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Jobs und Karriere
Human Resources

Sport oder Ausbildung? Bei Helvetia keine Frage!

Lehre oder Sport? Kein Nachwuchstalent sollte sich für das eine oder andere entscheiden müssen. Helvetia nimmt junge Athleten wie Timon Engler und Luca Hollenstein unter Vertrag. Sie können ihren Traum realisieren und neben der beruflichen Laufbahn auch ihrer Leidenschaft, dem Sport, nachgehen.

31. Mai 2019, Text: Michaela Schaub, Fotos: Stefan Michael, zvg.

Die Helvetia unterstützt Sporttalente dabei, eine kaufmännische Grundausbildung abzuschliessen – trotz hoher Belastung im Leistungssport. Dank flexiblen und bedürfnisgerechten Lehrstellenangeboten sollen die jungen Athleten sich einerseits auf die Sportkarriere konzentrieren können. Andererseits sollen sie aber auch für einen erfolgreichen Berufseinstieg nach der Karriere gewappnet sein. Der Skifahrer Timon Engler und der Eishockey-Goalie Luca Hollenstein leben so ihren Traum.

Timon Engler: vom Bürostuhl direkt auf die Skipiste

Er ist kaum zu bremsen: Timon Engler ist im Juniorenkader des Skiverbands Sarganserland Walensee. Er hat in seiner Disziplin bereits zahlreiche Gold- und Silbermedaillen gesammelt – und ist ganz nebenbei in der Ausbildung zum Kaufmann. Doch dieser Erfolg ist nur eine Seite der Medaille. Als Leistungssportler steht er unter ständigem Druck. Wer im Job erfolgreich sein möchte, muss mit Leistungsdruck umgehen können. Wie Timon trotz hoher Belastung entspannt bleibt, erklärt er uns gleich selbst.

Timon, welche Tipps hast du für deine Kollegen, um auch in stressigen Zeiten Ruhe zu bewahren?

Vor den Rennen ist jedes Mal ein aufregendes Gefühl. Ich versuche mich, auf mich selbst zu konzentrieren und nicht ablenken zu lassen. Ich bin kein Fan davon, mich von irgendwem aus der Ruhe bringen zu lassen. Vor dem Wettkampf lasse ich mir nochmals die vergangenen guten Leistungen durch den Kopf gehen, um mich selbst noch mehr zu motivieren. Und Teamarbeit ist das A und O. Ich merke immer wieder, dass Teamspirit wirklich wichtig ist – vor allem, wenn ich unseren Erfolg am Ende sehe. Du musst deinem Team vertrauen können. Wenn man Urvertrauen in seine Kollegen und sich selbst hat, dann erleichtert es die ganze Stresssituation auf der Arbeit ungemein.

Wie sieht dein Zeitmanagement in der Saisonphase aus?

Ein gutes Zeitmanagement ist sehr wichtig gerade im Winter, weil ich da mehr Zeit auf der Skipiste verbringe als auf meinem Bürostuhl. Ich muss daher alles im Voraus planen und meinem Team bekanntgeben, wann und wie lange ich abwesend bin.

Nach Niederlagen ist ein hoher Grad an Eigenmotivation nötig, wie gehst du damit um?

Ich versuche, mich möglichst schnell abzulenken oder auf das nächste Rennen zu fokussieren. Wenn ich zu sehr auf die schlechte Leistung eingehe, geht wertvolle Zeit verloren. Zeit, die ich benötige, um mich auf die nächsten Wettkämpfe zu konzentrieren.

Luca Hollenstein: nur im Sport auf dem Glatteis

Unfall Risiko, Schutz, Fairplay sind drei Schlagworte, die nicht nur zu Helvetia passen, sondern gerade auch beim Eishockey grossgeschrieben werden. Davon kann Luca Hollenstein ein Lied singen: Er ist Goalie beim EV Zug. Im Kurzinterview erzählt Luca, wie er Sport und Ausbildung unter einen Hut bringt.

Luca, was haben Helvetia und Eishockey gemeinsam?

Ich muss bei beiden Sachen immer voll anwesend sein. Der Sport darf nicht unter der Arbeit leiden und umgekehrt natürlich auch nicht. Eine weitere Gemeinsamkeit für mich ist die Geduld. Wenn etwas nicht auf Anhieb klappt oder ich genervt bin, sollte ich mich nicht aufregen, sondern ruhig bleiben und es nochmals versuchen.

Wie unterstützt dich Helvetia bei deinem Sport?

Helvetia unterstützt mich sehr. Sie erlauben mir, jede Trainingseinheit zu besuchen, was sehr wichtig ist für meine sportliche Ausbildung.

Im Sinne von &Los, wie gehst du mit Niederlagen um?

Niederlagen sind nicht immer etwas Schlechtes. Man sollte nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern sich damit abfinden und aus den Fehlern lernen.

Die Sportausbildung bei Helvetia

In Zusammenarbeit mit der United School of Sports und Minerva finden junge Athleten bei Helvetia einen Ausbildungsplatz, um ihre Lehre abzuschliessen. Die Leistungssportler/innen sind während eines Jahres gleichviel im Betrieb wie «normale Lernende». Hierzu muss Helvetia flexibel sein und in der Trainingssaison dem Lernenden den Freiraum zum Training bieten. Daher wird ein Jahrespensum vereinbart, das in der Regel über das Jahr aufgeht. Der Lernende ist zwischen 50-90% – je nach Vereinbarung – im Büro.

Zudem haben Sport und Karriere mehr gemeinsam als man auf dem ersten Blick denkt: Wichtig ist eine hohe Eigenmotivation, um mit Niederlagen umzugehen. Auch die Selbstreflexion kommt in beiden Bereichen zum Tragen, indem die Sportlernenden aus Misserfolgen lernen, sich beim nächsten Mal verbessern, um über sich selber hinauszuwachsen. Bei einem straffen Zeitprogramm brauchen sie einen hohen Bedarf an Selbstdisziplin und ein gutes Zeitmanagement. Die Sportlernenden sind wahre Organisationsgenies, damit sie den eng getakteten Zeitplan an Training und Bürobesuch einhalten können.

Für ihr Engagement hat Helvetia die Vignette «Leistungssportfreundlicher Lehrbetrieb» für 2018/19 erhalten.

Es kann losgehen!

Der Einstieg ins Berufsleben ist eine aufregende Zeit! Umso besser, wenn der neue Lebensabschnitt gleich positiv beginnt: Freundliche und hilfsbereite Kollegen, spannende Aufgaben und ein abwechslungsreiches Aus- und Weiterbildungsangebot sorgen dafür, dass die erste Stufe der Karriereleiter eine tolle Erfahrung wird.

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