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Schutzwald Enga­gement «Kanton Luzern 2020» (LU)

Schutzwald Luzern 2020 Panorama

Schutzwald «Kanton Luzern 2020»

Das Waldgesetz verpflichtet die Kantone, ihre Schutzwälder anhand objektiver Kriterien auszuscheiden. Grundlage dazu sind Hinweise auf Naturgefahren (Gefahrenhinweiskarte) und ausgewiesene Schadenpotenziale von grossem öffentlichem Interesse wie Siedlungen und wichtige Infrastrukturen. Wald, welcher zwischen einer Gefahrenquelle und einem Schadenpotenzial liegt, gilt als Schutzwald.

Die Schutzwaldausscheidung wird im Waldentwicklungsplan definiert und ist behördenverbindlich.

Der Kanton Luzern unterschiedet 3 Schutzwaldtypen:

  • Besonderer Schutzwald: schützt vor einer Naturgefahr mit direktem Bezug zum Schadenpotenzial oder zu einem schadenrelevanten Gerinne.
  • Besonderer Hochwasserschutzwald: ist schwierig zu verjüngen, da Flächen rasch verunkrauten, was das Aufwachsen junger Bäumchen erschwert. Es bedarf daher einer besonderen Vorsicht bei der Wahl der zu fällenden Bäume.
  • Hochwasserschutzwald: hat bei geeigneter Baumartenmischung einen Einfluss auf den Wasserhaushalt und somit auf den Wasserabfluss bei Starkniederschlägen.

Die Waldfläche im Kanton Luzern beträgt rund 40’000 Hektaren. Ein Fünftel dieser Fläche übernimmt die Funktion «besonderer Schutzwald» oder «besonderer Hochwasserschutzwald».

Schutzwald ist ein natürliches, flächig wirkendes Schutzsystem. Er schützt Menschen, Häuser, Siedlungen und Verkehrsachsen vor herabstürzenden Steinen, Lawinen, Rutschungen, Erosion und Murgängen. Ein Schutzwald verhindert das Entstehen dieser Naturgefahren oder hilft, sie zu mindern und damit die Risiken zu minimieren. Das Netzwerk der Baumwurzeln armiert den Boden wie das Eisen den Beton. Baumstämme halten Geröll und Felsbrocken auf. Zudem bremst das Kronendach Starkniederschläge, das Wurzelwerk vergrössert das Porenvolumen und somit das Speichervermögen für Regenwasser.

Detaillierte Infos über die aufgeforsteten Gebiete im Kanton Luzern finden Sie hier.

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