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Nach Diebstahl wieder voll auf Kurs

Hans Wüthrich machte sein Hobby zum Beruf. Der ehemalige Amateur-Rennradfahrer führt seit mehr als 40 Jahren den Rennshop Wüthrich in Burgdorf. 2015 dämpfte ein Einbruch seine Freude am Geschäft – aber Gott sei Dank ist er bei Helvetia versichert. Und zum Glück waren die Einbrecher so dumm.

19. Juni 2017, Text: Isabella Awad, Fotos: Fabian Unternährer

Kundenberater Oliver Hänni(links) berät Martin und Hans Wüthrich in Sachen Versicherung. In Sachen Fahrräder vertraut Hänni auf die beiden Profis.
Kundenberater Oliver Hänni(links) berät Martin und Hans Wüthrich in Sachen Versicherung. In Sachen Fahrräder vertraut Hänni auf die beiden Profis.

In der Nacht vom 15. auf den 16. August 2015 verschafften sich drei Männer Zugang zum Rennshop Wüthrich in Burgdorf. Durch eine versteckte Seitentür bugsierten sie 40 teure Mountainbikes auf den Vorplatz, wo sie den gestohlenen Camion parkiert hatten. In den Wagen passten aber nur 28 Räder; das zwang sie, die restlichen 12 stehenzulassen. Im Nebenhaus schliefen die Wüthrichs, ohne das Geringste zu bemerken. Am nächsten Morgen traf Hans Wüthrich fast der Schlag, als er die Glastür zu seinem Laden öffnete. Er rief sofort die Polizei.

Glück im Unglück

Was der Geschädigte damals noch nicht wusste: Die drei Diebe waren nachts, kurz nach ihrer Abfahrt Richtung Zürich, von einem Radar geblitzt worden. Die Polizei spürte den Camion am Folgetag in Oensingen auf und verhaftete die drei. «Wir bekamen alle Velos zurück, zwar leicht beschädigt, aber immerhin», sagt Hans Wüthrich. Sein Helvetia Berater und Freund, Oliver Hänni, traf sofort erste Abklärungen. «Dass der Rennshop zum Zeitpunkt des Einbruchs über keine Alarmanlage verfügte, war versicherungstechnisch ein Nachteil. Zum Schluss fanden wir aber eine Lösung, die für alle passte», sagt Oliver Hänni. Hans Wüthrich ist überzeugt, dass die Einbrecher den Laden vorher ausgekundschaftet hatten; die versteckte Türe sei von aussen nämlich nicht sichtbar. Das war ein grosser Dämpfer in den 40 Jahren Rennshop-Geschichte.

Veloparadies auf 500 Quadratmetern

Ein Blick zurück: 1975 machte Hans Wüthrich sein Hobby zum Beruf und gründete zusammen mit seiner Frau Annerös den Rennshop in Burgdorf. 14 Jahre lang holte er Medaillen als Radrennfahrer, acht Jahre fuhr er sogar in der Elite mit. «Eigentlich suchte ich mit 25 nur einen 50-Prozent-Job neben dem Velosport», erzählt er. Da kam die Idee auf, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Der 500-Quadratmeter-Shop lässt Biker-Augen leuchten: schnittige Rennvelos in Violett, Neonorange, Knallgrün, edle City- und Mountainbikes, Kindervelos, etwas Bekleidung und vor allem hochwertige Veloschuhe und Accessoires. Vom Schulkind bis zum ambitionierten Sportler wird jeder fündig bei Wüthrich.

Daniel Düsentrieb aus Burgdorf

Anfang August 2016 feierte der Rennshop sein 40-Jahr-Jubiläum. Eine lange und intensive Zeit liege hinter ihnen, sagt Hans Wüthrich. Seine Frau hat sich nun aus dem Geschäft zurückgezogen – sie war vor allem für die Administration zuständig. Seit 2015 hat Hans Wüthrich die Geschäftsführung seinem Sohn Martin übergeben. Martin lebt zur Hälfte des Jahres in Taiwan und arbeitet von dort aus mit. Einmal wöchentlich tauschen sich Vater und Sohn per Skype aus. «13 Jahre war ich in Taiwan für verschiedene Velofirmen tätig, seit April widme ich mich ausschliesslich dem Rennshop», sagt Martin Wüthrich.

Alle Kunden sind willkommen

Die Beratung im Rennshop ist erstklassig. Jedes Velo wird auf die Besitzerin oder den Besitzer eingestellt. Wüthrichs reparieren aber auch Velos, die ein Kunde günstig übers Internet bestellt hat. Der Chef denkt modern: «Wir behandeln jeden Kunden gleich, auch wenn wir merken, dass jemand nur Informationen will, um dann online zu kaufen – das ist eben der Zeitgeist.» Der Rennshop ist selber sehr präsent auf Social Media, vor allem ihr Auftritt auf Facebook komme gut an. Auf ihrer Website stellen sich Hans Wüthrich und seine fünf Mitarbeitenden per Video vor. Einer der Mechaniker designt sogar eigene Velos.

… und nach Feierabend eine Velotour

Nebst Digitalem wird den Kunden auch analog etwas geboten: Seit vielen Jahren trifft sich Hans Wüthrich am Donnerstagabend mit Kunden, die Zeit und Lust haben, zu einer Velotour. Oliver Hänni ist wenn immer möglich auch mit von der Partie. Den Einbruch hat Hans Wüthrich inzwischen verdaut. Im Shop ist nun auch eine topmoderne Alarmanlage installiert. So kann er gut schlafen und von wunderbaren Velotouren träumen.

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