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Skifahren vs. Snowboarden: 9 Gründe für ein oder zwei Bretter: Was gibt den Kick im Schnee?

Die ewige Frage am Berg: Was gibt dir mehr, Skifahren oder Boarden. Gefühlt sind Snowboards seit der Einführung der Carving-Ski auf dem Rückzug. Aber bei welchem Sport ist der Spass grösser? Pisten-, Freestyle-, Sturz-, Powder- oder der Lange-Unterhosen-Faktor: Anhand von 9 Kriterien sind wir zu einem klaren Resultat gekommen.

14. Februar 2019, Text: Jens Wiesenhütter, Foto: Juri Pozzi (Westend61)

Zwei junge Männer gehen durch den Wald, einer trägt ein Snowboard, einer ein paar Ski
Ski oder Snowboard: In unserer Blogstory haben wir anhand von 9 Kriterien die Sportarten gegeneinander antreten lassen . Und was denkst Du?

Ski oder Snowboard – wir haben uns den Entscheid nicht leicht gemacht. Anhand von 9  Faktoren haben wir Brett und Bretter auf Kern und Kanten überprüft:

  Ski Snowboard
Pistenfaktor  Beugen, strecken, kippen, knicken; da kann man schon mal den Überblick verlieren. Aber wer die Carving-Technik beherrscht und die perfekte Kurve in die frische Piste schneidet, will eigentlich nie mehr damit aufhören – bis die Knie wehtun.  Einfach eine Piste runterfahren, das können Boarder nicht. Nervöses rumhüpfen und über jeden noch so kleinen Hügel springen, Nose oder Tail – Jibbing gehört einfach dazu. Die Piste ist zu langweilig. 
Sturz-Faktor Juhu, die neuen Race-Ski fahren wie auf Schienen! Das ist solange lustig, bis sie in verschiedene Richtungen fahren. So ein Spagat auf der Piste kann ganz schön schmerzhaft sein.  Beim Verkanten auf dem Snowboard landest du höchstens auf dem Rücken. Einen Moment Sterne sehen und du stehst wieder. Dümmer ist es, wenn du das Board an den Hinterkopf bekommst. 
Powder-Faktor Rauf: Felle drunter und dem Aufstieg steht nichts im Weg.
Runter: Die totale Freiheit im Schnee, bis du einen Ski verlierst. Viel Erfolg bei der Suche!
Rauf: Du schleppst dich kaputt.
Runter: Du schwebst über den Schnee und ziehst die perfekte Spur in den frischen Pulverschnee. Göttlich!
Freestyle-Faktor Mit Skiern durch die Halfpipe? Da musst du schon lange üben, bis das nicht nach Komplettversager aussieht. Wichtiger Tipp vom Skilehrer: Vor dem Snowpark immer die Hände aus den Laschen der Stöcke.  Sechs Stunden lang einen Kicker bauen, ein perfekter Absprung, dann einen Kaffee Luz in der Skihütte – und du bist der Held des Tages. 
Schuh-Faktor Morgens brichst du dir fast die Rippen, wenn du die Schnalle auf die engste Rille einstellst. Du weisst, sonst hast du ein Schwimmfest auf der Piste. Und dann nichts mehr dran ändern bis zur letzten Abfahrt. Die Belohnung: Das Gefühl, am Abend die Skischuhe endlich auszuziehen – unbeschreiblich.  Hast du heute Morgen die Hausschuhe angelassen? Du weisst es nicht, denn die Snowboardschuhe sitzen wie eine zweite Haut. Beim Après-Ski lachst du nur, wenn du an deinen Skifahrerkollegen auf der steilen Treppe zum WC vorbeiläufst. 
Lift-Faktor Du kämpfst gegen den Schlaf auf dem gemütlichen Ankerlift. Das Einzige was dich wach hält, ist der Snowboarder vor dir und dein Mitleid mit seinen Schmerzen in der Leistengegend.  Liftbauer sind Skifahrer. Du weisst es, sobald du dein Board in den breiten Schlitz an der Gondel steckst. Irgendein Skifahrer wird seine Skier davor reinwürgen und dir dein schickes Board zerkratzen.
Style-Faktor
Lass deinen schicken neongelben Overall aus den 80ern einfach an. Du bist Skifahrer – who cares.  Das Board unter dem Arm, die Baggy-Pants in den Knien. Man denkt, der Style wäre langsam out, aber das wird er nie sein. 
Lange-Unterhosen-Faktor Zieh dich warm an, ab 90 km/h kann der Windchill-Faktor schon einmal garstig werden.  Auch hier: Zieh dich warm an. Vom ständigen Rumsitzen auf der Piste droht die Blasenentzündung. 
Freie-Hände-Faktor Du trägst immer zwei Stöcke mit dir rum. Auf dem Ziehweg weisst du sie zu schätzen, im Sessellift klemmen die Dinger aber immer ein. Du hast die Hände frei und kennst nur einen Stock: Den Selfie-Stick!  

Unser Resultat

  • Auf der Piste: Mit der Erfindung der Carving-Ski gibt es keinen Grund mehr, mit dem Board auf der Piste zu fahren – Ski gewinnt!
  • Neben der Piste: Sanftes Gleiten über den Tiefschnee, mit dem Board einfach schöner, dafür ist der Aufstieg mit zwei Brettern angenehmer – unentschieden!
  • Im Snow Park: Zwei Bretter in der Halfpipe sind eines zu viel. Snowboard gewinnt!

Fazit: Skifahrer oder Snowboarder – wir werden uns wohl nie einig sein!

Der Versicherungscheck für Ski oder Snowboard
Skifahrer im Tiefschnee
So sind Sie am Berg gut versichert: 
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