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Steuern sparen leichtgemacht – so zahlen Sie weniger

Unsere Tipps für Eigenheimbesitzer, 2.-Säule-Einzahler und alle andern lohnen sich. Mit etwas Planung sparen Sie Geld und können sich dafür im nächsten Jahr etwas Schönes leisten.

26. Oktober 2019, Text: Alexandra Muheim, Fotos: Helvetia

Eine Frau steht an einem Tisch mit vielen Papieren vor sich. Sie sieht nach draussen.
Steuererklärung ausfüllen nervt – aber mit diesen Tipps sparen Sie wenigstens Geld.

Alle Jahre wieder fällt die Steuererklärung an. Wer sparen will, muss das aber vorher tun. Hier die wichtigsten Spartipps, zusammengestellt von unseren Experten. Wer noch mehr sparen will, kann sich direkt an uns wenden für eine individuelle Beratung, da die Regelungen von Kanton zu Kanton unterschiedlich sind. 

Allgemeine Steuertipps

  • Bei der Säule 3a bieten sich attraktive Abzugsmöglichkeiten für Teilzeitbeschäftigte. Diese sollten versichert bleiben, denn zahlen sie in die 2. Säule ein (und wenn es noch ein so geringfügiger Betrag ist), steht ihnen der vollumfängliche Steuerabzug bis jährlich CHF 6'826 zur Verfügung. Verheiratete Paare müssen aber aufpassen: Wenn die einkommensbedingten Abzüge das steuerbare Nettoerwebseinkommen übersteigen, bedingt das in gewissen Fällen Kürzungen von der Zweitverdienerpauschale.
  • Bei Konkubinatspaaren ist in jedem Fall zu prüfen, welcher Partner allfällige gemeinsame Kinderabzüge geltend macht. Behält Partner A ein hohes Einkommen und Partner B reduziert beispielsweise auf 40%, dann ist es sinnvoll, die Kinderabzüge vollumfänglich dem Partner A zuzuweisen. Dasselbe ist auch mit den Kosten für die Kinderbetreuung oder allfälligen Arztkosten für das Kind möglich. Die Abzüge wirken sich beim höheren Einkommen stärker aus. Da in einem solchen Fall der Partner A von einer erheblichen Steuerentlastung allein profitieren würde, müsste eine interne Ausgleichszahlung an Partner B mittels ergänzendem Eintrag zum Konkubinatsvertrag vereinbart und umgesetzt werden.
  • Zahnsanierungen sind planbar: es lohnt sich, etwas länger dafür zu sparen und die Sanierung wenn möglich in einem Steuerjahr durchzuführen. Arztkosten können Sie vom Einkommen abziehen. Allerdings erst dann, wenn sie einen bestimmten Prozentsatz des Einkommens übersteigen. 

Steuertipps für Personen mit 2. Säule

  • Durch den Einkauf von zusätzlichen Beitragsjahren in der 2. Säule lassen sich Steuern sparen. Sinnvoll ist das bei Personen, die Vorsorgelücken haben, weil sie zum Beispiel über eine gewisse Zeit nicht oder reduziert erwerbstätig waren. Hier lohnt es sich, die Einkäufe über mehrere Jahre zu verteilen, um noch mehr zu sparen. Aber auch hier gilt: die Summe aller einkommensbedingter Abzüge dürfen das steuerpflichtige Nettoerwerbseinkommen nicht übersteigen. Es kann ansonsten zur Kürzung der Zweitverdienerpauschale oder zur Reduktion der Abzugszulassung kommen.
  • Falls Sie verheiratet sind und Gelder der 2. Säule zur Wohneigentumsförderung (Anschaffung selbstbewohnten Wohneigentums, Hypothekenamortisation oder Sanierungen) vorbeziehen, ist es wichtig, dass nur ein Partner dies tut, da bei einem Vorbezug erst nach der vollumfänglichen Rückzahlung wieder Steuerabzüge vorgenommen werden können. Beim anderen Partner können die Einkäufe ohne vorgängige Rückzahlung des Bezuges beim steuerbaren Einkommen abgezogen werden.
  • Steuerersparnisse können Sie auch mit Teilpensionierungsschritten erzielen (diese müssen BVG-reglementskonform und in Mindestteilschritten erfolgen). Zu beachten ist, dass dadurch auch die Einzahlungen (Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge) sinken. Dies hat Leistungseinbussen zur Folge, welche den Steuereinsparungen gegenübergestellt werden müssen. Meistens bleibt die Bilanz positiv, sie kann aber auch ins Negative kippen, was vorher dringend zu klären ist.
  • Weiterführung der Erwerbstätigkeit nach Alter 64/65: Wer die Möglichkeit hat, nach dem Pensionsalter weiter zu arbeiten, kann dies während längstens 5 Jahre nach Erreichen des ordentlichen Pensionsalters tun. Die Fortführung des Sparprozesses in die Pensionskasse ist dabei möglich, sofern das Reglement diese Option vorsieht (was heute fast immer der Fall ist). Dadurch lassen sich die Leistungen mit reglementarischen Sparbeiträgen verbessern, welche ebenfalls beim Einkommen abzugsfähig sind. Diese Option wird gerne bei Firmeninhabern wahrgenommen und kann steuerlich sehr attraktiv sein.

Steuertipps für Eigenheimbesitzer

  • Wenn Sie werterhaltende Arbeiten an Ihrem Eigenheim vornehmen (z.B. Ersatz der Fenster, Heizungen, Dach- oder Isolationssanierungen, Gartensanierung etc.), können Sie das beim Einkommen abziehen. Unser Tipp: Staffeln Sie die Arbeiten sinnvoll über mehrere Jahre, so können Sie durch die Abzüge mehr sparen.
  • Durch eine indirekte Amortisation können Sie die tiefen Zinsen für Abzüge in der Steuererklärung nutzen. Dazu ist es aber sinnvoll, dass Sie den Maximalbetrag in die Säule 3A für alle abzugsberechtigten Personen einzahlen. Auch das können Sie vollumfänglich von den Steuern abziehen. Der Bezug der Leistungen sollte dann zeitlich ebenfalls wieder gestaffelt werden.
  • Mit einem Helvetia Vorsorgeplan können Sie einen Teil der Säule 3A bereits vorzeitig für die Rückzahlung einer Hypothek oder eine Investition für ein Eigenheim beziehen. Mit solchen Auszahlungen können Sie bei der Sondersteuer erheblich sparen.
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