Auf dieser Seite sind Cookies, sowie Cookies von Dritten aktiviert, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten sowie Informationen und Angebote unterbreiten zu können. Durch die Nutzung der Internetseiten von Helvetia erklären Sie sich damit einverstanden und stimmen der Datenverarbeitung durch Helvetia zu. Weitere Informationen - auch dazu wie man Cookies deaktiviert - finden sie in den Hinweisen zum Datenschutz.

  • Mich interessieren
    Bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung
    Nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Zum Kontaktformular
Gewinnspiel - Helvetia wird 160

Feiern Sie mit uns und gewinnen Sie tolle Preise.

Jetzt mitmachen
Portraits
Videos
Vorsorge & Gesundheit
Wohnen & Eigentum

Home Instead: Zuhause statt im Altersheim

Im Alter noch in den eigenen vier Wänden leben – das wünschen sich viele. Home Instead macht genau das möglich. Auch die Seniorin Heidi Weiss nutzt den Service der Organisation. Bei einem Besuch bei ihr zuhause in Wattwil erklärt sie die Vorzüge dieser Betreuungsform.

31. Juli 2017, Text: Isabella Awad, Fotos: Daniel Ammann, Video: Gabriel Huber, Focus Format

Heidi Weiss ist glücklich. Sie wartet, wie jeden Tag, um kurz vor elf Uhr am Fenster auf Susann Anderegg. Sie sieht sie heranradeln und winkt. Die nächsten zwei Stunden verbringt sie in Gesellschaft: Die beiden Frauen kochen, essen, spielen eine Runde Yatzy und spazieren auf einen Kaffee hinüber ins «Abderhalden». Susann Anderegg arbeitet als «CAREGiver» bei Home Instead. Als solche umsorgt sie Seniorinnen und Senioren zu Hause, im vertrauten Umfeld.

Lokal verankert

Der diplomierte Heimleiter Thomas Aepli führt seit sechs Jahren die Geschäftsstelle Bodensee, welche auch über eine Spitex-Bewilligung verfügt. Die 70 Mitarbeitenden, meist Rotkreuz-Pflegehelferinnen, betreuen im Gebiet St.Gallen/Thurgau rund 70 Kundinnen und Kunden. «Unsere Mitarbeitenden zeichnen sich durch hohe Sozialkompetenz aus, sind motiviert, zuverlässig und vertrauenswürdig», sagt Thomas Aepli.

Kochen und diskutieren

Oft beginne ein Betreuungsauftrag mit der Pflege nach einem Spitalaufenthalt und werde dann weitergeführt, sagt Thomas Aepli. Home Instead untersteht dem GAV Personalverleih und bietet auch 24-Stunden-Pflege. Ein Einsatz dauert mindestens zwei Stunden, nach oben offen. Zum Angebot gehören Haushaltshilfe, einkaufen, kochen und gemeinsam essen, spielen, Gespräche führen sowie Hilfe bei der Körperpflege. «Wir entlasten so die pflegenden Angehörigen und schaffen Alltagsstruktur», sagt Thomas Aepli.

Professionell betreut

«Wir sind der ambulante Dienst, der sich Zeit nimmt», sagt Thomas Aepli. Nicht unter Druck etwas erledigen, sondern auf die individuellen Bedürfnisse der Menschen eingehen, sei die Devise von Home Instead. «Die öffentliche Anerkennung von Betreuung ist noch nicht so weit wie bei der Pflege – auch nicht in finanzieller Hinsicht», sagt Thomas Aepli. Betreuung von hochbetagten Menschen nur in der Familie zu organisieren werde immer schwieriger. Es brauche mehr professionelle Angebote und Vernetzung, davon ist er überzeugt.

60 Jahre im gleichen Zuhause

Heidi Weiss lebt seit 60 Jahren im Zentrum von Wattwil. «Ich fühle mich wohl hier; ich habe meine Katze Schnurrli und Frau Anderegg», sagt sie und lacht. «Das ist mein Daheim, warum soll ich hier weg?» Beim Yatzy hat sie heute wieder gewonnen.

Home Instead

Home Instead ist eine weltweite Organisation, die Paul und Lori Hogan in den USA ins Leben riefen: Die beiden betreuten Pauls 88-jährige Grossmutter zu Hause auf dem Land – bis zu ihrem Tod mit 100 Jahren. Dabei waren sie auf die Unterstützung eines stetig wachsenden Teams angewiesen. Die Idee wollten sie weitertragen und so entstand 1994 die grösste Betreuungsorganisation «Home Instead Senior Care». Heute gibt es weltweit über 1000 Geschäftsstellen. Seit 2007 ist Home Instead auch erfolgreich in der Schweiz aktiv – aktuell an 19 Standorten.

Diese Seite weiterempfehlen
Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung

Weitere Stories