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Welche Versicherung deckt Schäden an Ihrer Wasseroase?

Ein Pool oder eine Sauna sind grössere Anschaffungen, bei denen man sich viele Gedanken macht. Was nicht vergessen gehen darf: Sobald die Oase steht, sollte sie auch korrekt versichert sein. Denn Achtung, nicht alle Schäden sind automatisch durch die Gebäude- oder Hausratsversicherung gedeckt.

12. Februar 2020, Text: Mirjam Arnold, Foto: Unsplash

Eine Frau treibt entspannt in einem Pool auf dem Wasser.
Mit den richtigen Versicherungen sind Sie vor Kosten, die durch Schäden rund um einen Pool oder eine Sauna entstehen, geschützt und können entspannt zurücklehnen.

Sowohl bei einer Sauna als auch bei einem Pool gibt es bei der Versicherung eine wichtige Unterscheidung: Entweder handelt es sich um fest eingebaute, bzw. verankerte Anlagen oder um mobile Objekte.

Sauna und Pool als Teil des Hausrats

Wenn Sie einen Whirlpool oder einen Pool aufstellen, der nicht im Boden verankert wird, sind Schäden am Pool (z.B. Sturmschäden) über Ihre Hausratsversicherung gedeckt. Dasselbe gilt für eine Saunakabine. Denken Sie daran, dass die Versicherungssumme Ihres Hausrats nach dem Kauf allenfalls angepasst werden muss, damit keine Unterversicherung besteht. Ansonsten müssen Sie im Schadenfall mit Leistungskürzungen rechnen.

Fest verankerte Pools benötigen eine Zusatzversicherung

Einen im Boden verankerten Pool können Sie mit dem Zusatz «Gebäudeumgebung» in Ihre Hausratsversicherung mitaufnehmen. Dank diesem Zusatz ist der Pool bei Feuer- oder Elementarereignissen wie beispielsweise einem Sturm zum Neuwert versichert.

Pool als Schadenverursacher

Wenn Ihr fest verankerter Pool einen Wasserschaden auslöst, sind die Eigenschäden durch die Gebäude- und die Hausratsversicherung gedeckt. Dasselbe gilt für Pools mit Wasseranschluss. Falls Sie einen mobilen Pool ohne Wasseranschluss haben, ist das Ausfliessen von Wasser grundsätzlich nicht versichert.

Gebäudeversicherung deckt fest eingebaute Sauna

Ein fest eingebautes Saunazimmer fällt in Bezug auf die Versicherung in die gleiche Kategorie wie eine Heizungsanlage, sanitäre Installationen oder elektrische Anlagen. Das heisst, die Sauna wird als Bestandteil der Wohnung gezählt und ist daher durch die Gebäudeversicherung gedeckt. 

Wann kommt die Haftpflichtversicherung für allfällige Schäden auf?

Bei richtigem Gebrauch eines Pools darf grundsätzlich keine Gefahr bestehen. Der Besitzer ist nach dem Bau, bzw. der Installation des Pools daher auch für dessen Unterhalt verantwortlich. Dazu gehört zum Beispiel das regelmässige Filtern des Wassers oder das Entfernen von Laub und Algen. Wenn es zu einem Schaden an einer Drittperson kommt, muss die Haftpflichtversicherung des Pooleigentümers für diesen aufkommen. Nur wenn er beweisen kann, dass der oder die Geschädigte selbst die Ursache für den Unfall zu verantworten hat, kann er sich von der Haftung befreien.

«Baden verboten»-Schild reicht nicht aus

Jeder Fall wird einzeln betrachtet. Ein Hinweisschild mit der Aufschrift «Baden verboten!» reicht allerdings selten, um der Haftung zu entgehen. Bei Kindern darf nämlich noch nicht von einem vorsichtigen und pflichtbewussten Handeln ausgegangen werden. Daher ist es ratsam, den Pool einzuzäunen und das Tor abzuschliessen oder das Bassin abzudecken, wenn man nicht anwesend ist.

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