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Schadenfälle
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Verbier: Gross­brand zerstört Sport­zentrum

Anfang Juni 2017 fiel das Centre Sportif Verbier dem Feuer zum Opfer und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Bevor die Anlage wieder aufgebaut werden kann, stehen aufwendige Aufräumarbeiten bevor. Helvetia Versicherungen unterstützt mit ihrer Expertise alle Beteiligten bei der Bewältigung des Schadens in Millionenhöhe.

23. Juni 2017, Text: Fabian Weidmann, Fotos: Fabian Weidmann 

Wer sich dem Centre Sportif Verbier nähert, bekommt nur noch Schutt und Asche zu Gesicht. Am 9. Juni 2017, kurz nach Mittag, fing das Sportzentrum während des Betriebs Feuer. Personen kamen glücklicherweise keine zu Schaden, von der Anlage hingegen bleibt nicht viel übrig – sie brannte fast vollständig nieder. In der zerstörten Halle befanden sich eine Kunsteisbahn, ein Schwimmbad, eine Turnhalle sowie ein Restaurant. Eine angrenzende Erweiterung des Zentrums steckt derzeit in der Bauphase und wurde teilweise beschädigt. Über die Ursache des Brands wird noch immer gerätselt, sie ist Gegenstand polizeilicher Untersuchung.

Solidarität in der Bergregion

Mehr als 100 Feuerwehrleute und Dutzende Trupps aus der Region eilten der Walliser Berggemeinde zu Hilfe: Sie waren bis spät abends damit beschäftigt, Herr über den Brand zu werden. Dass jede Hilfe willkommen war, zeigt das Beispiel eines Löschtrupps aus dem fast eineinhalb Stunden entfernten Lausanne. Verbiers Gemeindepräsident Eloi Rossier war etwa 30 Minuten nach Ausbruch des Feuers vor Ort. «Ich war zuerst einmal sehr erleichtert, dass niemand verletzt wurde», sagt der Politiker. Er dankt den umliegenden Gemeinden für ihre Solidarität und die Unterstützung im Kampf gegen den Brand.

Schwierige Aufräumarbeiten

Ein Komitee aus Polizei, Feuerwehr, verschiedenen spezialisierten Reinigungs- und Baufirmen sowie der Gemeinde als Eigentümerin machte sich nur wenige Tage nach dem Feuer daran, den Schaden zu bewältigen. Als erstes stand die Räumung der Brandruine an, um das Terrain überhaupt wieder begehbar zu machen. Keine einfache Aufgabe: Jederzeit könnte etwas einstürzen. Erschwerend kommt hinzu, dass ein Tank voller Ammoniak, das zur Kühlung der Kunsteisbahn verwendet wird, in einem aufwändigen Prozess geleert und das Gelände dekontaminiert werden muss. «Die Sicherheit der Arbeiter auf der Anlage sowie der umliegenden Bevölkerung geniesst höchste Priorität», so Gemeindevorsteher Rossier. Anschliessend gehe es darum, möglichst schnell aufzuräumen: «Mal sehen, ob wir das zweite, beinahe unversehrte Schwimmbad unter freiem Himmel diesen Sommer nochmals eröffnen können.»

Schaden in Millionenhöhe

Eine wichtige Rolle spielt auch Helvetia als primärer Versicherer des Sportzentrums. Schadenexperten versuchen, den Schaden an Gebäude und Inventar zu quantifizieren und stehen den Beteiligten mit ihrer Expertise zur Seite. «Bei so vielen involvierten Akteuren müssen die Arbeiten gut koordiniert werden», sagt Jérôme Bernard, Helvetia Schadenexperte für die Romandie. «Nur bei einer akribischen Planung kann sichergestellt werden, dass alle am gleichen Strick ziehen und das Sportzentrum möglichst schnell wieder aufgebaut wird», ergänzt sein Kollege Thierry Courtine, Experte für Bauwesenversicherung.

Dass dieser Fall komplex ist, zeigt sich auch in der Höhe der Versicherungssumme, die sich auf mehrere Millionen Franken beläuft. «Einen solch grossen Schaden habe ich persönlich noch nie erlebt», sagt Bernard.

Eine Drohne hat den spektakulären Brand festgehalten

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