Auf dieser Seite sind Cookies, sowie Cookies von Dritten aktiviert, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten sowie Informationen und Angebote unterbreiten zu können. Durch die Nutzung der Internetseiten von Helvetia erklären Sie sich damit einverstanden und stimmen der Datenverarbeitung durch Helvetia zu. Weitere Informationen - auch dazu wie man Cookies deaktiviert - finden sie in den Hinweisen zum Datenschutz.

  • Mich interessieren
    Bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung
    Nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Zum Kontaktformular
Gewinnspiel - Helvetia wird 160

Feiern Sie mit uns und gewinnen Sie tolle Preise.

Jetzt mitmachen
Portraits
Videos
Geschäftskunden

Hightech aus dem Traditions­betrieb

Polizei, Feuerwehr und Armee haben eines gemeinsam: Ihre Uniformen müssen höchsten Anforderungen genügen. Das hochwertige Garn dafür produziert seit über 80 Jahren das Familienunternehmen Flasa im jurassischen Alle.

7. Mai 2015, Text: Fabian Weidmann, Video: Michael Bolliger

Bereits die Fassade des Fabrikgebäudes deutet darauf hin, dass der Garnproduzent Flasa seit geraumer Zeit das Erscheinungsbild des überschaubaren Dorfes Alle prägt. Ein einstöckiger, roter Backstein-Bau ist Produktionsstätte des grössten Arbeitgebers der jurassischen Gemeinde. Im Fabrikinneren wähnt man sich tatsächlich in die Vergangenheit zurückversetzt: Ein weissbraun-karierter Plattenboden und der grünfarbige Maschinenpark zeugen von vergangenen Jahrzehnten.

Dritte Generation am Ruder

Die «Filature de laine peignée d'Ajoie SA» ist ein Traditionsbetrieb, dessen Geschichte mit der Gründung durch Edouard Six im Jahr 1934 beginnt. Six stammte aus einer Familie, die bereits 1850 in der Textilbranche im Norden Frankreichs tätig war. Das Know-how, das sich Flasa in den über 80 Jahren Garnproduktion angeeignet hat, pflegen die Brüder André-Jean und Nicolas Six als Inhaber und Geschäftsführer heute in der dritten Generation weiter.

Maschinen sind amortisiert

Ursprünglich belieferte Flasa vor allem Kunden in der Schweiz. Mittlerweile gehen 85 Prozent der Produktion in alle fünf Kontinente. Die Kunden sind Hersteller reissfester und qualitativ hochstehender Textilien für die Bekleidungsbranche, den Transportbereich (Sitzbezüge in Zügen und Flugzeugen), die öffentliche Hand (Uniformen von Behörden wie Polizei, Zoll, Armee) oder dem Personenschutz (Feuerwehr).

Wie sieht es um die Konkurrenz aus dem Ausland aus? «Die Branche ist hartumkämpft, die Konkurrenz aus dem Ausland gross», sagt Nicolas Six. Das Volumen an Aufträgen sei denn in den vergangenen Jahren zurückgegangen, genauso wie die Zahl der Mitarbeitenden. Die Maschinen sind nur teilweise ausgelastet. Die Produktion sei aber nach wie vor rentabel.

Dem Markt angepasst

Um am Markt zu bestehen, genüge es nicht, ein gutes Produkt herzustellen. «Wer in dieser Branche erfolgreich in der Schweiz produzieren will, muss einen Nischenmarkt bedienen. Diesem Erfolgsrezept haben wir uns seit einigen Jahren verschrieben», sagt André-Jean Six. Flasa hat den Betrieb den Veränderungen auf dem Markt angepasst und Garne entwickelt, in denen Wolle teilweise oder ganz durch technische Fasern ersetzt wird. Das hat dem Unternehmen Aufwind verliehen.

Der Innovations-Geist des Unternehmens macht sich auch bei einem Blick aufs Dach bemerkbar. Hunderte von Photovoltaik-Panels erzeugen Strom auf dem gegen Süden ausgerichteten Shed-Dach. Dieser wird ins öffentliche Netz eingespeist und verkauft. Das unternehmerische Handeln und die nachhaltige Strategie von Flasa stellen sicher, dass auch der vierten Generation der Six-Familie für eine aussichtsreiche Zukunft nichts im Wege steht.

Christian Roschi

Christian Roschi

Christian Roschi ist Verkaufsleiter der Helvetia Generalagentur Jura. Er berät die Firma Flasa in sämtlichen Versicherungsfragen. Das Familienunternehmen schätzt besonders die kompetente Beratung im Bereich der Technischen Versicherungen.

Diese Seite weiterempfehlen
Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung

Weitere Stories