünftel der Beeren wird getrocknet.

Vom Fremdwort zur Erfolgsgeschichte

Die Erfolgsgeschichte Aronia hat Koni Stäheli eigentlich nur dem Scheitern eines anderen Projekts zu verdanken: «Wir experimentierten auf dieser Plantage eigentlich mit Kornellkirschen für einen Getränkeproduzenten», erinnert sich der Obstbauer. «Leider hat die Produktion aber nicht wie gewünscht funktioniert.» Also riss er die Pflanzen wieder aus. Gleichzeitig kontaktierte ihn ein Konfitüren-Produzent und schlug ihm vor, Aronia anzupflanzen. Das war vor rund zehn Jahren. «Aronia war für mich damals ein Fremdwort», sagt Stäheli. Nach ein paar Recherchen weckte die Beere aber sein Interesse. «Die Frucht hat mir gefallen, sie entspricht meiner Philosophie. Deshalb wollte ich es mit dem Anbau probieren.»

Eine Wunderbeere für Geshundheitsbewusste

Noch im November 2008 pflanzte Koni Stäheli die ersten Setzlinge auf einer halben Hektare. Bisher hat er durchwegs positive Erfahrungen gemacht. «Vor sechs, sieben Jahren wusste noch niemand, was Aronia ist. Mittlerweile hat die Beere einen guten Bekanntheitsgrad erlangt.» Wohl nicht zuletzt, weil Aronia eine der nährstoffreichsten Beeren der Welt ist und als besonders gesund gilt: Die Früchte enthalten viel Eisen, Vitamine und weitere Inhaltsstoffe, die den Blutdruck und das Cholesterin senken. Zudem Folsäure, Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Magnesium und einen hohen Gehalt an Polyphenolen. Aronia-Produkte finden nicht nur bei älteren Leuten Anklang, sondern auch zunehmend bei einer jungen, gesundheitsbewussten Kundschaft. Und bei Sportlern, die Aronia wegen ihrem hohen Gehalt an Antioxidantien zur Verkürzung der Regenerationsphase nutzen.

Kulinarische Experimente

Nebst Saft und Trockenbeeren kann man Aronia auch zu Konfi, Kompott oder Sirup verarbeiten. «Sogar Schnaps kann man daraus herstellen», sagt Koni Stäheli. Natürlich hat er das auch bereits gemacht: «Er ist qualitativ gut, aber vom Aroma her eher ungewohnt.» Dafür sei der Likör sehr fein geworden. Und noch ein letzter kulinarischer Tipp: «Wir streuen oft ein paar Beeren über den Salat, anstelle von Sonnenblumen- oder Pinienkernen.»

Helvetia Kundenberater Kurt Felix

Umfassend versichert

Helvetia Kundenberater Kurt Felix betreut Aronia-Produzent Koni Stäheli in Versicherungsfragen. Der Obst- und Beeren-Produzent hat unter anderem eine Fahrhabeversicherung, eine Betriebshaftpflichtversicherung (KMU) und eine Hausratversicherung abgeschlossen. Auch die IG Aronia ist mit einer Betriebshaftpflichtversicherung Kundin der Helvetia.

Hauptagentur Amriswil

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