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Medienmitteilung
Konzernnews
Finanzinformationen

Helvetia steigert Gewinn sowie Geschäftsvolumen und nutzt mit der neuen Strategie die Digitalisierung

Die Helvetia Gruppe überzeugte 2015 mit einer soliden Geschäftsentwicklung, unterstützt durch die erfolgreichen Akquisitionen von Nationale Suisse und Basler Österreich. Das Ergebnis aus Geschäftstätigkeit stieg um 4 Prozent auf CHF 439 Mio. Das Geschäftsvolumen wuchs um 11 Prozent (in Originalwährung) auf CHF 8 235 Mio. Auf dieser Basis schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung die Erhöhung der Dividende auf CHF 19 pro Aktie vor. Mit der neuen Strategie helvetia 20.20 baut Helvetia auf ihren Stärken auf und wird digitaler, agiler und wertvoller.
14.03.2016
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Die wichtigsten Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2015 im Überblick:

  • Ergebnis aus Geschäftstätigkeit* nach Steuern: CHF 439 Mio (2014: CHF 422 Mio.; +4 Prozent)
  • IFRS-Ergebnis nach Steuern (inkl. Akquisitionseffekte): CHF 309 Mio. (2014: CHF 393 Mio.; -21 Prozent)
  • Geschäftsvolumen: CHF 8 235 Mio. (2014: CHF 7 767 Mio.; +11 Prozent in Originalwährung)
  • Solvenz I: 205 Prozent (2014: 216 Prozent)
  • Combined Ratio (netto): 92.1 Prozent (2014: 93.5 Prozent)
  • Eigenkapital (ohne Vorzugspapiere): CHF 4 655 Mio. (2014: CHF 4 963 Mio.)
  • Beantragte Dividendenausschüttung: 19.00 pro Aktie (2014: CHF 18.00 pro Aktie)

Weitere Kennzahlen inklusive Kommentare finden Sie im Anhang.

Zusätzliche Vorbemerkungen: Das IFRS-Periodenergebnis von Helvetia ist nach den Akquisitionen durch temporäre Sondereffekte erheblich verzerrt. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2017 stellt Helvetia daher das sogenannte «Ergebnis aus Geschäftstätigkeit» in den Vordergrund, das diese temporären Effekte eliminiert und daher die operative Entwicklung der neuen Helvetia Gruppe widerspiegelt. Im Zuge der Akquisitionen hat Helvetia ihre Organisationsstruktur angepasst und verfügt nun über die Marktbereiche «Schweiz», «Europa» und «Specialty Markets» sowie über Gruppen-Funktionen («Corporate»). Im ersten Semester 2015 berichtete Helvetia erstmals entlang der darauf abgestimmten IFRS-Segmente, fokussiert in der Rechnungslegung aber auch wie bisher auf die Geschäftsbereiche «Nicht-Leben», «Leben» und «Übrige Tätigkeiten».

Die Helvetia Gruppe weist für das Jahr 2015 eine solide Geschäftsentwicklung aus. Diese ist auch massgeblich von der erfolgreichen Integration der im Jahr 2014 erworbenen Gesellschaften Nationale Suisse und Basler Österreich geprägt. Stefan Loacker, CEO der Helvetia Gruppe, ist erfreut: «Helvetia blickt erneut auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Unsere operative Entwicklung ist stark, wir konnten in allen Ländermärkten profitabel wachsen. Noch wichtiger ist der grosse Fortschritt bei der Integration der jüngsten Akquisitionen, welche bereits zu weiten Teilen abgeschlossen ist. Bei der Erreichung der Synergieziele sind wir gar vor dem Zeitplan.»

Kräftiger Gewinnanstieg in den Kerngeschäftsbereichen
Die Versicherungsgruppe erzielte 2015 ein Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit* von CHF 439 Mio. nach Steuern. Das entspricht einem Plus von 4.1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das temporär massgeblich von buchhalterischen Akquisitionseffekten beeinflusste IFRS-Ergebnis belief sich auf CHF 309.5 Mio. (2014: CHF 393.3 Mio.).

Der Geschäftsbereich Nicht-Leben war mit einer Gewinnzunahme von 21.8Prozent auf CHF 331.8 Mio. der klare Ergebnistreiber. Die Steigerung ist auf ein besseres versicherungstechnisches Ergebnis sowie auf die Volumenbeiträge der beiden Akquisitionen zurückzuführen. Die Netto Combined Ratio verbesserte sich auf 92.1 Prozent (Vorjahr: 93.5 Prozent). Ausschlaggebend dafür war ein günstigerer Schadenverlauf, der durch die Rückversicherungsstruktur unterstützt wurde. Da bereits ein erheblicher Teil der Synergien realisiert wurde, kam ein tieferer Kostensatz zum Tragen. Damit übertraf Helvetia erneut deutlich die Zielsetzung einer Combined Ratio von 94 bis 96 Prozent.

Auch das Ergebnis aus Geschäftstätigkeit in der Lebensversicherung verbesserte sich zum Vorjahr um 16.1 Prozent auf CHF 175.7 Mio. Das Risikoergebnis verzeichnete dabei eine erfreuliche Steigerung von 9.5 Prozent, während das Zins- und das Anlageresultat für eigene Rechnung aufgrund der Kapitalmarktentwicklung zurückglitten. Zusätzlich trugen die im Vergleich zu 2014 geringeren Aufwendungen für zinsbedingte Nachreservierungen positiv zum Ergebnis bei.

Einzig das Ergebnis des Bereichs Übrige Tätigkeiten fiel mit CHF -68.5 Mio. unter den Vorjahreswert von CHF -2.0 Mio. Der Hauptgrund hierfür ist das tiefere Ergebnis der Gruppenrückversicherung. Währungsverluste im Zusammenhang mit der Aufhebung des Euromindestkurses im Januar 2015 sowie der vorgesehene Finanzierungsaufwand für Fremdkapitalinstrumente belasteten das Ergebnis des Bereichs Übrige Tätigkeiten zusätzlich.

Nach Segmenten stammte der grösste Ergebnisbeitrag einmal mehr aus dem Heimmarkt Schweiz, wo der Gewinn um 28.4 Prozent auf CHF364.9Mio. anstieg. Aber auch die Marktbereiche Europa (CHF 98.4 Mio., +10.3 Prozent in Originalwährung) und Specialty Markets (CHF43.4 Mio., +11.3 Prozent) konnten deutlich zulegen, wobei Wechselkurseffekte das Ergebnis in Europa belasteten (-3.2 Prozent in CHF).

Kräftiger Volumenanstieg im ertragsstarken Nicht-Lebengeschäft
Im Berichtsjahr 2015 erzielte Helvetia ein Geschäftsvolumen von CHF 8235.3 Mio., eine Steigerung von 11.1 Prozent in Originalwährung. Im ertragsstarken Nicht-Lebengeschäft machten sich die positiven Effekte aus den Akquisitionen bemerkbar: Das Prämienvolumen stieg um 34.7 Prozent auf CHF 3776.2 Mio., in der Schweiz sogar um 72.9 Prozent. Aber auch die europäischen Einheiten (+18.6 Prozent in Originalwährung) und Specialty Markets (+22.8 Prozent) konnten mit zweistelligen Wachstumsraten überzeugen.

In der Lebensversicherung legte Helvetia bei den modernen Produkten um 4.9 Prozent in Originalwährung zu, der Absatz traditioneller Produkte wurde gedrosselt. Insgesamt ging das Geschäftsvolumen der Lebensversicherung gegenüber dem Vorjahr um 3.7 Prozent in Originalwährung auf CHF 4 459.1 Mio. zurück. Helvetia fokussiert auf den Vertrieb moderner, kapitalschonender Produkte. Die Reduktion der klassischen Produkte wurde durch das Wachstum in modernen Produkten jedoch nicht vollständig kompensiert.

Marktkonforme Anlage-Performance
Das Anlagevolumen der Gruppe blieb mit CHF 48 Mrd. gegenüber dem Vorjahr praktisch unverändert. Die laufenden Anlageerträge betrugen CHF 988.4 Mio., bedingt durch die rückläufigen Zinsen und den tieferen Euro CHF 5 Mio. weniger als im Vorjahr. Die Performance erreichte bei einem gewinnwirksamen Anlageergebnis von CHF 1.1 Mrd. marktkonforme 1.6 Prozent.

Unverändert solide Kapitalposition, erneut erhöhte Dividende
Helvetia verfügt unverändert über eine solide Kapitalposition. Die Solvenz-I-Quote lag per 31. Dezember 2015 bei 205 Prozent. Die SST-Quote bewegte sich per Halbjahr 2015 im Rahmen der Bandbreite von 150 bis 200 Prozent. Das Eigenkapital ging gegenüber Ende 2014 von CHF 4963.1 Mio. auf CHF 4655.3 Mio. zurück. Gründe hierfür waren der Rückgang der im Eigenkapital erfassten nicht realisierten Gewinne und Verluste, Währungseffekte bei der Umrechnung des Eigenkapitals der europäischen Markteinheiten sowie die Veränderung der Vorsorgeverpflichtungen in der Schweiz. Die Eigenkapitalrendite auf Basis des Ergebnisses aus der Geschäftstätigkeit beträgt 8.9 Prozent.

Dank der soliden Geschäftsentwicklung kann der Verwaltungsrat die attraktive Dividendenpolitik fortsetzen. Er schlägt der Generalversammlung die Erhöhung der Dividende auf CHF 19 pro Aktie vor – eine Steigerung von fast 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Wichtige Integrationserfolge erzielt
Helvetia erzielte im Geschäftsjahr 2015 bei der Integration von Nationale Suisse und Basler Österreich wichtige Erfolge: Alle zentralen Meilensteine – wie die 100-prozentige Übernahme, die Fusionen der Rechtseinheiten in der Schweiz, Österreich und Spanien, der gemeinsame Verkaufsstart mit integrierten Produktpaletten und unter einheitlicher Marke – wurden erreicht. Die noch ausstehenden rechtlichen Fusionen in den europäischen Markteinheiten sollen bis Ende 2016 abgeschlossen werden, in den Lebeneinheiten in Italien wird der Vollzug der Fusion 2017 erfolgen. Helvetia hat aus den Akquisitionen aufgrund von Personal- und Sachkosteneinsparungen bereits Synergien in der Höhe von CHF 45 Mio. realisiert.

Neue Strategie helvetia 20.20: digitaler, agiler, wertvoller
Helvetia geht gestärkt aus der 2015 abgeschlossenen Strategieperiode hervor: Die internationale Versicherungsgruppe mit Schweizer Wurzeln hat ihre Marktpositionen über die letzten Jahre deutlich ausgebaut, ihre Profitabilität erhöht und den Kundennutzen gesteigert. Aufbauend auf ihren Stärken setzt sich Helvetia nun neue Ziele für die nächste Periode bis 2020. Dafür analysiert sie die Trends der Branche und zieht daraus systematisch die entsprechenden Schlüsse:

Die Welt wird digitaler – Helvetia nutzt dies als Treiber für ihre Weiterentwicklung: Die Versicherungsgruppe modernisiert die Interaktion mit den Kunden über verschiedenste Kanäle und bindet ihre Partner stärker in ihre Systeme ein. Ebenso verwendet sie verstärkt Smart Data zur Personalisierung der Marktleistung sowie zur präziseren Bestimmung von Risiken und automatisiert die Prozesse. Die Kunden werden individueller und anspruchsvoller – mit der neuen Strategie bleibt Helvetia für sie die beste Versicherungspartnerin.

Die drei Marktbereiche der Helvetia Gruppe verfolgen ambitionierte Ziele: Im Heimmarkt will Helvetia ihre Top-3-Position festigen, den Gewinn weiter steigern und für ihre Kunden «die beste Schweizer Versicherung» sein. Der Bereich Europa strebt in den vier Märkten Deutschland, Österreich, Spanien und Italien eine weitere Verbesserung der Marktpositionen an. Ergänzend treibt der Bereich Specialty Markets den selektiven Ausbau als internationaler Nischenplayer voran. CEO Stefan Loacker unterstreicht: «Mit helvetia 20.20 wird das Unternehmen digitaler, agiler und wertvoller. Die neue Strategie schafft Wert für alle: moderne Produkte und Dienstleistungen für unsere Kunden, attraktive Arbeitsplätze für unsere Mitarbeitenden, mehr Gewinn und Dividende für die Aktionäre.»


Anmerkungen
  • Heute findet um 8.30 Uhr eine Medienkonferenz in deutscher Sprache statt. Um 11.00 Uhr folgt eine Analysten-Konferenz mit Conference Call in englischer Sprache.
  • Der Conference Call (englisch) kann im Internet unter www.helvetia.com mitverfolgt werden (Audio). Ab ca. 16.30 Uhr steht unter www.helvetia.com ein Replay zur Verfügung.
  • Der Aktionärsbrief, der Vorabdruck des Geschäftsberichts sowie der Foliensatz zur Medien- und Analystenkonferenz sind ab sofort im Internet unter www.helvetia.com/infokit-de abrufbar.
  • Die wichtigsten Kennzahlen finden Sie im Factsheet im Anhang.

Kontaktinformationen
Analysten
Helvetia Gruppe
Susanne Tengler
Leiterin Investor Relations
Dufourstrasse 40
9001 St.Gallen

Telefon: +41 58 280 57 79
Telefax: +41 58 280 55 89
investor.relations@helvetia.ch
www.helvetia.com
Medien
Helvetia Gruppe
Christina Wahlstrand-Hartmann
Leiterin Media Relations
Dufourstrasse 40
9001 St.Gallen

Telefon: +41 58 280 50 33
Telefax: +41 58 280 55 89
media.relations@helvetia.ch
www.helvetia.com
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