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Schadenfälle
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Wasserrohr­bruch: Wann zahlt die Versicherung?

Wasserrohrbrüche sind nichts Ungewöhnliches. Oft verursachen sie enorme Schäden an Gebäuden und Strassen. Doch wie werden Wasserschäden behoben? Und wer bezahlt? Ein Fall aus St.Gallen für die Schadenexperten von Helvetia.

4. Februar 2014, Text: Jan Söntgerath, Fotos: Sankt Galler Stadtwerke / Katrin Meier

Mehrere Male hatte die Stadt St.Gallen allein 2013 mit Wasserrohrbrüchen zu kämpfen. Die «Schuldigen» für die Wasserschäden sind bekannt: veraltete Wasserleitungen, die schon bei geringsten Erschütterungen platzen können. Haftpflichtrechtlich müssen deshalb grundsätzlich die St.Galler Stadtwerke als Verursacher für die Schäden aufkommen. «Bei solchen Ereignissen sind meist mehrere Parteien involviert. Deshalb ist es wichtig, gemeinsam und so schnell wie möglich mit allen Betroffenen eine einvernehmliche Lösung zu finden», erklärt Heinz Sturzenegger, Teamleiter Haftpflicht-/Personenschaden bei Helvetia. Zudem müssten bei der Bewertung eines Schadens eine Vielzahl von Komponenten berücksichtigt werden, wie etwa Neuwert und Zeitwert (Amortisation) eines Objekts oder einer Sache.

Riesiger Krater auf der Kreuzung

Der letzte Wasserrohrbruch von Anfang August 2013 unterspülte die Rorschacher Strasse so stark, dass sie einbrach. Mitten auf der Kreuzung klaffte ein riesiger Krater. Mittlerweile sieht wieder alles aus wie neu – zumindest an der Oberfläche. Bei einer nahe gelegenen Liegenschaft stellten die Hausbesitzer aber nachträglich stetige Feuchtigkeit im Keller fest und informierten Helvetia. Gemeinsam mit einem Vertreter der St.Galler Stadtwerke, dem Hauseigentümer und einem Experten nimmt Heinz Sturzenegger einen Augenschein vor Ort.

Aus Sicht der Versicherung stellt sich bei der Begutachtung vor allem eine Frage: Steht der Schaden in direktem Zusammenhang mit dem Rohrbruch oder liegt ein Mangel am Gebäude vor? Im ersten Fall muss nämlich die Versicherung des Verursachers bezahlen, im zweiten diejenige des Eigentümers. Bisweilen ist dies jedoch selbst für einen erfahrenen Schadensbegutachter schwer abzuschätzen. Deshalb hat Helvetia den Schadeninspektor Florin Zai engagiert. «Unabhängige Schadensinspektoren wie er besitzen eine hohe Glaubwürdigkeit bei allen betroffenen Parteien», erklärt Sturzenegger.

Mit Rat und Tat zur Stelle

Florin Zai ist selbstständig und verfügt über langjährige Erfahrung in der Begutachtung von Gebäudeschäden. Sein geschultes Auge und der Einsatz einiger technischer Hilfsmittel lassen ihn rasch zu einem Urteil kommen: Die eindringende Feuchtigkeit steht eindeutig in Zusammenhang mit der Unterschwemmung, verursacht durch den Rohrbruch. Er rät, die Wand von aussen mit Filterbeton abzudichten und neu zu beschichten, sobald sie innen vollständig trocken ist. Eine Lösung, die für alle stimmt. «Der Einsatz des Experten hat sich gelohnt», resümiert Heinz Sturzenegger und meint mit einem Lachen: «Ich hoffe, dass die vorgeschlagene Sanierung nachhaltig ist – sonst bin ich in zwei Monaten schon wieder hier.»

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