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«Teilzeit ist für mich die beste Lösung»

Manchmal kommt es anders als geplant: Anstatt zu Studieren und sich nebenbei seinem Startup zu widmen, wurde Adnan Handan Vater — und das mitten in der Corona-Krise. Kurzerhand entschied er sich, bei Helvetia als Kundenberater einzusteigen. Was Adnan zu seinem neuen Job und den neuen Lebensumständen sagt, lesen Sie im Beitrag.

17. November 2020, Text: Senada Kadic, Foto: Adnan Handan

Mann mit Baby im Tragetuch
Adnan Handan ist Teilzeit-Kundenberater und freut sich über die zusätzliche Zeit mit seinem Sohn.

Für viele ist 2020 kein sehr positives Jahr. Für unseren neuen Kundenberater in der Generalagentur Zürich, Adnan Handan, jedoch schon: «Bis jetzt war 2020 mein bestes Jahr. Ich wurde Vater — und das auch noch am ersten Arbeitstag als Kundenberater». Diese besondere Geschichte mit «Jöö-Faktor» sei bereits ein prima Eisbrecher bei seinen Kundinnen und Kunden: «Es ist wirklich ein sehr grosser Zufall, dass unser Sohn genau an dem Tag, an dem ich am Welcome Day hätte sein sollen, das Licht der Welt erblickte. Jeder staunt über diese Geschichte». Was er nun sehr stolz erzählt, war jedoch emotional eine Achterbahnfahrt, so der frischgebackene Papa: «Meine Frau lag tagelang in den Wehen. Ich hatte kaum geschlafen und war völlig durch den Wind. Ich hatte vor lauter Sorgen auch ein schlechtes Gewissen wegen meinem neuen Job». Im Nachhinein, so Adnan, der sich auch Adi nennt, hätte er sich nicht so einen Kopf machen sollen, denn es kam alles gut und die Versäumnisse aus der ersten Woche sind längst nachgeholt — sogar noch mehr als das: «Ich finde, ich hatte bis jetzt einen prima Einstieg. Und das Beste: Ich hatte noch nie zuvor eine so gute Work-Life-Balance. Familie und Job passen nun prima unter einen Hut».

Student, Vater und Quereinsteiger

Vorletzten Sommer sah seine Situation noch ganz anders aus. Adi ist gelernter Mediamatiker und war in seinem Job sehr erfolgreich. «Ich hatte mit meinem Kollegen ein Startup gegründet, eine Webdesign- und Marketingagentur, speziell für KMU». Er entschied sich zusätzlich für ein Wirtschaftspsychologie-Studium an der Hochschule Luzern, welches er im September 2019 startete. Drei Monate später erfuhren er und seine Partnerin, dass sie Eltern werden würden: «Wir haben uns wirklich sehr gefreut», so der Zürcher Kundenberater. Im Frühjahr hatte er dann mit seinem Kollegen das neue Büro bezogen. Doch sie konnten nicht sehr lange darin arbeiten. Corona erreichte die Schweiz. «Nach zwei Wochen im neuen Büro mussten wir unsere Arbeit ins Homeoffice verlegen. Wobei es plötzlich nicht mehr viel zu arbeiten gab — in der Krise investieren die wenigsten KMU ins Marketing», so Adi.

Da das Baby unterwegs war und er auch vor hatte, sein Studium für ein Jahr zu pausieren, um sich ein bisschen Familienzeit zu gönnen, wollte er einen neuen Teilzeitjob finden. «Ich hatte nach allen möglichen Jobs gesucht, vor allem jedoch nach Teilzeit und in der Region Zürich». Er durchforstete dabei nicht nur die neusten Stellenangebote, sondern machte sich auch Gedanken über eine Lebensversicherung. Jetzt, da seine Familie grösser geworden war. Als ein Helvetia-Kundenberater ihm die verschiedenen Vorsorgemöglichkeiten aufzeigte, sprachen sie auch über die Suche nach einem passenden Job für Adi. Während dem Gespräch mit dem Kundenberater überlegte Adi, ob dies auch ein Beruf für ihn sein könnte: «Die Agentur ist in Zürich nur wenige Gehminuten von unserer Wohnung entfernt. Und mir war ja auch wichtig, dass ich gerade in der Krisenzeit einen sicheren Arbeitgeber finde».

«Ich kann es anderen Vätern, Studenten und Quereinsteigern nur empfehlen, diesen Schritt zu wagen»
Adnan Handan, Teilzeit-Kundenberater

Arbeiten mit Baby im Tragetuch? Kein Problem.

Er gibt jedoch auch zu, dass er gewisse Vorurteile gegenüber Kundenberatern hatte: «Ich dachte, die machen nichts und verdienen viel», so der gelernte Mediamatiker. «Und das stimmt», sagt er anschliessend und lacht. Das sei natürlich nur ein Scherz. Aber als er dann das Stellenangebot gelesen hatte, wusste er, dass ihm der Job als Teilzeit-Kundenberater liegen könnte: «Ich habe ein prima Netzwerk, dadurch, dass ich vorher selbständig war. Ich bin kommunikativ und ich mag Menschen». Und dann bekam er die Zusage zum neuen Job, was ihn bis heute sehr freut. Da er Teilzeit arbeitet, könne er sich seine Arbeit sehr selbständig einteilen. Meistens berate er seine Kunden zu Randzeiten. «Daher kann es auch vorkommen, dass ich mal einen Vormittag mit Baby im Tragetuch die administrativen Arbeiten am Laptop erledige». So zu arbeiten, mache ihm sehr viel Spass, so der neue Mitarbeiter. Dass ihn sein neuer Job so stark begeistern würde, hätte er nicht gedacht. »Ich kann es anderen Vätern, Studenten und Quereinsteigern nur empfehlen, diesen Schritt zu wagen». Er findet es schade, dass sich nur sehr wenige Väter in der Schweiz für einen Teilzeitjob entscheiden. Für ihn sei es jedoch ganz klar die beste Lösung. «Es ist mein Traumberuf geworden, ich bin sehr glücklich.»

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