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Sich vernetzen, sichtbar werden und effizient vorangehen

Die digitale Transformation erfordert von den Mitarbeitenden neue Skills. Helvetia bietet die Arbeitsmethodik «Working Out Loud» an, damit sich die Mitarbeitenden vernetzen, ihre Arbeit sichtbar machen und effizient in ihrer Arbeit voranschreiten können.

25. Juli 2019, Text: Michaela Schaub, Foto: Lukas Fütterer

Katja Seibert arbeitet im Human Capital Management & Change Management des CTO Offices und ist in der Schweiz eine der ersten Working Out Loud-Mentorinnen. Bei Helvetia fördert Katja Working Out Loud über alle Bereiche hinweg. Ebenso engagiert trägt sie (mit ihren WOL-Kolleginnen) die Arbeitsweise in die Schweizer Unternehmen und fördert einen regen Austausch über die Branchen hinweg.

Katja, was hat dich bewegt, dich für Working Out Loud (WOL) zu engagieren?

Es gehört zu mir, ob es im privaten oder im beruflichen Umfeld ist, lebenslang zu lernen und zu wachsen. Zudem bin ich von Natur aus sehr neugierig. Hier gehört für mich auch das Hinterfragen von Dingen dazu. Warum ist etwas so? Und was spricht dagegen, es anders zu tun? Und zuletzt treibt mich meine Eigenmotivation an. Ich gehe davon aus, dass man niemanden motivieren – lediglich Anreize schaffen kann. Sie müssen sich selbst motivieren. Ohne Motivation bringen eigentlich fast alle Vorhaben – privat und auch beruflich – nichts. Denn nur, wenn ich motiviert bin, etwas zu tun, tu ich es mit Freude und vor allem auch gut.

Warum bist du vom WOL-Konzept überzeugt und hast es zur Helvetia getragen?

Ich habe hier vier Faktoren ausgewählt, die allerdings nur einige von vielen Faktoren sind:

  1. Unser privates und berufliches Umfeld wird immer schneller und komplexer. Die Herausforderungen der Arbeitswelt von heute wie auch morgen ändern sich rasant, und oftmals kommen wir gar nicht hinterher. Wir können zum Teil gar nicht mehr absehen, wie sich unsere Entscheidung, die wir jetzt im Hier treffen, in der Zukunft auswirken könnte. Auch weil wir gar nicht alle Faktoren kennen können. 
  2. In unserer Arbeitswelt wird es immer wichtiger, dass wir Silos aufbrechen. Es ist klar, dass wir zukünftig keine «Ninja-Einzel-Kämpfer» mehr bleiben können. Aber wie können wir aus unserem Silo raus bzw. wie können wir mit anderen eine Beziehung aufbauen?
  3. Durch die digitale Transformation wird alles immer komplexer und schneller. Zu Hause sprechen Alexas und Co. mit mir. Die Möglichkeiten für einen selbst – und natürlich auch für das Unternehmen – sind immens. Aber kann sich jeder einzelne dieses ganze Wissen auch in vollem Umfang aneignen? Wir benötigen hier Netzwerke, die Informationen austauschen und Wissen teilen.
  4. Alles, was ich erlernen sollte, sollte ich selbstorganisiert lernen. Ich muss das Wissen mir selbst aneignen, weil ich es will und ich daran teilhaben möchte. Doch wie mache ich das?

Wir müssen als Individuen uns immer rascher an diese Herausforderungen anpassen. Klar, wir könnten das «Evolution» nennen. Aber das braucht bekanntlich einige Zeit. Mit WOL fördern wir die digitale Zusammenarbeit, entwickeln unsere Lern- und Arbeitskultur weiter und stärken so unsere Innovationskraft.

Wie löst WOL alle diese angesprochenen Probleme?

WOL hilft jedem einzelnen ganz individuell dabei, auf die Faktoren zu reagieren. Zum Beispiel indem wir besser lernen und nachhaltiger netzwerken. Im privaten Umfeld machen wir es schon: in der Schwimmgruppe, im Musik-Verein oder auf Facebook. Menschen sind gerne in Gruppen, um sich auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. Doch wie können wir im beruflichen Umfeld nachhaltige Netzwerke aufbauen? Wie können wir online das richtige Netzwerk finden? WOL unterstützt uns dabei zu lernen, wie wir unser Wissen teilen können und wie wir Wissen von anderen bekommen. Wir teilen täglich unser Wissen und holen uns Informationen aus dem Netz oder von Kollegen. Mit WOL lernen wir, dies noch besser und effizienter zu machen.

Wie funktioniert WOL bei Helvetia?

Eine kleine Gruppe von 4-5 Personen aus verschieden Bereichen im Unternehmen schliessen sich zu einem Circle zusammen. Jeder setzt sich ein individuelles Ziel über zwölf Wochen hinweg. Die Gruppe trifft sich (virtuell oder persönlich) und arbeitet zusammen – jeweils eine Stunde in der Woche. Durch das Feedback von den anderen vier Teilnehmenden lerne ich nicht nur mit dem Feedback umzugehen, das ich bekomme, sondern auch auszuprobieren: Wie gebe ich anderen Feedback?
Viele Teilnehmende haben folgende Veränderungen nach den WOL Circle erkannt: Sie haben mit der Zeit ihre Komfortzone verlassen, haben mehr Selbstverantwortung übernommen und mehr Selbstvertrauen und Mut aufgebaut. WOL hilft auch, Silos im Unternehmen aufzubrechen und interdisziplinär zusammenzuarbeiten, zielgerichtet vorzugehen und viele Informationen zu filtern und zu fokussieren. Nebenbei können sich die Teilnehmenden besser vernetzen. Zudem ist jeder Circle anders, da sich nicht nur das Ziel, sondern auch die Teilnehmenden ändern. Somit ist die Dynamik immer eine gänzlich andere. Dadurch erlernen die Teilnehmenden in jedem Circle neue Denk- und Sichtweisen. Und das ist extrem lehrreich.

Ausblick und bevorstehende Events

WOL bei Helvetia am 28. August 2019

Öffentliches WOL Meetup in Basel, am 28. August 2019, an dem jeder WOL Interessierte teilnehmen kann. Erstes Live Treffen des virtuellen WOL-Meetups Schweiz. Beginn: 18:00 Uhr, Steinengraben 25, Basel. Anmeldung hier   

WOL-Meetup Schweiz

Stefanie Moser und Monika Schlatter organisieren monatlich ein virtuelles WOL-Meetup Schweiz für WOL Interessierte aus der Schweiz. Teilnehmen kann jeder, der sich für WOL interessiert.

Circle Mentor Masterclass

Die Teilnahme an der Circle Mentor Masterclass qualifiziert interne WOL Mentoren, mit Hilfe des WOL-Lernprogramms eine neue Form von Zusammenarbeit im Unternehmen zu entwickeln: vernetzt, funktionsübergreifend und damit kreativ und hochgradig problemlösungsorientiert. Die ultimative Grundlage der lernenden Organisation in komplexen Zeiten. Durchgeführt wird diese Masterclass von Sabine Kluge von kluge+konsorten GmbH.  

WOL Deep Dive für Circle Mentoren und erfahrene Organisations-Gestalter

 In diesem WOL Deep Dive diskutieren Praktiker und Erfahrungsträger aus Schweizer Unternehmen auf «Advanced»-Level, wie die WOL-Arbeitshaltung und das Lernprogramm im Unternehmen verankert werden können. Durchgeführt wird dieser DeepDive von Stefanie Moser, Sabine Kluge (kluge+konsorten) sowie Katja Seibert, Sabine Born-Hofmann und Regina Kiefer (Helvetia). Helvetia ist Gastgeber bei diesem Event.

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