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Medienmitteilung
Konzernnews
Mergers & Acquisitions

Helvetia und Nationale Suisse bilden zusammen eine neue Schweizer Versicherungsgruppe

Helvetia und Nationale Suisse sind übereingekommen, zusammen eine neue Versicherungsgruppe zu bilden. Dazu unterbreitet Helvetia den Nationale Suisse Aktionären ein öffentliches Kauf- und Tauschangebot im Wert von CHF 80 pro Nationale Suisse Aktie. Der Verwaltungsrat von Nationale Suisse begrüsst das Angebot von Helvetia und empfiehlt es den Aktionären der Nationale Suisse zur Annahme. Mit dem Schulterschluss der beiden Gesellschaften entsteht eine starke Schweizer Versicherungsgruppe mit erstklassigen Perspektiven.
07.07.2014
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Mit dem Schulterschluss von Helvetia und Nationale Suisse wird eine starke Schweizer Versicherungsgruppe entstehen. Diese wird über eine führende Stellung im Heimmarkt, attraktive Positionen in ausgewählten europäischen Märkten und mit dem Bereich Specialty Lines über internationales Wachstumspotenzial verfügen. Die Helvetia Holding AG (Helvetia) unterbreitet dazu den Aktionären der Nationale Suisse ein öffentliches Kauf- und Tauschangebot.

Erich Walser, Präsident des Verwaltungsrates der Helvetia Gruppe, kommentiert: «Helvetia und Nationale Suisse formieren sich neu zu einer einzigartigen Versicherungsgruppe mit starkem Fundament und guten Erfolgsaussichten. Die Bündelung unserer Kräfte bietet für Aktionäre und Kunden grosse Wertsteigerungspotenziale. Für die Mitarbeitenden ist ein gesundes Unternehmen mit einem starken Heimmarkt und internationaler Ausrichtung ein attraktiver Arbeitgeber. Die solide Kapitalisierung und das stabile Aktionariat geben der Gesellschaft die Sicherheit, ihren Weg konsequent und erfolgreich weiterzuentwickeln.»

Dr. Andreas von Planta, Präsident des Verwaltungsrates der Nationale Suisse, ergänzt: «Helvetia ist der ideale Partner für Nationale Suisse im In- und Ausland. Der Verwaltungsrat von Nationale Suisse empfiehlt den Aktionären, das Angebot von Helvetia anzunehmen. Helvetia und Nationale Suisse verfügen beide über eine lange und erfolgreiche Unternehmensgeschichte, eine ähnliche Unternehmenskultur und eine lokale Verankerung in Basel. Wir können gemeinsam mit Helvetia unsere erfolgreiche Geschäftspolitik weiterführen.»

Es ist vorgesehen, die Transaktion im zweiten Halbjahr 2014 abzuschliessen, vorbehältlich der Zustimmung der Aktionäre der Helvetia Holding AG, der Aktionäre der National-Versicherungs-Gesellschaft AG und der zuständigen Wettbewerbs- und Aufsichtsbehörden. Die Helvetia hat heute die Voranmeldung zum öffentlichen Kauf- und Tauschangebot veröffentlicht und beabsichtigt, den Angebotsprospekt um den 8. August 2014 zu veröffentlichen.

Überzeugende Aufstellung der neuen Versicherungsgruppe mit drei starken Pfeilern
Die aus dem Zusammenschluss der Helvetia und der Nationale Suisse hervorgehende Versicherungsgruppe wird ein Prämienvolumen von rund CHF 9 Mrd. erwirtschaften und über ein Gewinnpotential von mehr als CHF 500 Mio. verfügen. Dank der starken Position in der Schweiz, attraktiven europäischen Markteinheiten sowie dem besonderen Schwerpunkt in internationalen «Specialty Lines» kombiniert die neue Gruppe die bewährten Stärken beider Häuser und schafft damit beste Voraussetzungen für eine gesunde Weiterentwicklung. Die neue Gesellschaft wird unter der Marke Helvetia auftreten.

Starker Heimmarkt Schweiz
Mit dem Zusammenschluss wird sich Helvetia in der Top-3-Position etablieren und zu einem führenden Allbranchenversicherer in der Schweiz entwickeln. Der Heimmarkt bleibt mit einem Prämienvolumen von über CHF 5 Mrd. Hauptpfeiler der zusammengeführten Gruppe. Beste Voraussetzungen für die erfolgreiche Weiterentwicklung bilden die gute Balance von Leben- und Nicht-Lebengeschäft, gepaart mit vielfältigen Kundenzugängen wie einem flächendeckenden Aussendienst, einzigartigen Bankenkooperationen und dem Direktversicherer smile.direct. Der Hauptsitz der neu formierten Helvetia Gruppe und die Steuerung der Schadenversicherung verbleiben in St.Gallen, während Basel als Hauptsitz von Helvetia Schweiz bestätigt und weiter gestärkt wird. Der Standort Basel soll zum regionalen Nicht-Leben-Hub ausgebaut werden, von wo aus auch die von Nationale Suisse eingebrachten Sparten Kranken-/Unfallgeschäft, die Europäische Reiseversicherung sowie Credit Life weiterentwickelt werden. Geplant ist die rasche Realisierung einer gemeinsamen neuen Produkte- und Dienstleistungspalette.

Attraktive europäische Versicherungsmärkte
Auch in Europa ergeben sich für die neue Gruppe attraktive Perspektiven. In drei der grössten europäischen Versicherungsmärkten – Deutschland, Italien und Spanien – waren Helvetia und Nationale Suisse bisher parallel vertreten und können nun ihre Kräfte bündeln. In Österreich ist Helvetia durch die jüngst angekündigte Übernahme der Basler Österreich gerade dabei, unter die Top-10-Gesellschaften vorzurücken. In Belgien ist der durch Nationale Suisse initialisierte Prozess der strategischen Überprüfung noch nicht abgeschlossen und wird in den kommenden Monaten weiter konkretisiert. Insgesamt wird der Bereich Europa ein Prämienvolumen von rund CHF 3 Mrd. erwirtschaften und damit das zweite starke Standbein der vergrösserten Helvetia Gruppe darstellen.

Specialty Lines als gezielter Wachstumsbereich
Der Bereich Specialty Lines wird die Sparten Marine/Transportversicherung, Engineering, Kunst und Aktive Rückversicherung der Helvetia und der Nationale Suisse zusammenfassen. Zu ihm gehört auch die heutige Helvetia Frankreich als Nummer 2 im französischen Transportversicherungsmarkt. Helvetia beabsichtigt die Erfolgsgeschichte beider Gesellschaften in diesen Geschäftsfeldern weiterzuführen – auf einer vergrösserten Basis mit einem Prämienvolumen von knapp CHF 1 Mrd. bei gleichzeitig höherer Zeichnungskapazität. Die Zusammenarbeit im Vertrieb erfolgt mit den lokalen Ländereinheiten in der Schweiz und in Europa und umfasst zusätzlich die Standorte der Nationale Suisse in Liechtenstein, der Türkei, in Asien und Lateinamerika.

Wertsteigerung durch Bündelung der Kräfte
Der Zusammenschluss von Helvetia und Nationale Suisse bietet aufgrund des grösseren Prämienvolumens die Möglichkeit, erhebliche Skalen- und Verbundeffekte zu erzielen. Mittelfristig werden dadurch zusätzliche Wachstumschancen, ein verbessertes Risikoprofil sowie Kosteneinsparungen in einer Grössenordnung von CHF 100 bis 120 Mio. p.a. erwartet. Die gemeinsame Gruppe wird nach dem Zusammenschluss rund 7'000 Mitarbeitende beschäftigen. Helvetia legt grossen Wert darauf, dass die Balance zwischen Synergienutzung und Erhalt des Sozialkapitals ausgewogen sichergestellt wird. Unter Einrechnung der natürlichen Fluktuationsrate von rund 5 bis 10 Prozent p.a. werden viele Stellen von ausscheidenden Mitarbeitenden über zwei bis drei Jahre nicht nachbesetzt. Auf diese Weise kann ein beträchtlicher Teil der personalbezogenen Effizienzgewinne schonend realisiert werden. Wenn strukturelle Redundanzen zu weiterem Personalabbau führen, werden diese Situationen fair und sozialverträglich behandelt. In Ergänzung dazu werden in massgeblichem Umfang Sachkosteneinsparungen angestrebt, da viele derzeit redundant getätigte Ausgaben (z.B. Informatik, Marketing, Logistik) künftig deutlich reduziert werden können.

Gemeinsam gebildete Führungsgremien
In den obersten Führungsgremien der vergrösserten Helvetia Gruppe werden Exponenten aus beiden Gesellschaften mitarbeiten, um den erfolgreichen Kurs des neuen Unternehmens bestmöglich sicherzustellen.

Der Verwaltungsrat wird durch die Wahl von Dr. Hans Künzle, derzeit Chief Executive Officer der Nationale Suisse, zum künftigen zweiten Vizepräsidenten neben Frau Doris Russi Schurter sowie folgenden heutigen Mitgliedern des Verwaltungsrates von Nationale Suisse verstärkt[1]: Dr. Andreas von Planta, Dr. Balz Hösly, Dr. Peter A. Kaemmerer und Dr. Gabriela Maria Payer. Das Präsidium wird weiterhin durch Erich Walser ausgeübt.

Stefan Loacker wird die erweiterte Helvetia Gruppe weiterhin als CEO leiten. Die Geschäftsleitung wird durch David Ribeaud verstärkt, der künftig den Geschäftsbereich Specialty Lines führen wird. Die weitere personelle Besetzung bleibt unverändert.

Auch in den Geschäftsleitungen der Bereiche Schweiz, Europa und Specialty Lines sowie bei den Gruppenfunktionen werden die künftigen Schlüsselpositionen durch Führungskräfte aus beiden Gesellschaften besetzt. Festgelegt ist, dass Ralph A. Jeitziner als Leiter Vertrieb und Dr. Armin Suter als Leiter IT in der Geschäftsleitung Helvetia Schweiz Einsitz nehmen werden.

Attraktive Angebotsstruktur, gesicherte Akquisitionsfinanzierung und starke Bilanzkennzahlen
Die Helvetia Holding AG (Helvetia) unterbreitet für den Zusammenschluss den Aktionären der Nationale Suisse ein öffentliches Kauf- und Tauschangebot für alle sich im Publikum befindlichen Aktien der Schweizerischen National-Versicherungs-Gesellschaft AG (Nationale Suisse) mit Ausnahme des bereits von Helvetia und Patria Genossenschaft gehaltenen Aktienpakets von 18.7 Prozent. Der Angebotspreis im Wert von CHF 80 pro Nationale Suisse Aktie impliziert eine Prämie von 26 Prozent zum Schlusskurs der Nationale Suisse Aktie am 4. Juli 2014 und teilt sich auf in eine Barkomponente von CHF 52 (65 Prozent) und eine Aktienkomponente von 0.0680 neu auszugebenden Helvetia Aktien (CHF 28; 35 Prozent). Dank der Aktienkomponente profitieren auch die Aktionäre der Nationale Suisse von der Wertsteigerung der neuen Versicherungsgruppe.

Die 65-Prozent-Barkomponente des Angebots in der Höhe von CHF 931 Mio. ist durch ein fest zugesichertes Überbrückungsdarlehen sichergestellt, welches nach Abschluss der Transaktion über den Kapitalmarkt in der Form von vorrangigen und hybriden Anleihen refinanziert werden soll. Die 35 Prozent Aktienkomponente des Angebots in der Höhe von CHF 501 Mio. wird durch Ausgabe neuer Helvetia Aktien bedient, über deren Schaffung die Aktionäre an einer ausserordentlichen Generalversammlung der Helvetia vor Ablauf der Angebotsfrist abstimmen werden. Das starke Kernaktionariat der Helvetia Gruppe, bestehend aus der Patria Genossenschaft (30.1 Prozent), Raiffeisen Schweiz (4.0 Prozent) und Vontobel (4.0 Prozent), beabsichtigt, das Angebot von Helvetia für Nationale Suisse sowie die geplante Kapitalerhöhung zu unterstützen. Die Parteien dieses Aktionärspools beabsichtigen zudem, die Verwässerung ihrer Beteiligung an Helvetia infolge des öffentlichen Kauf- und Tauschangebots in Übereinstimmung mit dem Poolvertrag mittels Zukäufen im Markt auszugleichen.

Die vergrösserte Helvetia Gruppe wird auch nach Durchführung der Transaktion ihre ausgezeichneten Kapitalkennzahlen beibehalten: Helvetia rechnet damit, dass die neue Gesellschaft über eine robuste Bilanz mit einer Solvenz I von über 200 Prozent sowie ein starkes SST-Ratio (Schweizer Solvenztest) in der Grössenordnung von 150 bis 200 Prozent verfügen und unverändert für ein «A»-Rating von Standard & Poor's qualifizieren wird[2]. Das Potenzial für zukünftige Dividenden wird durch die Akquisition verbessert. Helvetia erwartet, dass sich der normalisierte Gewinnanteil pro Aktie[3] bereits im ersten Jahr nach Abschluss der Transaktion erhöht.

Voraussichtlicher Zeitplan
7. Juli 2014: Voranmeldung des öffentlichen Kauf- und Tauschangebotes
8. August 2014: Veröffentlichung des Angebotsprospektes
25. August – 19. September 2014: Angebotsfrist[4]
26. September – 10. Oktober 2014: Nachfrist
20. Oktober 2014: Vollzug



Einladung zur Medienkonferenz/Einladung zur Analystenkonferenz

• Heute Montag, 7. Juli 2014, findet um 10.00 Uhr eine gemeinsame Medienkonferenz der Helvetia und der Nationale Suisse mit Conference Call in deutscher Sprache statt. Die Medienkonferenz findet statt bei SIX Group Services AG, ConventionPoint, Selnaustrasse 30, 8021 Zürich. Medienschaffende können sich ab 9.45 Uhr unter der Nummer +41 (0)58 310 50 00 einwählen.
• Um 12.00 Uhr folgt am gleichen Ort eine gemeinsame Analysten-Konferenz der Helvetia und der Nationale Suisse mit Conference Call in englischer Sprache. Analysten können sich ab 11.45 Uhr einwählen unter der Nummer +41 (0)58 310 50 00 (Europa), +44 (0)203 059 58 62 (UK).
• Ab ca. 16.00 Uhr steht unter www.helvetia.com ein Replay beider Konferenzen zur Verfügung.
Die Voranmeldung zum öffentlichen Kauf- und Tauschangebot und der Foliensatz zur Medien- und Analystenkonferenz sind ab sofort im Internet unter
www.helvetia.com/uebernahme-angebotabrufbar.

Diese Medienmitteilung finden Sie auch auf der Homepage www.helvetia.com/media.


Kontaktinformationen
Analysten
Helvetia Gruppe
Susanne Tengler
Leiterin Investor Relations
Dufourstrasse 40
9001 St.Gallen


Telefon: +41 58 280 57 79
Telefax: +41 58 280 55 89
susanne.tengler@helvetia.ch
www.helvetia.com
Medien
Helvetia Gruppe
Martin Nellen
Leiter Corporate Communications
and Brand Management
Dufourstrasse 40
9001 St.Gallen

Telefon: +41 58 280 56 88
Telefax: +41 58 280 55 89
martin.nellen@helvetia.ch
www.helvetia.com
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