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Schutzwald Engage­ment im Kanton Uri

Schutzwald Albulatal Panorama

Schutzwald im Kanton Uri

Aus den steilen Urner Berghängen bedrohen vielerorts Steinschlag, Lawinen, Erdrutsche und Wildwasser die Siedlungen und Verkehrswege. Alleine im oberen Reusstal zwischen Erstfeld und Göschenen sind rund 50 Lawinenzüge registriert. Der Urner Wald ist relativ klein in seiner Ausdehnung, aber seine Bedeutung als Schutzwald ist umso grösser. Im Kanton Uri weisen rund 57 % der gesamten Waldfläche nach dem Waldentwicklungsplan Uri (2006) die Vorrangfunktion «Schutz vor Naturgefahren auf». Aus den Talschaften des Kanton Uri stammen einige der ältesten und bekanntesten Schutzwald-Bannbriefe, wie jener des Bannwalds von Altdorf aus dem Jahr 1387 oder des Gurschenwalds ob Andermatt von 1397.

Der Zustand des Waldes ist entscheidend für dessen Schutzwirkung. Denn nur ein standortsgerechter, stufig aufgebauter, vitaler und strukturierter Schutzwald kann die an ihn gestellten Anforderung zum Schutz vor Naturgefahren in geeigneter Weise erfüllen. Hierzu sind regelmässige Schutzwaldpflegeeingriffe notwendig, welche rund 10- bis 25mal kostengünstiger erbracht werden können als vergleichbare technische Schutzmassnahmen wie Lawinenverbauungen oder Steinschlagschutznetze.

Die natürliche Verjüngung vieler Schutzwälder erstreckt sich aufgrund der kurzen Vegetationsperiode über einen sehr langen Zeitraum. Häufig kommt der Jungwuchs nur sehr spärlich auf. Zudem dauert es mehrere Jahrzehnte, bis ein Baum seine schützende Wirkung vollständig entfalten kann.

Mit Hilfe des Helvetia Schutzwald Engagements sollen in 14 verschiedenen Schutzwäldern im gesamten Kanton Uri insgesamt 10'000 Bäume gepflanzt werden. Dadurch wird der Nachwuchs in diesen Wäldern gestärkt und die Schutzfunktion der Wälder nachhaltig gesichert, damit sie auch künftigen Generation ausreichenden Schutz vor Naturkatastrophen bieten.

Detaillierte Infos über die aufgeforsteten Gebiete im Kanton Uri finden Sie hier.

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