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Gemietetes E-Trottinett: Wie bin ich versichert?

Die praktischen E-Trottinette sind mittlerweile für Jung und Alt das alternative Transportmittel zum ÖV. Doch welche Vorschriften gelten und wie ist das gemietete oder geliehene Elektro-Trottinett versichert? Helvetia erklärt, worauf zu achten und wann eine Zusatzversicherung notwendig ist.

28. November 2019, Text: Esin Ezer, Foto: Unsplash

Ein Mann auf einem roten Velo und vier rot-schwarze E-Scooter im Hintergrund.
Im Strassenverkehr sind E-Scooter generell den Velos gleichgestellt.

Sie sind praktisch, umweltschonend und in vielen grossen Städten zu finden: E-Trottinette. Die abgasfreien Elektro-Roller eignen sich hervorragend, wenn man sich schnell durch die Stadt bewegen möchte. Was viele nicht wissen: Im Strassenverkehr sind sie den Velos gleichgestellt. Doch wer haftet im Falle eines Schadens mit dem E-Roller?

Unfall mit dem Miettrottinett

Gemietete oder geliehene elektrische Trottinette mit einer maximalen Geschwindigkeit von 20 km/h sind wie Velos und E-Bikes über die Privathaftpflicht versichert. Verursachen Sie einen Unfall, sind Schäden an Dritten über diese gedeckt. E-Trottinette mit einer höheren Geschwindigkeit benötigen eine Typengenehmigung, eine Strassenzulassung sowie ein gelbes Kontrollschild. Ohne diese Bewilligungen sind sie nur auf privatem Grund erlaubt. Wichtig: Bei einem Unfall im Strassenverkehr mit einem nicht zugelassenen E-Scooter können die Leistungen der Privathaftplicht gekürzt werden oder gar ausfallen.

Zusatzversicherung gegen Diebstahl

Das gemietete Elektro-Trottinett ist im Falle eines Diebstahls über die Hausratversicherung versichert. Aber Achtung: Bei Diebstahl ausserhalb der eigenen vier Wände benötigen Sie die Zusatzversicherung «einfacher Diebstahl auswärts». Nur dann sind die Kosten im Falle eines Diebstahls auswärts gedeckt.

Vorschriften für E-Scooter

Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) stellt E-Scooter den Velos gleich. Zusätzlich zu den Verkehrsregeln schreibt das ASTRA technische Vorschriften für E-Scooter vor. Es liegt in der Verantwortung des Fahrers, diese vorab zu überprüfen sowie die Vorschriften zu beachten.

  • Es darf nur auf der Strasse gefahren werden. Wer eine Abkürzung über den Fussweg nimmt, riskiert eine Busse.
  • Ein Führerausweis ist generell nicht notwendig. Ausnahme: Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren müssen einen Führerausweis der Kategorie M vorweisen können.
  • Das Tragen eines Helms ist empfehlenswert, aber nicht Pflicht.
  • Eine Warnglocke sowie Rückstrahler nach hinten in roter Farbe sind obligatorisch.
  • Das Abbiegen muss mit den Armen signalisiert werden. Alternativ können (falls vorhanden) typengenehmigte Richtungsblinker genutzt werden.

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