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Privatkunden

«Ich wusste schnell: Diese Idee will ich umsetzen!»

Nach über zwei Monaten intensiven Arbeitens, Diskutierens und Ausprobierens entscheidet sich am internen Pitch der Helvetia Kickbox, ob die Idee «Ride Pooler» von Patrick Vogel eine Runde weiter kommt. Die Spannung steigt …

13. März 2018, Autor: Martin Maas, Foto: Natascha Fabian

Patrick Vogel steht vor einem Publikum und präsentiert seine Idee «Ride Pooler».
Patrick Vogel präsentiert am internen Pitch der Helvetia Kickbox seine Idee «Ride Pooler».

«Hier stehe ich also: im Coworking Space unseres Corporate Incubation Teams in St. Gallen, zusammen mit weiteren Helvetia Kolleginnen und Kollegen, die wie ich am internen Pitch teilnehmen – und auf die nächste Runde hoffen. Auch wenn die Atmosphäre gewohnt locker ist und ein ‹Gegeneinander› der Teams absolut nicht zu spüren ist, bin ich etwas nervös. Aber ich freue mich auch ein wenig auf die Reaktionen des Publikums und der Jury. Jetzt bin ich an der Reihe und versuche das umzusetzen, was wir im ‹Pitch Training› geübt haben. Bevor ich das Ergebnis verrate, mal von Anfang an …

Durch ‹Design Thinking› zur Geschäftsidee

Mein Name ist Patrick Vogel. Ich arbeite seit drei Jahren für Helvetia im Bereich Fahrzeugversicherungen Flotten. Wir prüfen neue Risiken, verwalten den Vertragsbestand und sind für Anliegen und Fragen von verschiedenen Anspruchsgruppen zuständig. Das Thema rund um Sicherheit, Risikomanagement und Schadenerledigung hat mich schon immer begeistert und auch ansonsten bin ich sehr offen für neue Themen und hinterfrage gern Bestehendes.

So konnte ich an diversen internen Workshops zum Thema ‹Design Thinking› teilnehmen, in welchen die Teilnehmenden mit Fokus auf Kundenbedürfnisse neue Services oder Produkte entwickeln. Durch mein Arbeitsgebiet und ‹Design Thinking› landete ich bei aktuellen Mobilitätstrends, wie dem Carpooling. Nebst der ganzen Entwicklung der Sharing Economy ist dies ein Thema, das in Europa noch nicht wirklich bekannt ist, aber im amerikanischen oder asiatischen Raum bereits zum Alltag gehört.

Je mehr ich mich mit dem Thema Carpooling – also dem gezielten Bilden von Fahrgemeinschaften – beschäftigte und mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Bereichen diskutierte, desto mehr wollte ich Carpooling als Geschäftsmodell entwickeln.

‹Less bla, more do›: einfach ausprobieren!

Mit der Unterstützung meines Vorgesetzten im Rücken entschied ich, die Idee als Helvetia Kickbox-Projekt anzumelden.
Nun wollte ich herausfinden, ob meine Idee auch wirklich funktioniert und vor allem, ob sie sich zu einem Geschäftsmodell entwickeln lässt. Somit habe ich alle angefragt, die ich kenne, ob ich mit ihnen ein einstündiges Interview durchführen darf. Auf der anderen Seite wollte ich eine Firma finden, welche die Idee gut findet, dass ihre Mitarbeitenden zusammen zur Arbeit kommen – und damit nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz, sondern auch zur Vernetzung der Mitarbeitenden leistet.

Ich stellte verschiedene Hypothesen auf und versuchte, mir diese durch die Interviews zu bestätigen und daraus Erkenntnisse zu gewinnen. Während der Entwicklung meiner Idee wurde ich durch die Unternehmensentwicklung von Helvetia sowie einen externen Partner aus Zürich in methodischer und fachlicher Hinsicht unterstützt. Auch viele andere Mitarbeitenden haben mich unabhängig angesprochen. Durch diese Diskussionen bin ich wieder auf neue Ideen gekommen. Um meine Erkenntnisse zu testen, habe ich ein kleines Pilotprojekt durchgeführt. So nach dem Motto: ‹less bla, more do!›. Ich habe drei Mitarbeitende überzeugt, sich über einen Chat für eine Fahrgemeinschaft zu verabreden. Die drei konnten mir meine Hypothesen in vieler Hinsicht bestätigen und werden das Carpooling sogar zukünftig fortsetzen.

Vielleicht war es genau dieser erste kleine Praxiserfolg, der letztlich dazu führte, dass meine Idee ‹Ride Pooler› die interne Helvetia Jury überzeugte! Ich freue mich wahnsinnig, dass ich zusammen mit einem weiteren Mitarbeitendenteam feierlich die blaue Helvetia Kickbox überreicht bekomme. Ab jetzt heisst es, weiter testen, sich mit Details auseinandersetzen und eine geeignete Plattform finden. Zum Glück nicht allein – sondern mit starker Unterstützung durch das Helvetia Corporate Incubation Team und einen externen Partner.»

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