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Schutz­wald Engage­ment im Jura (JU)

Schutzwald Jura Panorama

Schutzwald Engagement im Jura

Die Waldgebiete des Jura übernehmen bei der Regulierung des Wasserhaushalts und der Verringerung der Bodenerosion eine wichtige Schutzfunktion. Im Bereich der Klusen, die als Durchfahrtswege oder für industrielle Zwecke genutzt werden, sind diese Gebiete besonders anfällig für Naturereignisse wie Überschwemmungen oder Felsstürze.

Bereits im Jahr 1755 erliessen die Fürstbischöfe von Basel angesichts dieser Sachlage eine Anordnung zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Jurawälder. Die Anordnung wirkte sich umfassend auf die damalige Waldwirtschaft aus, sowohl in der Schweiz als auch im Ausland. Sie kann als das erste Forstgesetz betrachtet werden, das diese Bezeichnung verdient. Xavier Marchand wiederum, der im Jahr 1855 die erste Professur für Forstwirtschaft an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich übernahm und ursprünglich aus dem Jura stammte, legte mit seiner «Wissenschaftlichen Abhandlung über die Entwaldung der Berge» den Grundstein für das eidgenössische Gesetz von 1848.

Die Schutzwälder des Juragebiets umfassen rund ein Drittel der gesamten Waldfläche des Kantons. Da sie häufig an schwer zugänglichen Orten wachsen, wurde ihre Bewirtschaftung über viele Jahre hinweg vernachlässigt. Aus diesem Grund werden sie nun im Rahmen der aktuellen Forstprogramme verjüngt und gepflegt. Auch wenn sich Wälder im Allgemeinen von selbst erneuern, muss das Wachstum der jungen Wälder vielerorts durch die Pflanzung stabilisierender Baumarten gelenkt werden.

Das Beispiel zeigt, dass intakte Schutzwälder erhebliche wirtschaftliche Schäden verhindern oder auf ein Minimum reduzieren können. Selbst wenn uns dieses Thema vielleicht nicht direkt betrifft: Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass unsere Gesellschaft immer anfälliger wird. Unsere Abhängigkeit von Infrastrukturen, Transportwegen und insbesondere von der Energieversorgung nimmt stetig zu. Der Schutzwald ist in diesem Zusammenhang so wichtig, weil er uns hilft.

Detaillierte Infos über die aufgeforsteten Gebiete im Jura finden Sie hier.

Helvetia spendet im gesamten Kanton Jura 10'000 Bäume. Alle darüber hinaus von dritter Seite via Baumpass gespendeten Bäume werden separat im Gebiet «Sous le Rochet» unterhalb von Vellerat gepflanzt.

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