Ihr Browser ist veraltet

Sie verwenden den Microsoft Internet Explorer. Damit Sie diese Website ohne Anzeigeprobleme benutzen können, empfehlen wir Ihnen einen neuen Browser zu installieren (z.B. Google Chrome, Mozilla Firefox, Apple Safari oder Microsoft Edge).

Mich interessieren
?
Suche momentan nicht verfügbar, bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Zum Kontaktformular

Corona-Pandemie verändert die Wohnträume in der Schweiz

Corona nimmt sehr klaren Einfluss auf die Wohnbedürfnisse der Schweizer Bevölkerung. Das zeigt die aktuelle «Wohntraumstudie», die im Januar 2021 erhoben wurde. Durch die Einschränkungen des öffentlichen Lebens und Homeoffice ist das Zuhause noch wichtiger geworden.

28. April 2021, Text: Helvetia, MoneyPark, Foto: iStock

Wohntraumstudie 2021
Die aktuellste Studie zeigt: Durch die Einschränkungen des öffentlichen Lebens und Homeoffice ist das Zuhause noch wichtiger geworden.

Jährlich untersuchen MoneyPark, alaCasa und Helvetia gemeinsam in der «Wohntraumstudie» die Zufriedenheit, Träume und Wünsche der Schweizer Bevölkerung bezüglich ihrer Wohnsituation. In der nun vorliegenden repräsentativen Wohntraumstudie 2021 wurden im Januar 1'002 Personen mit Wohnsitz in der Schweiz online befragt.

Gut angebunden, naturnah und mit Sportmöglichkeiten

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens und das Homeoffice verändern die Wohnbedürfnisse. Das Zuhause als Rückzugs- und gleichzeitig für viele als neuer Arbeitsort bekommt deutlich mehr Aufmerksamkeit als in den Zeiten vor Corona. Zwar ist das Finanzielle im Sinne von Miet- oder Kaufpreis nach wie vor das wichtigste Entscheidungskriterium bei der Wahl einer Wohnimmobilie, aber an zweiter Stelle kommt neu der Wunsch nach Aussenräumen wie Balkon, Terrasse oder Garten. Auch der Innenraum gewinnt an Bedeutung. Die Lage der Traumimmobilie soll nach wie vor ruhig und naturnah sein und gleichzeitig gut angebunden an den öffentlichen Verkehr. Sportmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe sind noch wichtiger geworden.

Einfluss von Homeoffice aufs Zuhause

Mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, das gesamte oder ein Teilpensum der Arbeit im Homeoffice erledigen zu können. Von diesen Berufstätigen wünscht sich jede und jeder Dritte ein Zimmer mehr für das Homeoffice. Eine externe Bürolösung in der Nähe können sich rund sechs Prozent der Befragten vorstellen. Geht es um ein neues Zuhause, ist das zusätzliche Zimmer wichtiger, als generell mehr Platz zu haben.

martin_tschopp
«Die Coronakrise hat das Thema Homeoffice stärker in den Fokus unserer Gesellschaft gerückt. Das flexible Arbeiten wird unsere Entscheidungen bezüglich Wohnen, Freizeit und Mobilität wesentlich beeinflussen. Die sich so verändernden Lebenssituationen werden auch das Risikoprofil der betroffenen Personen verschieben.»
Martin Tschopp, Chief Customer Officer von Helvetia Versicherungen Schweiz

Weiterhin sehr zufrieden – vor allem auf dem Land

Das Wohnen auf dem Land gewinnt weiter an Attraktivität. Fast die Hälfte der Bevölkerung bevorzugt heute eine ländliche Wohnumgebung, neun Prozent mehr als noch vor Ausbruch der Pandemie. Insbesondere in der Westschweiz nahm die Beliebtheit seit 2020 zu.
Auf die Wohnzufriedenheit hatten die Corona-Einschränkungen kaum Einfluss. 90 Prozent der Bevölkerung zeigt sich zufrieden, 48 Prozent sogar sehr zufrieden mit der aktuellen Wohnsituation. Insgesamt betrachtet ist man auf dem Land zufriedener als in der Stadt, und Eigentümerinnen und Eigentümer sind zufriedener als die Mieterschaft. Beide Aussagen haben sich während Corona akzentuiert. Gleich geblieben ist zudem die Tatsache, dass Alter zufriedener macht.

Einfamilienhaus Nr. 1, aber Eigentumswohnung holt auf

Der Wunsch nach Wohneigentum bleibt unverändert gross und ist bei der Mieterschaft besonders ausgeprägt. 36 Prozent planen den Kauf einer Immobilie, und insgesamt zwei Drittel sind kaufinteressiert. Das freistehende Einfamilienhaus bleibt Wohntraum Nummer 1. Am stärksten ist dieser Wunsch bei der Altersgruppe der 25- bis 30-Jährigen ausgeprägt (59%). Die Eigentumswohnung holt aber auf und liegt bei den Eigentümerinnen und Eigentümern ganze acht Prozentpunkte höher in der Gunst als noch im Vorjahr (von 14% auf 22%). Gut zu wissen: Die Suche nach dem Traumobjekt braucht Geduld: Mittlerweile sucht knapp die Hälfte länger als ein Jahr, ein Drittel gar länger als drei Jahre. Gleichzeitig haben Besichtigungen stark zugenommen.

Die Studie
Die Wohntraumstudie von MoneyPark, alaCasa und Helvetia ist die grösste unabhängige Untersuchung der Schweizer Wohnträume.

Moneypark AG

MoneyPark ist der führende Spezialist für Hypotheken und Immobilien in der Schweiz und beschäftigt über 300 Mitarbeitende. Das junge Fintech bietet mit der Kombination aus persönlicher Beratung und wegweisender Technologie umfassende und massgeschneiderte Hypotheken- und Immobilienlösungen. MoneyPark ist eine Tochtergesellschaft von Helvetia Versicherungen.

alaCasa.ch

alaCasa.ch ist ein unabhängiges Expertennetzwerk für Wohnimmobilien und engagiert sich seit über 20 Jahren für eine hohe Dienstleistungsqualität rund ums Wohneigentum. Partner von alaCasa.ch sind professionelle Immobilienexperten für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser, die ihre Kundinnen und Kunden kompetent und sicher bei Fragen rund um ihre Liegenschaft unterstützen.  

Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung