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ESS Zahn­technik: die Künstler im Zahn­labor

Die Firma ihres Vaters zu übernehmen, hatte sie eigentlich nie im Sinn. Heute führt Doris Egli-Ess zusammen mit Renzo Trachsler mit viel Herzblut die ESS Zahntechnik AG Zürich. Das Zahnlabor ist eines der Vorzeige-Mitglieder des Berufsverbands, der in Versicherungsfragen auf eine Partnerschaft mit Helvetia setzt.

24. Januar 2017, Text: Sandra Biraghi, Fotos: Katrin Meier

Ein leicht chemischer Geruch sticht dem Besucher in die Nase, wenn er das Zahntechnik-Labor an der Beckenhofstrasse in Zürich betritt. Er stammt vom Monomer, einem Bestandteil zur Herstellung künstlicher Zähne. Doris Egli-Ess nimmt diesen Geruch schon lange nicht mehr wahr – sie ist damit gross geworden. Von Kindsbeinen an verbrachte sie Zeit im Zahnlabor ihres Vaters, hörte dort das Surren der Poliermotoren und spielte mit dem weichen Modellierwachs. Auch heute noch kann sie es nicht lassen, aus Kerzenwachs Figuren zu formen.

Die Zahntechnik im Blut

Wie ihre beiden Brüder machte Doris Egli-Ess dann die Ausbildung zur Zahntechnikerin und arbeitete im Unternehmen ihres Vaters. Als junge Mutter zog sie sich dann für ein paar Jahre aus dem Berufsleben zurück. Als sich ihr Bruder Jörg Ess jedoch beruflich verändern und das 1948 von ihrem Vater in Olten gegründete Unternehmen verkaufen wollte, geriet Doris Egli-Ess in einen Clinch. Die ESS Zahntechnik zu übernehmen, war nicht ihr Lebensplan. «Aber der Gedanke, dass Vaters Unternehmen an Fremde, vielleicht sogar ins Ausland verkauft wird, hat einfach weh getan.»

Vom Schulkollegen zum Geschäftspartner

Doris Egli-Ess war inzwischen wieder in einem Teilzeit-Pensum im Familienunternehmen tätig und machte sich Gedanken zur Zukunft der ESS Zahntechnik. Schliesslich fand sie zusammen mit Renzo Trachsler eine Lösung: Trachsler war viele Jahre lang Leiter der Zahntechnik in ihrem Labor und führte gleichzeitig sein eigenes Zahnlabor in Küsnacht. Kennen gelernt hatten sich die beiden bereits in der Berufsschule. Seit Sommer 2016 sind Doris Egli-Ess und Renzo Trachsler nun Geschäftspartner. «Eigentlich wollte ich nie eine Kooperation», sagt Trachsler augenzwinkernd, denn das sei eher unüblich in dieser Branche. «Aber es hat sich einfach so ergeben.»

Hektischer Alltag

Fürs Erste bleibt die Ess Zahntechnik AG Zürich also in Familienhänden. Im Zürcher Labor arbeiten zurzeit elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die beiden Chefs sind voll ausgelastet. «Manchmal geht es schon sehr hektisch zu und her», erzählt Egli-Ess im Gespräch, während ein Mitarbeiter dringend Trachslers Meinung zu seiner Arbeit benötigt. Der Auftrag muss noch vor dem Mittag ausgeliefert werden.

Weltweit spitze

Die Konkurrenz ist gross, der Preisdruck klar zu spüren. «Die Zahntechnik erlebt einen grossen Wandel», erklärt Trachsler. Bessere Zahnvorsorge, das preislich verlockende Angebot im Ausland und die Digitalisierung veränderten die Berufsanforderungen. Und machen den Beruf weiterhin spannend. Die beiden Geschäftsinhaber sind sich jedenfalls einig: Diesen Beruf würden sie sofort wieder wählen. «Die Schweizer Zahntechnik steht in Sachen Qualität weltweit an der Spitze», sagt Trachsler. Er pendelt täglich zwischen der Ess Zahntechnik AG am See in Küsnacht und dem Sitz in Zürich, um die Arbeiten zu überwachen. Einmal pro Woche doziert er zudem als Fachlehrer an der Berufsschule für Hörgeschädigte (BSFH).

Portrait Daniel Frauchiger

Helvetia ist «Preferred Partner» für Zahntechnische Laboratorien

Seit der Fusion im Sommer 2016 wird die Ess Zahntechnik AG von Helvetia Kundenberater Daniel Frauchiger begleitet. Er ist spezialisierter Berater für Mitglieder von «Swiss Dental Laboratories», dem Verband der führenden zahntechnischen Laboratorien in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein (VZLS). Der Berufsverband vertritt die Interessen der Zahntechniker und empfiehlt in Versicherungsfragen Helvetia als «Preferred Partner» für Sachversicherung, Haftpflicht sowie Vorsorge.

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