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Karin Mühlemann: Seit 47 Jahren bei Helvetia– Rückblick auf eine tolle Zeit

Karin Mühlemann hat 1968 ihre Lehre bei Helvetia angefangen. 47 Jahre ist sie ihrem Arbeitgeber treu geblieben. Nächstes Jahr geht sie in Pension. Sie verrät, was sie noch alles vorhat.

25. Februar 2016, Text: Isabella Awad, Fotos: Tony Baggenstos, Solothurn

Karin Mühlemann arbeitet seit 47 Jahren bei Helvetia.
Karin Mühlemann hat 47 Jahre bei Helvetia gearbeitet – warum sie sich nie langweilte, verrät sie im Bericht.

«Ich habe mir immer vorgenommen, mit 60 aufzuhören. Dann beobachtete ich Kollegen, die nach der Pensionierung stark nachliessen. Das wollte ich vermeiden. Vor vier Jahren habe ich mit meinem Vorgesetzten vereinbart, dass ich auf 80 Prozent reduziere und mich so langsam an den ‹Ausstieg› gewöhne.

Wenn ich mich an das Jahr 1968 erinnere, als ich meine Lehre bei der damaligen Helvetia Feuer in Solothurn antrat, muss ich schmunzeln. Beworben hatte ich mich bei einer Anwaltskanzlei und bei Helvetia. Der Grund, weshalb ich mich für Helvetia entschied, war, dass bei der Sekretärin des damaligen Generalagenten viele farbige Telefonbücher standen – beim Anwalt hingegen sah es viel trostloser aus. Ich war so naiv. Die Lehrlinge heute sind informiert und wissen, was sie wollen.

Schön war, dass mich Helvetia während meiner Karriere immer unterstützte. Ich genoss unseren Zusammenhalt auf der Generalagentur sehr. Das war auch der Grund, warum ich nach einem Abstecher in eine Baufirma nach der Lehre wieder zu Helvetia zurückkehrte. Ursprünglich wollte ich ja Kinderkrankenschwester werden. Der Kundenkontakt in meinem Job bei Helvetia hatte mir aber so gefallen, dass ich diesen Wunsch schnell begrub.

Ich war schweizweit die erste Frau, die das Versicherungsdiplom mit dem Zusatz Technische Versicherung abschloss. Obwohl ich immer auf der Generalagentur gearbeitet habe, übernahm ich zirka im Sieben-Jahr-Rhythmus eine neue Tätigkeit. Am längsten war ich Leiterin Verkaufssupport. Meine Erfahrung zeigt, dass die Kunden immer gerne eine Ansprechperson haben. Wenn sie einmal deinen Namen kennen, rufen sie dich immer wieder an.

Ich bin ein grosser Griechenland-Fan. Die Kollegen ziehen mich deswegen schon auf. Ich verbinde viele eindrückliche Erlebnisse mit diesem Land und bewundere die Menschen, wie sie mit der Krise umgehen. Ich spreche auch einige Worte in der Landessprache, vielleicht mache ich nach der Pensionierung wieder einen Griechischkurs.

Wenn ich an die Zeit nach dem Juli 2016 denke, freue ich mich auf mehr Freiheit. Es war mir wichtig, im Sommer pensioniert zu werden, damit ich nach draussen gehen und den Balkon geniessen kann. Ich werde nach Lust und Laune lesen, häkeln, stricken, kochen oder backen und dazu ein Stück von Glenn Miller hören. Die Helvetia Kollegen werden mir fehlen, ebenso wie der tägliche Rhythmus. Wenn ich nochmals zurückkönnte, würde ich vermutlich den gleichen Weg einschlagen.»

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