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zur Frage des Tages
Vorsorgen
Todesfall

Sendung «Geld»: Testament

Zur Trauer über den Tod eines Elternteils oder Partners haben die Hinterbliebenen viele Fragen zu Regelung des Nachlasses zu klären. Die Experten der Sendung Geld zeigen, wie mit der richtigen und frühzeitigen Vorbereitung viel Ärger vermieden werden kann.

6. November 2019, Text: Hansjörg Ryser, Foto: Helvetia, Video: TVO/Tele M1

Das Testament ist zwar noch immer das wichtigste Dokument, mit dem jemand seinen letzten Willen kundtun und seine Erbschaft regeln kann, aber längst nicht das einzige. Soll zum Beispiel vermieden werden, dass die Partnerin oder der Partner das Wohneigentum veräussern muss, um die erbberechtigten Kinder auszuzahlen, ist ein Erbvertrag abzuschliessen. Diesem müssen auch die Kinder zustimmen. Weitere wichtige Dokumente sind der Vorsorgeauftrag und die Patientenverfügung. Beim Vorsorgeauftrag wird bestimmt, wer sich um die persönlichen Angelegenheiten kümmern soll, wenn man selber dazu nicht mehr in der Lage ist. Und für einen solchen Fall kann man mit der Patientenverfügung vorgängig festlegen, wie weit die medizinischen Massnahmen gehen sollen. All diese Dokumente sind jeweils handschriftlich zu verfassen oder durch einen Notar beurkunden zu lassen und mit dem Datum zu versehen.

Bei Vorsorgeleistungen ist vor allem rechtzeitig die Begünstigung zu regeln. Gerade bei unverheirateten Paaren ist beispielsweise wichtig, dass der Pensionskasse die Partnerin oder der Partner gemeldet ist. Ebenso bei Vorsorgeeinrichtungen der Säule 3a. Bei reinen Todesfallversicherungen kann die begünstigte Person frei gewählt werden und ist nicht an Pflichtteile gebunden. Ansonsten ist der Spielraum, einzelne Angehörige mit Erbschaften zu bevorteilen, durch die Pflichtteilsregelung recht eng begrenzt, wie die Helvetia-Experten in der Sendung Geld erklären.

Nicht entbinden lassen sich die Hinterbliebenen von der Aufgabe, Mietverträge des Verstorbenen möglichst rasch zu kündigen. Auch Sachversicherungen sind innert 30 Tagen aufzulösen, da sie ansonsten auf die Erben übergehen. Die Haftpflichtversicherung erlischt hingegen mit dem Tod. Für Schäden durch den Tod, beispielsweise in einer Mietwohnung, besteht keine Haftpflicht durch den Verstorbenen mehr.

Als Experten treten auf:

• Marc Schwarber, Generalagent Helvetia Thurgau (TVO)
• Daniel Wyss, Generalagent Helvetia Olten (Tele M1)

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