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Berg­hotel Schön­halden: Wieder­eröffnung nach Brand

Im April 2015 brannte der Dachstock des Berghotels Schönhalden auf dem Flumser Kleinberg komplett aus. Die Pächter-Familie Flury stand vor den Scherben ihrer Existenz. Heute, gut zwei Jahre später, haben sie ihr geliebtes Hotel dank der finanziellen Unterstützung von Helvetia wieder eröffnet. Und das sieht ganz anders aus als zuvor.

26. Mai 2017, Text: Linda Zampieri, Fotos: Marc-Dave Maier

Auf einem Berg steht das neu gebaute Berghotel Schönhalden. Im Hintergrund sieht man die schneebedeckten Gipfel der Churfirsten.
Endlich fertig: Nach zwei Jahren Bauzeit konnte das Berghotel Schönhalden plangemäss wieder eröffnet werden.

Die Sonne scheint von einem strahlend blauen Himmel. Auf den Churfirsten liegt vom letzten Schneefall Ende April noch Schnee. An diesem Dienstag, 16. Mai 2017, herrscht ein reges Kommen und Gehen im Berghotel Schönhalden: Viele Gleitschirmflieger sind unterwegs. Aber auch einige Wanderer und Mountainbiker hat es in die Höhe gezogen. Zwischendurch klingelt das Telefon und kündigt die Ankunft einer neuen Seilbahn an. Nur etwas verkohltes Holz neben dem Spielplatz lässt auf die turbulente Zeit schliessen, die hinter Familie Flury liegt. «Ich sah schon von weitem, dass das ganze Dach in Flammen stand», erinnert sich Reto Flury zwei Jahre nach dem verheerenden Brand im April 2015. Damals war schnell klar, dass das Hotel nicht zu retten war.

«Besser als gedacht»

Schweres Gerät machte die Brandruine dem Erdboden gleich. Und nun, zwei Jahre später, hat das Berghotel Schönhalden auf dem Flumser Kleinberg wieder eröffnet. «Es ist sogar noch besser geworden als gedacht», schwärmt Reto Flury an seinem neuen Lieblingsplatz mit Blick auf die Gipfel der Churfirsten. Im Hotel gibt es insgesamt 14 Zimmer – 13 Doppelzimmer und ein Familienzimmer. Alle mit Fernseher und W-LAN ausgerüstet. «Der letzte Monat war ziemlich heftig», erinnert sich Reto Flury. «Wir brachten die Handwerker fast nicht mehr aus dem Haus.» Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten ist das Hotel jedoch fertig und bereit für Gäste. «Vor allem in den Zimmern fehlt noch einiges an Dekoration und Bildern. Aber dafür war schlichtweg keine Zeit mehr», ergänzt Priska Flury.

Traum von Bar erfüllt

Mitte Mai wurde die Wiedereröffnung mit einem offiziellen Behördenapéro ein erstes Mal gefeiert. «Im Nachhinein betrachtet hatte das Unglück auch seine Vorteile. Nun konnten wir all das realisieren, was wir schon lange haben wollten – wie eine Bar», freut sich Reto Flury. Man sieht den beiden an, dass sie «angekommen» sind. Während den zwei Jahren Bauzeit lebten die Flurys unten im Tal. Priska Flury hat als Verkäuferin in einer Tankstelle und Reto Flury als Koch gearbeitet. «Es war keine einfache Zeit, aber natürlich ging es irgendwie», erzählt Priska Flury. «Wir sind aber schon erleichtert, endlich wieder hier oben zu sein. Unten leben wollen wir nie wieder.»

Schnelle und unkomplizierte Hilfe von Helvetia

Markus Lazzeri, Schadenexperte am Helvetia Hauptsitz in St.Gallen, hat Familie Flury vom Tag des Brandes bis zur Wiedereröffnung begleitet. «Während dieser Zeit hat sich so etwas wie eine Freundschaft entwickelt», erzählt Reto Flury. «Wir sind Helvetia wirklich sehr dankbar. Ohne die grosszügige finanzielle Unterstützung wären wir heute nicht da, wo wir sind.» Auch Markus Lazzeri ist zufrieden: «Bis zum Schluss ging wirklich alles reibungslos und ohne grössere Komplikationen über die Bühne.»

Nun geht es für Reto und Priska Flury darum, sich nach der ersten Aufregung im Alltag zurechtzufinden. Die vielen Wanderer und Biker, die heute hier eingekehrt sind, scheinen auf jeden Fall vollkommen zufrieden. Nicht weiter verwunderlich – bei dieser Aussicht!

Schadenexperte Markus Lazzeri

Markus Lazzeri

Markus Lazzeri ist Schadenexperte am Helvetia Hauptsitz in St.Gallen. Er betreute die Familie Flury bis zur Erstellung des Neubaus in Versicherungsfragen.

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