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Metzgerei Felder in Seewen: Fleisch aus der Region

Manche «Dorfmetzg» muss heute den Grossverteilern weichen. Die Margen sind niedrig und der Billigfleisch-Druck aus dem Ausland ist hoch. Der Familienbetrieb Felder aus der Innerschweiz zeigt im Videoportrait, dass es auch anders geht.

25. August 2014, Text: Michael Bolliger, Fotos und Video: Katrin Meier, Michael Bolliger

Die Wolken hängen tief und hüllen den Schwyzer Hausberg «Mythen» beinahe komplett ein. Erkennen kann man an diesem regnerischen Tag nur die Umrisse. Anders auf den Lastwagen der Metzgerei Felder in Seewen, die emsig auf dem Firmenareal ein- und ausfahren. Ein farbiges Bild des Gipfelzugs ziert die Lieferfahrzeuge des Betriebs und repräsentiert damit die Standfestigkeit und die tiefe Verwurzelung der Metzgerei in der Region. «Mein Grossvater baute damals eine alte Schreinerei in eine klassische Metzgerei um», sagt Marcel Felder. Er ist einer von drei Brüdern, die das Geschäft heute führen.

1948 in Schwyz gegründet, blieb die Metzgerei bis Mitte der Neunzigerjahre im Dorf. Und noch heute werden die Rinder, Kälber und Schweine, die allesamt auf zentralschweizer Wiesen gegrast haben, dort zur Schlachtbank geführt. «Aber nicht mehr lange, denn bald werden wir auch die Schlachterei in unseren heutigen Produktionsbetrieb einbinden», erklärt der Metzgermeister und zeigt auf die Bauvisiere, die beim Parkplatz gegenüber aufgestellt sind.

Ein Familienbetrieb mit 80 Angestellten

Die Produktion hat sich über die Jahre verändert und ist vor allem gewachsen. Die Anlagen sind heute gross und weiträumig. Die Maschinen nutzen die neuesten Technologien, und rund 80 Mitarbeiter verarbeiten damit das Rohprodukt Fleisch zu schmackhaften Spezialitäten der Marke Swiss Tell. Doch trotz des stetigen Wandels ist eines geblieben: Die Familie. Sie übt das Handwerk immer noch selber aus. Heute, mit den Brüdern Marcel, René und Hans, bereits in der dritten Generation.

Goldmedaillen und Diplome

«Streit gibt es fast nie, denn jeder von uns kümmert sich um einen anderen Bereich» sagt Marcel, der unter anderem für die Produktion und den Fabrikladen zuständig ist. «Hans macht den Vieheinkauf und René leitet die Vertriebsabteilung.» Letztere kümmert sich hauptsächlich um Metzgereien, Detailhandel und Gastrobetriebe, für die Fleischwaren exakt nach Wunsch vorbereitet werden.

Nicht nur lokale Kunden, die sogar von Zug oder aus dem nahen Kanton Uri anreisen und im Fabrikladen ihr Abendessen einkaufen, schätzen die Qualität. Auch regionale Grossverteiler führen die Schwyzer Produkte im Sortiment. «Gegen den Preisdruck helfen die Goldmedaillen schon», merkt Marcel Felder an und blickt in Richtung der grossen Sammlung von Diplomen und Auszeichnungen, die den Eingangsbereich des Bürotrakts zieren. Allein neun Spezialitäten wurden 2013 beim Qualitätswettbewerb der Fleischfachmesse MEFA mit Gold prämiert. Darunter «Chäswürstli», «Heublumen-Speck» und «Pferdemostbröckli».

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