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Sport

Vom Pitchen, Catchen und Batten

Das Ressort Vertriebssteuerung & Controlling rühmt sich eines Schweizer Meisters: Adrian Kaufmann. Er und sein Baseball-Team, die Therwil Flyers, führen auch dieses Jahr die nationale Rangliste an und sind auf bestem Weg zu einem weiteren Titel. Im viva! spricht der Baseballer mit der Nummer 8 über den Sport, den er in den USA entdeckt hat.

27. September 2017, Autor: Katarina Karadzic, Fotos: Sascha Grossenbacher

Zwei Jahrzehnte. So lange spielt Adrian Kaufmann Baseball. So lange spielt er für die Therwil Flyers. Doch nicht nur er. «Alle sind langjährige Spieler. Während es in anderen Teams oft Abgänge und Wechsel gibt, sind wir eine verschworene Mannschaft», erzählt er. Und eine erfolgreiche obendrauf. Zehn Mal haben die 15 Spieler die Schweizer Meisterschaften gewonnen, was sie zum Rekordmeister macht. «Der persönlich grösste Erfolg ist allerdings die Qualifikation für den Europacup, die uns 2015 gelungen ist. Wir haben uns gegen überlegenere Konkurrenten wie Tschechien durchgesetzt», erinnert sich der NLA-Spieler.

Passionierter Defensivspieler…

Pitchen, catchen, batten – werfen, fangen, schlagen. Adrian Kaufmann ist ein sogenannter Utility Player, also einer, der mehrere Positionen solide beherrscht und vielseitig eingesetzt wird. «Abwechslung ist mir wichtig und Baseball bietet sie mir», so Adrian Kaufmann. Besonders gern spiele er defensiv, im Outfield, wo er lange Flugbälle abfange, welche die Batter schlagen. «Im Outfield kann ich meine Schnelligkeit einsetzen. Doch für mich ist die beste Spielerposition die, die dem ganzen Team dient.»

…und Schlagmann

Die Offensive des Batters habe aber auch ihre Reize, wie Adrian Kaufmann erklärt: «Der Pitcher versucht, den Ball aus 18 Metern Distanz so zu seinem Catcher zu werfen, dass der Batter ihn nicht erwischt. Und das bei einer Wurfgeschwindigkeit von bis zu 130km/h. Das spielt sich innert Millisekunden ab.» Doch dann wären da auch noch die Wurftechnik oder die Effets, wie sie im Jargon heissen. Adrian Kaufmann fährt fort: «Der Pitcher kann die Geschwindigkeit, Drehbewegung und Richtung des Balls beeinflussen, indem er ihm einen Effet mitgibt. Das erschwert es dem Batter, Würfe einzuschätzen und sie zu schlagen.»

Sensomotorische Fähigkeiten

Solide Wurftechnik und Schnelligkeit sind in diesem Sport kein Nachteil. Die wichtigste Anforderung an einen Baseballer ist aber eine andere: «Nicht alle Spieler müssen alles können. Was aber bei jedem Spieler funktionieren muss, ist die Hand-Augen-Koordination.» Jungen Anwärtern rät er, «einfach mal vorbeizuschauen, um das Erlebnis Baseball auszuprobieren.» Er selber habe auch so angefangen. Als kleiner Junge habe er auf einer Reise in den USA mal Baseball gespielt. Und offensichtlich Gefallen daran gefunden.

Mit Herzblut dabei

Seither ist er immer mit Herzblut dabei und bereut es nicht, damals den Fussball gegen Schläger und Handschuhe getauscht zu haben. «Ich schätze die Abwechslung und die Kombination aus Team- und Einzelsport», schwärmt Adrian Kaufmann. Wegen Verletzungen nicht auf dem Spielfeld zu stehen, empfände er als frustrierend. Ein passionierter Spieler eben, der es nicht ausschliesst, später selber Trainer zu werden.

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