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Kreditkartenmissbrauch durch Phishing-E-Mails: 5 Tipps zur Vorbeugung

Cyberkriminelle nutzen die Paketflut, die durch das Coronavirus entstanden ist, für ihre Zwecke. Seit Oktober 2020 gibt es wieder eine Welle sogenannter Phishing-Attacken. Die Zahl der Kreditkartenmissbräuche stieg seither drastisch an – eine Erholung ist nicht in Sicht.

2. Februar 2021, Text: Natascha Fabian, Foto: Depositphotos

Kreditkartenmissbrauch
Lassen Sie sich nicht irreführen! Kriminelle nutzen auf der Jagd nach Kreditkartendaten täuschend echte E-Mails.

Die Anzahl Onlinebestellungen hat mit der Corona-Pandemie massiv zugenommen. Für Betrüger ideal: Sie sind wieder vermehrt im Netz unterwegs und versuchen, Geld zu erschwindeln.

Was bedeutet Phishing?

Betrüger im Internet, sogenannte Cyberkriminelle, versuchen über gefälschte Websites, E-Mails oder Kurznachrichten an vertrauliche Daten von ahnungslosen Internet-Benutzerinnen und -Benutzern zu gelangen. Bei den Daten handelt es sich beispielsweise um Zugangsdaten zu E-Mail-Konten, Plattformen von Online-Auktionsanbietern wie eBay, E-Banking-Portalen oder schlicht um Kreditkarten-Daten.

Paketflut wird ausgenutzt

In der aktuellen Phishing-Welle erhalten tausende Personen gefälschte E-Mails im Namen von vertrauenswürdigen Unternehmen wie der Post oder anderer Paketdienstleister. Sie werden in der Nachricht informiert, dass ihr Paket nicht zugestellt werden konnte, weil ein Betrag von CHF 2.99 ausstehend sei. Diesen Betrag müsse man innerhalb kürzester Frist bezahlen, sonst würde das Paket an den Absender zurückgeschickt. In der Nachricht ist auch ein Link enthalten, der auf eine gefälschte Website des Lieferdienstes führt. Wer auf den Link klickt und den ausstehenden Betrag mit der Kreditkarte bezahlt, tappt den Betrügern in die Falle. Die Cyberkriminellen verwenden die eingegebenen Informationen, um grosse Beträge über die Kreditkarte zu verbuchen.

Fünf Tipps zur Vorbeugung

Schützen Sie sich vor solchen Attacken mit gefälschten E-Mails mit fünf Massnahmen:

  • Überprüfen Sie die E-Mail-Adresse des Absenders. Bei Phishing-E-Mails sieht der angezeigte Name des Absenders oft vertrauenswürdig aus, die E-Mail-Adresse selbst ist es aber meist nicht.
  • Fahren Sie am Computer oder Laptop mit der Maus über Verlinkungen im E-Mail, ohne diese anzuklicken. Dadurch sehen Sie ganz unten links die Adresse hinter dem Link. Achten Sie beispielsweise auf Schreibfehler in der hinterlegten Internet-Adresse (URL).
  • Überprüfen Sie die E-Mail-Nachricht auf Rechtschreibung. Oftmals enthalten die gefälschten Texte mehr oder weniger auffällige Schreibfehler.
  • Wird in der E-Mail gedroht oder Druck ausgeübt, sollten Sie die Nachricht umgehend löschen.
  • Überprüfen Sie regelmässig Ihre Kreditkaten- und Bankkonto-Abrechnungen. Ist etwas merkwürdig, sollten Sie unverzüglich Ihre Bank oder Kreditkartenfirma kontaktieren.

Schutz für alle Fälle

Trotz aller Vorsichtsmassnahmen besteht immer ein Restrisiko. Helvetia bietet im Rahmen der Hausratversicherung einen Cyber-Schutz als Zusatz an. Damit sind Vermögensschäden infolge eines E-Banking- oder Kreditkartenmissbrauchs versichert. Darüber hinaus übernimmt eine Cyber-Versicherung entstehende Kosten aus…

  • Vermögensschäden infolge eines Online-Kaufs, der durch einen Hackerangriff ausgelöst wurde.
  • der Wiederherstellung von digitalen Daten und Software aufgrund krimineller Ursachen.
  • der Löschung/Änderung persönlichkeitsverletzender Inhalte (Cyber-Mobbing). 
  • einem Identitätsmissbrauch. 
  • der Verletzung von Urheber-, Namens- und Markenrecht durch fremde Personen.

Cyber-Versicherung

Ihr Schutz vor Gefahren im Internet: Die Cyber-Versicherung kann als Zusatzbaustein in der Hausratversicherung eingeschlossen werden.

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