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Wie leben wir unsere Kultur in der Krise?

Mit den Lockerungen der COVID-19-Massnahmen und der teilweisen Rückkehr ins Büro fragen sich viele, wie es langfristig weitergehen wird. Was hat uns die Krise gelehrt, und wird sie unsere Unternehmenskultur für immer verändern? Anhand einer internen Befragung bei Helvetia versuchen wir, darauf eine Antwort zu finden.

25. Juni 2020, Text: Senada Kadic, Foto: Deposit

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Ein Berater führt am Laptop ein Gespräch mit seinem Kunden.
«New Normal» bei Helvetia: die Homeoffice-Zeit lieferte uns einige Learnings.

Die Strassen wirken belebter, die Cafés locken mit offenen Terrassen: Wir geniessen dank den Lockerungen der COVID-19-Massnahmen gerade einiges viel bewusster, was uns davor noch selbstverständlich erschien. Und auch der Gang ins Büro fühlt sich ganz anders an, als noch vor ein paar Monaten. «Schön, wieder zurück zu sein», wird sich dieser Tage manch einer denken – wenn auch mit Vorsicht und mit der Unsicherheit, ob man sich daran überhaupt wieder gewöhnen darf.

Agiler, innovativer und kundenzentrierter dank Corona

Was bedeutet dieses «New Normal» konkret für unseren Alltag? Das versucht Helvetia gerade anhand unterschiedlicher Perspektiven zu definieren. Eine Perspektive liefert uns Anne Forster-Berger, Projektleiterin Leadership & Corporate Culture. Sie hat im Rahmen einer Fokusgruppen-Befragung spannende Einblicke in die Köpfe der Mitarbeitenden erhalten: «Es ging uns darum, den Puls der Mitarbeitenden zu fühlen. Wie sehr leben sie unsere Werte und unsere strategische Ambition 'Innovation, Agilität und Kundenzentrierung' auch während der Corona-Krise», erklärt Forster. Verschiedene, grossflächigere Umfragen vom letzten Jahr hätten gezeigt, dass sich Helvetia bei diesen drei kulturellen Werten stetig entwickelt habe. Auch die kürzlich durchgeführten Interviews hätten dies bestätigt, so Forster. Allerdings wisse man jetzt ein bisschen mehr zu den Hintergründen, und auch, welche Rolle Corona dabei spielt. Die Projektleiterin fasst die Ergebnisse der Umfrage etwa so zusammen: 

Wir sind innovativer, weil wir in der Krise neue Tools und Arbeitsmethoden genutzt haben. 

Wir sind agiler, weil wir durch die Krise mehr Handlungsspielraum entdeckt und auch genutzt haben. 

Wir sind kundenzentrierter, weil wir über alle Kanäle während der Krise für unsere Kunden da waren. 

So der Eindruck der Befragten aus diversen Bereichen. «Die Krise hat unser Denken und Handeln klar verändert – nachhaltig. Aber wir vermissen auch die alte Welt. Schliesslich will niemand von uns für immer im Homeoffice bleiben», so Forster mit einem Lächeln. Unsere grosse Herausforderung sei nun, eine Balance zu finden, aus dem, was wir in den vergangenen Monaten gelernt haben und dem, was wir bis dahin kannten. Die Krise sei wichtig gewesen – auch bei Helvetia – um manche Skepsis für verschiedene Themen aus dem Weg zu räumen: «Sie hat gezeigt, dass Kundenzentrierung auch in Zeiten von 'Social Distancing' möglich ist, dass mehr Vertrauen in die Agilität der Mitarbeitenden gesetzt werden darf und dass Innovation noch schneller umsetzbar ist als vielleicht gedacht. Es hat dem ganzen einen Push gegeben». 

Stichwort «FlexOffice»

Was nehmen wir daraus konkret mit für die Zukunft? «Jetzt geht es darum, diesen Drive zu nutzen», erklärt die Projektleiterin. Denn die Umfrage hätte auch gezeigt, dass wir noch nicht am Ziel sind. «Wir haben etwa noch manches im Bereich Digitale Transformation aufzuholen. Wir müssen einige Prozesse und Strukturen überdenken. Das wiederum wird hoffentlich die Zusammenarbeit positiv beeinflussen und sie stärken. Wir müssen uns fragen, ob es das viele Reisen braucht und die vielen physischen Meetings», so Forster. Die Befragten hätten etwa geschildert, wie sie erstaunt waren, dass sich schwierige Gespräche, die man sonst persönlich geführt hat, gut per Videotelefonie führen liessen. Abschliessend sagt Forster: «Die Umfrage hat uns gezeigt, dass wir uns in Zukunft genauer überlegen, wofür wir zusammenkommen und wann es sinnvoller ist, ausserhalb des Büros zu arbeiten. » Was das genau für Helvetia bedeutet? Das verraten wir bald in einem Beitrag zum Thema «FlexOffice».

Anne Forster

Anne Forster-Berger

Anne Forster-Berger ist Projektleiterin im Team Leadership & Corporate Culture im Hauptsitz in St. Gallen.

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