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Pensions­kasse: Wie können Deckungs­lücken geschlossen werden?

Eine Frau sortiert Papiere.
Deckungslücken wegen Teilzeitarbeit: Wie werden freiwillige Einkäufe in den obligatorischen oder in den überobligatorischen BVG-Teil einer Pensionskasse eingebracht?
Als Teilzeitkraft mit 40 bis 60 Prozent Pensum habe ich gemäss BVG-Ausweis eine erhebliche Deckungslücke und will diese durch einen Einkauf in die Pensionskasse schliessen. Mein Arbeitgeber hat jedoch eine überobligatorische Versicherung abgeschlossen. Ist es richtig, dass zuerst die Deckungslücken im obligatorischen Teil geschlossen werden müssen und nur allfällige «überschiessende Leistungen» in den überobligatorischen Teil fallen?
Gefragt von Alexandra B. 24.10.2016

Reto Kleiner
Reto Kleiner, Leiter Key Account Management, Private Vorsorge, Helvetia Versicherungen
Basel 31.10.2016

Liebe Frau B.

Sie möchten gerne erfahren, wie freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse in den obligatorischen oder in den überobligatorischen BVG-Teil einer Pensionskasse eingebracht werden. Das kann – je nach Pensionskasse und nach Fall – unterschiedlich sein. Um zu erfahren, wie Ihre Pensionskasse mit diesem Thema umgeht, müssen Sie also prüfen oder bei Ihrer Vorsorgekommission nachfragen, was reglementarisch vereinbart ist. Die Vorsorgekommission setzt sich aus Personen zusammen, welche den Arbeitgeber und den Arbeitnehmer vertreten. Auskunft über Rahmenbedingungen und Möglichkeiten gibt Ihnen auch direkt das Vorsorgereglement Ihrer Pensionskasse. Die meisten Kassen verbuchen die Gelder jedoch im überobligatorischen Teil der Pensionskasse. Falls Sie einen Bezug von Freizügigkeitsgeldern tätigen, zum Beispiel für Wohneigentum, wird der obligatorische wie auch der überobligatorische Teil der Pensionskasse anteilsmässig belastet.

Das Thema hat eine gewisse Komplexität und allfällige Entscheidungen müssen vorgängig gut überlegt werden. Aus dem Grund empfehle ich Ihnen, sich von einer Fachperson beraten zu lassen.

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