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Radeln Sie lieber mit oder ohne Motor?

Elektrofahrzeuge sind stark im Trend, so auch bei Fahrrädern. Natürlich ist es um einiges angenehmer, nach einem anstrengenden Arbeitstag den steilen Hügel auf dem Heimweg mit der Unterstützung eines Motors zu bezwingen. Dennoch haben auch klassische Bikes einige Vorteile, die manche nicht missen möchten.

2. April 2020, Text: Mirjam Arnold, Foto: Helvetia

Ein Mann steht auf einem Berg und schaut auf die Landschaft. Am Boden direkt vor der Kamera liegt sein Bike.
E-Bikes sind stark im Trend, doch auch die klassischen Fahrräder haben ihre Vorteile.

Mit oder ohne Motor, welches Bike liegt Ihnen mehr? Finden Sie es mit unserem Vergleich und den wichtigsten Vor- und Nachteilen heraus:

  Klassisches Bike E-Bike
Achtung, fertig, los!  Das klassische Fahrrad ist (ausser bei einem Platten) grundsätzlich sofort startklar und einsatzbereit. Ist der Akku auch geladen?  Man könnte natürlich auch mit leerem Akku losfahren. Durch das höhere Gewicht des E-Bikes muss man dann aber umso mehr Strampeln. Ein zweiter Akku kann auf längeren Touren nötig sein, bedeutet aber gleichzeitig auch mehr Gewicht im Gepäck.
Geschwindigkeit
Wer's sportlich nimmt, tritt ordentlich in die Pedale und erreicht ein hohes Tempo. Beim Fahren mit einem klassischen Fahrrad kommt man relativ schnell ins Schwitzen. Für den Weg zur Arbeit daher mehr Zeit oder eine Dusche einplanen.  Mit einem E-Bike kommt man mit wenig Kraftaufwand schneller vorwärts. Im Stadtverkehr ist das Elektrobike sicherlich auch eine gute Alternative zum Auto. Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag stimmt, denn die Tretunterstützung übernimmt den wirklich anstrengenden Teil der Velofahrt. So könnten Sie am Morgen (rein theoretisch) voller Energie bei der Arbeit ankommen und ohne zusätzliche Dusche den Tag starten.
Gewicht Ein klassisches Fahrrad ist leichter als ein E-Bike.  Falls Sie gerne Touren durch unwegsames Gelände machen, sind Sie sicher froh, kein Zusatzgewicht über grössere Steine hieven zu müssen. Allein der Motor des E-Bikes wiegt rund sechs Kilogramm. Somit ist es klar schwerer als ein übliches Fahrrad. Das bekommt man aber erst zu spüren, wenn der Akku mal leer sein sollte.
Sicherheit Auf den Strassen gelten für Fahrräder die üblichen Verkehrsregeln. Seien Sie aufmerksam und nehmen Sie Rücksicht auf weitere Verkehrsteilnehmer. Die Verkehrsregeln gelten natürlich genauso für E-Bikes. Geben Sie Acht, die oft unterschätzte Geschwindigkeit führte schon zu einigen Schreckmomenten und Unfällen.
Sportfaktor Fahrradfahren hat einen hohen Trainingseffekt. Man ist draussen an der frischen Luft, trainiert intensiv seine Oberschenkel und kann (bei schönem Wetter) gleichzeitig Sonne tanken. Eine Velotour mit dem klassischen Bike ist ein gutes Ganzkörper-Workout. Auch wer E-Bike fährt, macht Sport.  Wenn Sie das E-Bike als Alternative zum ÖV oder Auto wählen, bewegen Sie sich eindeutig mehr als dies sonst der Fall wäre. Ausserdem kann bei vielen Elektrofahrrädern die Tretunterstützung und somit der Trainingseffekt reguliert werden.
Kostenfaktor Die Bandbreite ist gross und variiert je nach Ausstattung und Extras sehr.  Hinzu kommen Material- und Unterhaltskosten für Reparaturen. Die Kosten eines E-Bikes sind grundsätzlich höher, aber auch hier gibt's grosse Preisunterschiede.

Fazit

Sportskanonen und echte Fitnessfans setzen ganz klar auf ihre klassischen Bikes. Wobei auch Profisportler E-Bikes für das Grundlagentraining nutzen.Wer selten bis nie mit einem Bike unterwegs ist, lässt sich eher von einer Tour mit dem Elektrofahrrad überzeugen. Auch wer sich keinen zu hohen Belastungen aussetzen sollte, kann mit dem E-Bike mehr Bewegung in seinen Alltag integrieren. Denn egal ob mit oder ohne Motor: Bewegung an der frischen Luft tut uns allen gut.

Versicherungscheck

Egal ob klassisch oder mit Elektromotor, Ihr Fahrrad und sie sollten entsprechend gut versichert sein.

Klassische Fahrräder und E-Bikes bis 25 km/h 

Der Wert dieser Bikes wird in die Summe des Hausrats gerechnet. Die Hausratversicherung deckt die Kosten von Schäden aufgrund von Feuer und Elementarereignissen sowie Diebstahl zu Hause. Für einen Schutz gegen Diebstahl ausser Haus können Sie die Zusatzversicherung «Diebstahl auswärts» abschliessen. Im Falle von Beschädigung wären die Kosten dank einer Zusatzversicherung «all risks» gedeckt. Wenn Sie mit Ihrem normalen Bike einen Unfall verursachen, sind Schäden gegenüber Dritten über Ihre Privathaftpflichtversicherung versichert.

E-Bikes bis 45 km/h

Die E-Bikes mit Tretunterstützung bis zur Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h  benötigen den Versicherungszusatz für Motor-/Elektromotorfahrräder. Zudem muss ein gelbes Kontrollschild und somit auch die obligatorische Haftpflichtversicherung gelöst werden. Ausserdem benötigen Sie für ein solches Bike einen entsprechenden Fahrausweis und es besteht eine gesetzliche Velohelmpflicht.

Assistance-Versicherung für alle E-Bikes

Für E-Bikes können Sie eine Assistance für Elektro-Motorfahrräder abschliessen, egal wie stark die Tretunterstützung Ihres Bikes ist. Die Assistance-Versicherung schützt Sie bei Pannen und deckt Kosten wie das Abschleppen, den Transport oder auch die Mietkosten eines Ersatzbikes.

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