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Schutz­wald Engage­ment im Ober­wallis (VS)

Schutzwald in Eyholz/Visp Panorama

Der Schutzwald in Eyholz/Visp

Am 26. April 2011 ereignete sich in Visp, im Gebiet oberhalb Eyholz, der grösste Waldbrand im Kanton Wallis seit dem Leuker Waldbrand im Jahr 2003. Insgesamt fielen 110 ha Wald dem Brand zum Opfer. Mit Ausnahme kleinerer Waldpartien im unteren Bereich der Brandfläche handelt es sich beim zerstörten Wald vollumfänglich um Schutzwald, der die Gewerbezone «Visp Ost» und die am Hangfuss verlaufende Kantonsstrasse Visp – Eyholz vor Steinschlag und Erosion schützte.

Ein Jahr nach dem Waldbrand konnte man feststellen, dass die grösste Gefährdung in der Problematik der fehlenden Pflanzendecke lag und deshalb ein erhöhtes Risiko in Bezug auf Rüfen und Murgänge bestand. Dem sofortigen Querfällen der abgebrannten Bäume und der damit verbundenen Stabilisierung des Bodens unmittelbar nach dem Brand kam deshalb eine wichtige Bedeutung zu. Zudem wurde im Bereich der Kantonsstrasse Visp – Brig kombinierte Steinschlag-Murgangschutznetze erstellt. Trotz dieser Sofortmassnahmen kam es in der zweiten Augusthälfte 2011, im Zuge sehr heftiger Sommergewitter, drei Mal zu Rüfenniedergängen bis auf die Kantonsstrasse und in die Gewerbezone.

Nach der Ausführung der Sofortmassnahmen im Jahr 2011 konnte im Frühjahr 2012 mit den eigentlichen Verbauungsarbeiten begonnen werden. Im Vordergrund des Schutzprojektes standen dabei technische Schutzmassnahmen zur Sicherung der Gräben und Bacheinzugsgebiete oder Holzverbauungen zur Verhinderung von Schneerutschen oder kleineren Lawinen im obersten Bereich des Brandgebiets.

Diese technischen Schutzmassnahmen allein vermögen aber auf lange Sicht den Wald und dessen hervorragende und kostengünstige Schutzwirkung nicht zu ersetzen. Die natürliche Verjüngung und Wiederansiedlung dauert insbesondere im obersten Gebiet des Waldbrandes und auf den trockenen Kuppen im unteren Bereich aber ausgesprochen lange. Zur Unterstützung und Beschleunigung der Wiederansiedlung der Waldbäume sind deshalb auch Pflanzungen unumgänglich. Mit der Pflanzung von über 10'000 jungen Bäumen wurde so die Wiederbestockung des Waldbrandgebietes eingeleitet und beschleunigt – dies damit der Eyholzerwald in absehbarer Zeit wieder seine Schutzfunktion übernehmen kann.

Detaillierte Infos über die aufgeforsteten Gebiete im Oberwallis finden Sie hier.  

Der komplette Bericht  

Medienmitteilung

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