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Zu Besuch beim Implantate-​Hersteller Medartis

Er ist unabhängig, direkt und entscheidet gerne. Ein echter Unternehmer eben. Willi Miesch, CEO des Basler Implantatherstellers Medartis, interessiert sich für seine Mitarbeitenden genauso wie für Knochenbrüche. Entwicklungen seines Unternehmens verhalfen unzähligen Patienten zur Heilung – und Simon Ammann zu Doppel-Olympia-Gold in Vancouver.

6. April 2014, Text: Isabella Awad, Fotos: Christian Aeberhard, Video: Gallus Media

«Die wichtigste Frage haben Sie nicht gestellt», sagt Willi Miesch, als das Aufnahmegerät schon auf off ist. «Die nach der anspruchsvollsten Aufgabe eines CEOs.» Und die Antwort wäre gewesen? «Die Führung der Mitarbeitenden.» Dass er diese Aufgabe gut löst, offenbart sich bei einem Rundgang durch die Büros und Produktionsräume. Dort begegnet man nur Menschen, die den Eindruck machen, bei der Auswahl ihrer Arbeitgeberin das grosse Los gezogen zu haben.

Es war einmal ein Implantat

Medartis ist eine Erfolgsgeschichte. 1997 starteten Thomas Straumann, Hauptaktionär und heutiger Verwaltungsratspräsident, Willi Miesch und fünf weitere Mitarbeitende mit der Entwicklung von Implantaten für die Mund-, Gesichts- und Kieferchirurgie. Heute – 16 intensive Jahre später – entwickelt, produziert und vertreibt Medartis Implantate für Kopf, Schulter, Ellbogen, Speiche, Hand und Fuss. Und das mit knapp 300 Mitarbeitenden weltweit. Dabei setzt das Unternehmen auf Swissness: Entwickelt und produziert wird nur am Hauptsitz in Basel. Jeder achte Mensch bricht sich einmal im Leben das Handgelenk, genauer gesagt die Speiche – deshalb ist das «Radius-Implantat» das am meisten verkaufte Produkt.

Der Preis ist heiss

«Ich bin überzeugt, dass Schweizer Implantate auf dem Weltmarkt Zukunft haben», sagt Willi Miesch. Er ist zuversichtlich, dass ihm der Spagat zwischen Qualität, Präzision und Preis gelingt. Auch wenn es auf der Welt viele Anbieter gebe, die Implantate kopierten und viel günstiger verkauften. «Wir garantieren die Genauigkeit der Systeme und die Qualität der Materialien», sagt der Chef, ‹Precision in fixation› ist oberstes Credo.» Geforscht und entwickelt wird aber nicht auf der grünen Wiese. Zentral für Innovation und Erfolg ist laut Willi Miesch die Zusammenarbeit mit den Kunden: Chirurgen, Wissenschaftler, Universitäten und Kliniken.

Abstecher in den Skisport

Und wer hat Simi Ammanns Skibindung entwickelt? Medartis natürlich! «Aus Freude am Sport und weil das Engagement beim Skispringen auf einer Straumann-Familientradition beruht», bemerkt Willi Miesch, habe Medartis ihr Know-how in Mechanik und Material in die Entwicklung der Skibindung investiert. Simon Ammann sorgte damit erstmals an den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver für Aufregung. Und prompt gewann er damals sein drittes und viertes Olympiagold.

Unternehmensberater Urs Lengacher betreut das Portefeuille der Medartis.

Urs Lengacher

Unternehmensberater Urs Lengacher betreut das Portefeuille der Medartis. Das Unternehmen ist BVG-Kundin der Helvetia. Urs Lengacher berät die Medartis-Mitarbeitenden auf Wunsch auch persönlich in allen Fragen der Vorsorge. «Medartis ist ein tolles Unternehmen, dessen Entwicklung und Produkte mich sehr beeindrucken», sagt er.

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