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Schutzwald Engage­ment «Engadin» (GR)

Schutzwald St. Moritz Panorama

Der Schutzwald in St. Moritz

Rund 50% des Waldes in St. Moritz ist Schutzwald. Sein Zustand ist teilweise kritisch. Die Bestände haben eine sehr einheitliche Struktur, der Lärchenanteil geht stark zurück. Fichten und Föhren brechen zunehmend zusammen, werden vom Schneedruck oder als Folge von Rutschungsbewegungen umgeworfen. Vereinzelt kommen Vogelbeeren vor.

Eine Naturverjüngung von Fichte und Föhre ist möglich; bei der Arve braucht es Schutz vor Wildverbiss. Die Lärche könnte natürlich verjüngen, wird aber sehr stark von Rehböcken verfegt. Hier braucht es entsprechenden Fegeschutz. Der aktuelle Anteil von 2% Lärche im Jungwald bestätigt die negative Entwicklung.

In den älteren Altersklassen (Baumholz) liegt der Anteil bei 20%. Es ist daher das erklärte Ziel der Gemeinde, den Lärchenanteil langfristig zu sichern. Nicht nur aus waldbaulichen Gründen (Pfahl- bzw. Herzwurzelsystem) sondern auch aus Gründen des Tourismus.

St. Moritz ist bekannt für die einzigartige Herbststimmung und seine «goldenen» Wälder. Viele Besucher geniessen den herrlichen Anblick und geniessen die herbstliche Stimmung.

Detaillierte Infos über die aufgeforsteten Gebiete im Engadin finden Sie hier.

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