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Medienmitteilung
Engagements & Sponsoring

Projekte aus Graubünden, St. Gallen, Südtirol und Tirol mit dem Alpinen Schutzwaldpreis Helvetia 2015 ausgezeichnet

Zum zehnten Mal hat die ARGE Alpenländischer Forstvereine dieses Jahr den Alpinen Schutzwaldpreis Helvetia vergeben. Die diesjährigen Siegerprojekte kommen aus Italien, Österreich und der Schweiz. Mit dem Alpinen Schutzwaldpreis Helvetia werden Projekte ausgezeichnet, die sich besonders für den Schutzwald einsetzen.
22.01.2016
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Bereits zum zehnten Mal ist am 22. Januar im südtirolischen Toblach der Alpine Schutzwaldpreis Helvetia verliehen worden. Die Arbeitsgemeinschaft der Forstvereine Bayern, Graubünden, Kärnten, Liechtenstein, St. Gallen, Südtirol, Tirol und Vorarlberg (ARGE Alpenländischer Forstvereine) würdigt mit dem Preis Projekte, die sich besonders vorbildlich für den Schutzwald einsetzen. Verliehen wird der Preis in den drei Kategorien «Schulprojekte», «Öffentlichkeitsarbeit, Innovation und Schutzwaldpartnerschaften» sowie «Erfolgsprojekte». Jeweils ein Projekt wird mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. 18 Projekte und Ideen aus Österreich, der Schweiz, Bayern und dem Südtirol sind für den Preis eingereicht worden. Davon hat die Jury zehn Projekte für den Preis nominiert. Alle Gewinner des Alpinen Schutzwaldpreises Helvetia im Überblick:

Schulprojekte
Baumfeste in Südtirol (Südtirol, Italien)
Seit 1923 ist die Durchführung von Baumfesten im italienischen Forstgesetz verankert. In Südtirol sind es nun schon über drei Generationen, die auf diese Weise ihren vielleicht ersten bewussten Kontakt mit dem Wald erlebt haben. Die Mitarbeiter des Landesforstdienstes bringen jährlich ca. 11‘000 Grundschülern im Rahmen der Baumfeste den Wald und die Natur näher.

Öffentlichkeitsarbeit, Innovation und Schutzwaldpartnerschaften
Verjüngungsdynamik Tirol (Tirol, Österreich)
Die Verjüngungsdynamik stellt die aktuelle Jungwaldentwicklung sowie den Wild- und Weideeinfluss in Tirol kartographisch dar. Systematische Erhebungen von Waldaufsehern, Grundeigentümern und Jägern werden einheitlich ausgewertet. Es wird aufgezeigt, ob sich der Wald und insbesondere der Schutzwald entwickeln können oder ob Handlungsbedarf besteht. Flächen mit Handlungsbedarf sind bei den Abschussplanvorbesprechungen zu berücksichtigen.

Erfolgsprojekte
Gemeinde Eggersriet: Schutzwaldprojekt Mattenbach (Kanton St. Gallen, Schweiz)
Intensive Niederschläge haben im Mattenbachtobel Rutschungen ausgelöst und grössere Mengen Holz ins Bachgerinne transportiert. Zur Sicherstellung der Hochwassersicherheit wurde ein interdisziplinäres kantonsübergreifendes Schutzwaldprojekt initiiert. Mit der Entnahme von Schwemmholz im Gerinnebereich und einer Stabilitätsdurchforstung konnte die Gefahr von Verklausungen gebannt werden.

Spezialpreis der Jury 2015
Löschwasserbecken für Waldbrandbekämpfung im Moesano (Kanton Graubünden, Schweiz)
Als Ergänzung der Vorbeugemassnahmen für die Verhütung von Waldbränden wurde das Netz des Löschwasserbeckens im ganzen Moesano verstärkt. Dieses Netz ermöglicht im Brandfall eine rasche Reaktion beim Einsatz durch Hubschrauber mit maximal drei Minuten Flugzeit auf einem sehr grossen Teil der Waldfläche und vor allem der Schutzwaldfläche im Moesano.

Zudem vergibt die Jury unter allen nominierten Projekten einen Anerkennungspreis und erstmals wird auch ein sogenannter «Schutzwaldpate» geehrt. Diesen Titel erhält Pfarrer Johann Oberhammer aus Taisten, Südtirol.

Alpiner Schutzwaldpreis Helvetia verdeutlicht die Bedeutung des Walds
Der Alpine Schutzwaldpreis Helvetia will das Bewusstsein für die Bedeutung des Schutzwaldes fördern und Projekte auszeichnen, die sich besonders für den Schutzwald einsetzen. Denn nur dank Schutzwäldern können Menschen in vielen Gebieten der Alpen überhaupt wohnen und wirtschaften. Organisiert wird der Alpine Schutzwaldpreis Helvetia von der ARGE Alpenländische Forstvereine, einem Zusammenschluss von acht Forstvereinen. Seit 2014 ist die Versicherungsgruppe Helvetia Hauptsponsor des Schutzwaldpreises. Das Unternehmen engagiert sich seit Jahren für die Pflege und den Erhalt alpiner Schutzwälder.

Kontaktinformationen
Südtiroler Forstverein
Michael-Pacherstraße 13
39100 Bozen
Italien
Telefon: +39 0471 41 48 71
info@forstverein.it
www.forstverein.it


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