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Skifahren: So verkleinern Sie das Verletzungs­risiko bei einem Sturz

Ein halber Meter Neuschnee, eiskalte Temperaturen und ein blauer Himmel – perfekte Bedingungen für einen traumhaften Tag auf der Piste. Skifahren ist aber nicht ungefährlich: Viele Verletzungen lassen sich auf Stürze zurückführen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie vor und während dem Sturz das Risiko schlimmerer Verletzungen verringern können.

16. Januar 2020, Text: Mirjam Arnold, Foto: Helvetia

Zwei Männer laufen mit ihren Skis auf dem Rücken durch den Schnee.
Beim Skifahren lassen sich durch wenige Vorkehrungen und richtiges Verhalten im Falle eines Sturzes viele schlimmere Verletzungen vermeiden.

Über ein Viertel der Schweizerinnen und Schweizer widmet sich im Winter dem Schneesport. Der Outdoor-Sport ist aber nicht ungefährlich: Jedes Jahr verletzen sich über 33'000 Schneebegeisterte, grösstenteils durch Stürze. Am häufigsten verletzen sich Skifahrer am Kopf, durch Rumpfprellungen oder am Knie, was zu Arbeits- und somit Einkommensausfällen führen kann.

Auch Hinfallen will gelernt sein

Die Gründe für einen Sturz können sehr verschieden sein. Angst, Selbstüberschätzung, Mängel an der Ausrüstung (z.B. falsch eingestellte Bindungen) oder vereiste Stellen auf der Skipiste sind einige Beispiele. Durch wenige Vorkehrungen lassen sich viele Verletzungen vorgängig vermeiden:

1. Richtige Vorbereitung

Bringen Sie Ihr Material frühzeitig in den Service, um es für die neue Saison überprüfen und anpassen zu lassen. Auf der Piste sollten Sie Schutzkleidung (z.B. Helm und Rückenpanzer) tragen, um schlimmere Verletzungen zu verhindern. Wärmen Sie sich vor der ersten Fahrt zudem auf, um den Bewegungsapparat auf die körperliche Belastung vorzubereiten.

2. Verhalten auf der Piste

Passen Sie die Geschwindigkeit an Wetter- und Pistenverhältnisse sowie Ihre eigenen Fähigkeiten an, um weder sich noch andere Schneesporttreibende zu gefährden. Beachten Sie dazu die FIS-Sicherheitsregeln

3. Freiwillig fallen lassen

Wenn Sie sich einem anderen Schneesportler nähern und ein Zusammenstoss kurz bevorzustehen scheint, sollten Sie sich Richtung Berg zur Seite fallen lassen. Eine Landung im Schnee ist meist angenehmer als der Zusammenprall mit anderen Personen.

4. Während dem Sturz

Versuchen Sie die Augen während des Sturzes offen zu halten. Wenn Sie Ihre Umgebung im Blick haben, sinkt die Gefahr, dass Sie weitere Schneesportler mitreissen. Versuchen Sie auch, Arme und Beine von sich zu strecken, damit Skispitzen und Stöcke nicht zu einer zusätzlichen Gefahr werden.

5. Erst Rutschen, dann aufstehen

Wenn Sie nach dem Sturz den Hang hinunterrutschen, können Sie sich in den Schnee krallen, um die Geschwindigkeit abzubremsen. Richten Sie Ihre Beine talwärts, um den Sturz abzufangen. Stehen Sie während dem Rutschen nicht auf, sonst riskieren Sie Knieverletzungen. Sobald Sie nicht mehr rutschen, empfiehlt es sich aber, möglichst rasch aufzustehen oder sich an den Rand der Piste zu begeben. Rufen Sie falls nötig um Hilfe.

Erste Hilfe leisten

Wer auf der Piste einen schlimmeren Sturz beobachtet, ist verpflichtet zu helfen. Kennzeichnen und sichern Sie die Unfallstelle, indem Sie mit den Skistöcken ein «X» formen und dieses oberhalb des Unfallorts auf der Piste aufstellen. Prüfen Sie den Zustand des Gestürzten. Ist er ansprechbar? Den Helm sollten Sie dem Unfallopfer (ausser er kriegt keine Luft mehr) nicht abziehen, da seine Wirbelsäule verletzt sein könnte. Rufen Sie Hilfe und leisten Sie soweit als möglich erste Hilfe. 

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