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Privatkunden

«Die Drachen sind hier mein Übungsobjekt…»

Roman Brosowski arbeitet bei Helvetia in der IT-Architektur. Daneben betreibt er mit seiner Frau das Atelier «Oechsli», das Drachenmodelle entwickelt und umsetzt. Im Beitrag verrät Roman Brosowski, warum ihn Drachen faszinieren und was seine «Nebenbeschäftigung» mit seinem Beruf gemeinsam hat.

31. Juli 2018, Text: Roman Brosowski, Fotos: Roman Brosowski

Hauptberuflich bin ich bei Helvetia in Basel in der IT-Architektur angestellt. Dort war ich u.a. am Aufbau des internationalen Datawarehouse beteiligt. Damit ziehen wir Daten aus allen Helvetia Ländermärkten zusammen, um z. B. die nötigen Informationen für Solvency II zu erhalten. Heute befasse ich mich mit der Integration der Daten, sodass wir schneller die nötigen Informationen für unsere Kunden bereitstellen können.

Drachen faszinieren

Wenn es Nacht wird in Bad Zurzach und die Bewohner des Kurortes sich zur Ruhe legen, beginnen meine Frau und ich in unserem Atelier Oechsli mit unserer «Nebenbeschäftigung»: dem Drachenmodellieren. Wir erstellen Konzeptskizzen, zeichnen Pläne und Bilder, modellieren filigrane Objekte, schreiben Bücher oder arbeiten an lebensgrossen Drachen.

Während meine Frau für das Künstlerische zuständig ist, kümmere ich mich um die Technik und das Kaufmännische. Der Sprung zwischen der IT-Welt und lebensgrossen Drachen mag gross erscheinen, doch es gibt Parallelen: Wenn ich eine zwei Meter grosse Figur baue, die demontierbar sein soll und dennoch ein Soundsystem, Nebelmaschinen und Beleuchtung enthält, funktioniert dies nur, wenn von Anfang an sauber gearbeitet und berücksichtigt wird, was worauf aufbaut. Das Gleiche gilt für die IT-Welt: Einfach drauflos bauen führt irgendwann zum Chaos und zur Unbeherrschbarkeit. Letztendlich ist es auch gelebtes Projektmanagement. So kann ich abends keine Holzplatten zuschneiden, ohne die Nachbarn oder meinen kleinen Sohn zu wecken. Die Vorbereitung muss stimmen.

Kunst und Technik verbinden

Auch technisch gibt es Gemeinsamkeiten. Die Welt der Datawarehouses ändert sich. Während früher die Daten einmal in der Nacht geladen wurden, müssen wir heute mit Echtzeitanwendungen arbeiten. Ausserdem kommen andere Datenquellen dazu: Wir werten immer mehr Sensor- und Telemetriedaten aus, die andere Inhalte und Formate liefern. Für Versicherungen sind diese Daten spannend, können Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren z. B. helfen festzustellen, ob Kunstobjekte fachmännisch gelagert wurden. Die Drachen sind hier mein Übungsobjekt: Auch sie haben Sensoren, die den Füllstand in der Nebelmaschine messen, oder Lüfter, welche die Abwärme wegtransportieren, bevor ein Drache zu heiss hat. Hier kann ich immer wieder im Kleinen lernen, was die Technik kann und wie sie datentechnisch funktioniert.

Wieso unsere Leidenschaft für Drachen? Meine Frau hat sich über die Jahre zu einem Teil der Schweizer Fantastikszene entwickelt. Wir waren regelmässig an Messen unterwegs, und ihre Kunst befasste sich immer mit Wesen der Realität und Fantastik. Als Kaufmann hatte ich dann den Vorschlag: «Lass uns etwas bauen, was auch aus der Ferne gesehen wird und die Menschen erleben können.» Es ist immer wieder etwas Besonderes, zu sehen, wie die Besucher auf die Drachen reagieren: Manche sind begeistert und wollen sofort ein Foto machen. Andere erschrecken furchtbar, wenn die Drachen plötzlich laut fauchen.

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