Ihr Browser ist veraltet

Sie verwenden den Microsoft Internet Explorer. Damit Sie diese Website ohne Anzeigeprobleme benutzen können, empfehlen wir Ihnen einen neuen Browser zu installieren (z.B. Google Chrome, Mozilla Firefox, Apple Safari oder Microsoft Edge).

Mich interessieren
?
Suche momentan nicht verfügbar, bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Zum Kontaktformular

Vorsorge­lücke mit 47: was tun?

Eine nachdenkliche Frau blickt aus dem Fenster.
Wenn die Vorsorge Kopfzerbrechen bereitet: Wie kann ich trotz niedrigem Einkommen und bescheidenen Ersparnissen vorsorgen?
Ich (47) bin geschieden, alleinerziehend und verdiente bisher als Teilzeitlerin immer unter dem BVG-Minimum. Dieses Jahr bin ich nun erstmals in die Pensionskasse meines Arbeitgebers aufgenommen worden. Ich arbeite momentan im Stundenlohn und ohne bezahlte Ferien. Meine Ersparnisse sind dementsprechend bescheiden. Gibt es eine Möglichkeit, trotzdem etwas für die Altersvorsorge zu tun?
Gefragt von Maria S. 16.03.2016

Reto Kleiner
Reto Kleiner, Leiter Key Account Management, Private Vorsorge, Helvetia Versicherungen
Basel, 22.03.2016

Liebe Frau S.

Viele Menschen sehen sich in einer ähnlichen Situation und plagen sich mit der Frage der Zukunftsvorsorge. Damit Sie mehr Geld auf die Seite legen können, führt kein Weg am «altmodischen» Sparen vorbei. Auch wenn der Betrag noch so klein ist, empfehle ich Ihnen, diesen in eine gebundene Säule 3a zu investieren. Diesen Betrag können Sie dann von den Steuern abziehen, wenn er nicht den einbezahlten Betrag von 6'768 Franken überschreitet. Am besten vereinbaren Sie einen Termin mit einem Vorsorge-Berater aus Ihrer Region. Er kann Ihre Situation im Detail analysieren und gemeinsam mit Ihnen eine Lösung erarbeiten.

Sollte Ihre Altersvorsorge bei der Pensionierung nicht ausreichend sein, können Sie bei Ihrer Wohnsitzgemeinde Ergänzungsleistungen anfordern. Mit dieser Ergänzung und der AHV-Altersrente sowie der kleinen Pensionskassenrente kommen Sie bestimmt ohne Sorgen durch die Zukunft.

Gut zu wissen: Auch wenn Sie im Stundenlohn arbeiten, haben Sie ein Recht auf vier bezahlte Ferienwochen pro Jahr. In der Regel wird bei Personen im Stundenlohn ein Zuschlag von 8,33% (bei vier Wochen Ferien) auf den ausbezahlten Lohn getätigt. Dieser Zuschlag muss zwingend im Arbeitsvertrag festgehalten und auf der Lohnabrechnung separat ausgewiesen werden. Ebenfalls können Sie nicht nachvollziehbare Ferienzahlungen rückwirkend einfordern.

Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung

Weitere Stories