Auf dieser Seite sind Cookies, sowie Cookies von Dritten aktiviert, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten sowie Informationen und Angebote unterbreiten zu können. Durch die Nutzung der Internetseiten von Helvetia erklären Sie sich damit einverstanden und stimmen der Datenverarbeitung durch Helvetia zu. Weitere Informationen - auch dazu wie man Cookies deaktiviert - finden sie in den Hinweisen zum Datenschutz.

  • Mich interessieren
    Bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung
    Nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Zum Kontaktformular
Gewinnspiel - Helvetia wird 160

Feiern Sie mit uns und gewinnen Sie tolle Preise.

Jetzt mitmachen
Portraits
Videos
Geschäftskunden

Photovoltaik: Genossenschaft Solar baut Anlage auf Olma-Hallen

Strom produzieren auf fremden Dächern: Das ist das Konzept der Genossenschaft Solar St. Gallen. Ihr bisher grösstes «Werk» ist die Photovoltaik-Anlage auf den Dächern der Olma-Hallen. Ein Vorzeige-Projekt auch für Helvetia, welche die Anlage versichert.

10. Februar 2014, Text: Katrin Meier, Fotos: Katrin Meier / zVg (Genossenschaft Solar), Video: Gallus Media

Eine lange Wendeltreppe führt hinauf in den Dachstock. Wer noch höher hinaus will, muss die senkrechte Leiter hinaufkraxeln und sich durch eine kleine Luke quetschen. Die Mühe lohnt sich: Vom Dach der Olma-Hallen 2 und 3 sieht man nicht nur halb St.Gallen – hier steht mit 2'500 Quadratmetern Fläche auch die grösste Solaranlage der Stadt. Pro Jahr produziert sie rund 350'000 Kilowattstunden Strom, der in das städtische Netz eingespeist wird.

Genossenschaft finanziert Solaranlagen

Betrieben wird die Anlage von der Genossenschaft Solar St. Gallen. Diese sucht in der in der Stadt und im Raum St. Gallen nach geeigneten Dächern für die Solarstrom-Produktion. «Davon gibt es einige», sagt Sonja Lüthi, Präsidentin der Genossenschaft Solar. «Häufig fehlt den Besitzern aber das Kapital zur Finanzierung der Anlagen oder die Zeit, sich mit Planungs- und Bewilligungsverfahren auseinanderzusetzen.» Diesen Part übernimmt die Genossenschaft – und verkauft im Gegenzug den produzierten Strom. Wer keine eigene Fläche für eine Anlage besitzt, kann sich mit einem Anteilsschein à 1000 Franken bei der Solargenossenschaft engagieren. Die Genossenschaft zählt bereits über 100 Mitglieder, die für ihr Engagement mit rund zwei Prozent Zinsen rechnen können.

Strom für 100 Haushalte

Bis die Anlage auf den Olma-Dächern in Betrieb genommen werden konnte, dauerte es rund fünf Monate. «Wir mussten erst verschiedene Bewilligungen einholen und die Verträge für die Dachnutzung und die Stromabnahme abschliessen», erklärt Sonja Lüthi. Koordiniert wurde das Projekt vom Ingenieurbüro ibee Studer im Auftrag der Genossenschaft Solar St.Gallen.

Die Installation der Solaranlage auf den Olma-Hallen 2 und 3 dauerte rund drei Wochen. Unter Anleitung der Mitarbeiter von Helion Solar haben fünf Genossenschafter mitgeholfen. Die Anlage ist nun darauf ausgerichtet, während mindestens 25 Jahren Strom für rund 100 Haushalte zu liefern. Eine so teure Anlage braucht natürlich eine entsprechende Versicherung. «Ein Produkt für Solaranlagen haben nicht alle Versicherer im Portfolio», weiss Sonja Lüthi. «Bei Helvetia haben wir fachlich kompetente Ansprechpartner gefunden, die sich in diesem Bereich gut auskennen.»

Photovoltaik-Anlagen versichern

2007 bot Helvetia als schweizweit erste Versicherung ein Produkt für Photovoltaik-Anlagen an. Heute gehören landesweit rund 900 Anlagen zum Portfolio – von der Kleinst-Installation auf einer Alphütte bis zur grössten Photovoltaik-Anlage der Schweiz. Die Photovoltaik-Versicherung gehört zu den Nischenprodukten, genauso wie die Arteser-Versicherung (für Erdwärme-Bohrungen) und die Erdwärmesonden-Versicherung, die in Kombination mit der Arteser-Versicherung angeboten wird.

Die Photovoltaik-Versicherung kann entweder über den Anlagebauer abgeschlossen werden oder direkt bei einer Helvetia Generalagentur.

Produktbild Helvetia Photovoltaik-Versicherung

Von Kurzschluss bis Marderbiss

Die Photovoltaik-Versicherung von Helvetia richtet sich sowohl an Privat- wie auch an Geschäftskunden. Versichert sind beispielsweise technische Risiken wie Überspannung, Marderverbisse und Elementarschäden, aber auch Beschädigungen während der Montage sowie Vandalismus und Diebstahl. Zu den häufigsten Schadenfällen bei Photovoltaik-Anlagen zählen Kurzschlüsse oder defekte Wechselrichter. In Bergregionen kommen Beschädigungen durch hohen Schneedruck dazu.

Diese Seite weiterempfehlen
Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung

Weitere Stories