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Portraits
Geschäftskunden

Maler­meister Stephan Hess: «Weisse Räume sind mir unheimlich»

Ein Feuer in seinem Malerei-Betrieb? Für Stephan Hess eine schlimme Vorstellung. Gut versichert mit Helvetia führt der Malermeister das Prattler Traditionsunternehmen Paul Pfirter & Co. AG, bei dem er nach seinen Wanderjahren hängen blieb. Er tut dies erfolgreich in einem hart umkämpften Markt.

23. Dezember 2015, Text: Margrith Mermet, Fotos: zVg

Eigentlich wollte er nur kurz bleiben. Als Stephan Hess 1999 frisch diplomiert zur Paul Pfirter & Co. AG in Pratteln stiess, war sein Ziel, ein bis zwei Jahre als Malermeister zu arbeiten, um dann mit einem Rucksack voller Erfahrungen wieder weiterzuziehen. «Doch der familiär geführte Betrieb, seine Philosophie und die gelebten Werte wie Vertrauen und Freundschaft entsprachen mir so sehr, dass ich hängen blieb», erzählt er. Rund zehn Jahre später freuten sich die damaligen Inhaber des traditionsreichen Familienbetriebs, in ihm den Nachfolger gefunden zu haben, der die Firma übernahm.

Erdige Farben geben Geborgenheit

Farben spielen im Leben von Stephan Hess eine wichtige Rolle: «Sie wirken nicht nur aufs Auge, sie wecken Emotionen.» Er liebt natürliche Farbtöne und solche mit exotischen Namen wie Champagnersilber oder Granatrot. «Erdige Farbtöne strahlen Geborgenheit aus.» Weiss hingegen mag er überhaupt nicht: «In weissen Räumen läuft mir ein leiser Schauer über den Rücken.»

Selber schwingt Stephan Hess den Pinsel inzwischen nur noch selten: Er führt die Paul Pfirter & Co. mit über 80 Festangestellten und sieben Lernenden mit Herz und Verstand. Just zum 100-jährigen Betriebsjubiläum schrieb er mit 28 Prozent Umsatzsteigerung Firmenrekord. «Dies zu toppen ist nicht mein Ziel», erklärt Hess. Die Auftragsbücher für die nächsten Monate sind dennoch gefüllt. Wie lautet sein Geheimrezept? «Qualität nicht nur versprechen, sondern auch bieten.»

Nicht versicherbare Risiken

Die Führung eines der grössten Malergeschäfte der Region Basel ist auch mit Risiken verbunden. «Wir sind einem grossen Markt ausgesetzt, der den Preis diktiert. Wir tragen ein hohes Finanzrisiko, das manchmal durch schlechte Bauabläufe oder widriges Wetter noch verschlimmert wird.» Das seien Dinge, die nicht versichert werden könnten, erklärt Stephan Hess. Versicherbar hingegen seien beispielsweise Schäden, die ein Maler bei der Ausführung seiner Arbeit anrichtet. «Unsere Betriebshaftpflicht-Versicherung deckt Schäden bis zu 10 Millionen Franken.» Um diese nicht in Anspruch nehmen zu müssen, schult die Paul Pfirter & Co. ihre Mitarbeitenden gezielt im Verhalten auf einer Baustelle oder beim Kunden zu Hause.

Ein Brand wäre fatal

Ertragsausfälle aufgrund eines Betriebsunterbruchs würden die Paul Pfirter & Co. hart treffen. «Am schlimmsten wäre es, wenn unser Gebäude mitsamt dem Lager brennen würde – auch wegen den Daten und Unterlagen auf Papier, die verloren gingen», ist Stephan Hess überzeugt. Neben der Gebäudeversicherung hat Paul Pfirter & Co. deshalb eine zusätzliche Betriebsversicherung abgeschlossen, welche die Überbrückung einer solchen Katastrophe mit Provisorien finanzieren würde. «Wir müssten so schnell wie möglich Container aufstellen, die EDV einrichten und die Material- und Lagerbewirtschaftung sicherstellen, damit wir innerhalb von 48 Stunden für unsere Kunden wieder parat sind.» Ein Schadenszenario, das hoffentlich nie eintrifft.

Die Paul Pfirter & Co. AG ist Kundin von Helvetia.

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