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«Wir sind Lösungssucher, nicht Kontrolleure»

Als interner Revisor sieht sich Erik von Känel immer wieder Vorurteilen ausgesetzt: Polizist, Kontrolleur, im stillen Kämmerlein sitzend und Zahlen und Paragraphen hin und her schiebend. Richtig oder falsch? Falsch, erklärt uns Erik von Känel und erzählt in den nächsten Zeilen, wieso diese «Märchengeschichten» heute nicht mehr wahr sind.

8. März 2018, Autor: Natalie Widmer, Fotos: Natalie Widmer

Erik von Känel hatte nie einen Traumberuf im klassischen Sinne wie Feuerwehrmann oder Astronaut. Jedoch wusste Erik, dass er einen abwechslungsreichen und herausfordernden Job wollte. Diesem Anspruch wird sein heutiger Job als interner Revisor mehr als gerecht. Nach dem klassischen Weg als Wirtschaftsprüfer in einem Big4-Unternehmen und als interner Revisor einer Schweizer Grossbank zog es den gebürtigen Basler zurück in die Heimat – und zu Helvetia. Helvetia, weil sie für Qualität und Schweizer Unternehmertum steht. Aber auch: «Hier fühle ich mich als Mensch und nicht als Ressource und spüre das Interesse, Dinge voranzutreiben und zu verändern. Auch werden Mitarbeitende bei Weiterbildungen beruflicher und persönlicher Art unterstützt.»

Neugier und Mut sind gefragt

Stakeholder wollen Mehrwert und Innovation, die Branche wird stärker reguliert und die Arbeitnehmerschaft diverser. So wird der Revisor heute mehr zu einem Berater, der nebst fachlichem Wissen vor allem Sozialkompetenz, Neugier und analytisches Denken braucht. «Als Revisor muss ich verstehen wollen und meinen Wissensdurst durch Fragen stillen. Professionelle Skepsis und Mut, die richtigen Fragen zu stellen, sind die besten Voraussetzungen dafür.» Auch die Fähigkeit, Vertrauen aufzubauen und manchmal zu deeskalieren, ist wichtig, erklärt uns Erik von Känel. Während eines Revisionsprozesses sind die Ansprechpartner häufig nervös und angespannt. Dann ist es umso wichtiger, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aufzubauen und dasselbe Ziel vor Augen zu haben.

Erik von Känel kann eine ganze Liste von Argumenten auflisten, warum er von der externen in die interne Revision gewechselt hat. «Als interner Revisor baue ich innert kürzester Zeit vertieftes Wissen über Produkte, Prozesse und die Kultur eines Unternehmens auf – und dies in einer Tiefe, in die ich als externer Revisor nicht tauchen könnte. Durch die vertiefte Involvierung in die Risikobeurteilung des Unternehmens bin ich bereits Teil der Lösungsfindung, bevor die Detailanalyse überhaupt gestartet hat – und zeige nicht nur das Problem auf.» Als interner Revisor kann Erik als Kollege und Mitarbeiter Probleme ansprechen und zusammen mit dem Team eine Lösung erarbeiten und umsetzen. «Als interner Revisor sind wir nicht ‹Finger Pointer›, sondern Lösungssucher.»

Verstaubtes Image aufpolieren

Trotzdem: Freunde und Bekannte hinterfragen die Berufswahl von Erik immer wieder: Wie kann ein extrovertierter und gesprächiger Typ einen solchen Job ausüben, werde er gefragt. Es ist schade, dass der Beruf des internen Revisors immer noch so ein verstaubtes Image hat. Als Teil von Helvetia ist Erik daran interessiert, die beste Lösung für Probleme zu finden – im Team und gemeinsam mit den anderen Abteilungen. Erik von Känel geniesst die Eigenverantwortung, die Abwechslung und die Zusammenarbeit mit seinen Kollegen bei Helvetia. Und dies nicht zuletzt, weil sie Helvetia jährlich während der Bowling-Meisterschaft vertreten können. Nun ist Erik aber erst einmal weg für ein paar Monate und unterstützt unser Revisionsteam bei Helvetia Österreich in Wien. Ja, auch internationale Einsätze an anderen Standorten sind für Helvetia Mitarbeitende möglich und werden gern genutzt.
 

Was macht ein interner Revisor?

Im Auftrag des Audit Committee (Prüfungsausschuss des Verwaltungsrates) prüft und berät der interne Revisor das Unternehmen unabhängig und objektiv. Die interne Revision trägt zur Zielrealisierung des Unternehmens bei. Mittels anerkannter Verfahren (International Professional Practices Framework – IPPF) hilft sie, die Unternehmensprozesse und die damit verbundenen Zielsetzungen, das Risikomanagement, die Steuerung und Überwachung kritisch zu durchleuchten und weiterzuentwickeln.
 

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