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Engagement
Umwelt

Dario Cologna und LizAn Kuster: Botschafter für die Nachhaltigkeit

Langlauf-Olympiasieger Dario Cologna und Liza Andrea Kuster, Miss Earth Schweiz 2010/11, engagieren sich als Botschafter für das Helvetia-Schutzwald-Projekt. Aus dem Münstertal stammend, kennt Dario Cologna die Gefahren des Gebirges von Kindsbeinen auf. Model und Moderatorin Liza Andrea Kuster hat sich derweil gänzlich dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben.

19. November 2012, Text: Andreas Notter, Fotos: Helvetia/Markus Aebischer

Liza Andrea Kuster und Dario Cologna sind die Botschafter des Helvetia-Schutzwald-Engagements.
Liza Andrea Kuster und Dario Cologna sind die Botschafter des Helvetia-Schutzwald-Engagements.

Liza Andrea Kuster, man kennt Sie insbesondere von der SF-Serie «Schweiz Aktuell im Wald – Die Hüttenbauer». Sie scheinen eine besondere Affinität zu Wäldern zu haben.

Liza Andrea Kuster (LAK): Ja. Für mich bedeuten Wälder und die Natur im Allgemeinen: Leben, Freiheit und Schutz. Ich geniesse die Energie und Macht, die Wälder auf mich ausstrahlen. Bei den Hüttenbauern schützten mich die Bäume vor Wind und Regen. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, zum Schutz der Wälder und der Natur beizutragen, soweit dies mir möglich ist.

Dario Cologna, weshalb engagieren Sie sich für den Schutzwald?

Dario Cologna (DC): Ich halte das Schutzwald-Engagement der Helvetia für eine gute Sache. Das Engagement passt zu mir, weil ich ja in den Bergen aufgewachsen bin.

Wie ist das bei Ihnen, Liza Andrea?

LAK: Das Helvetia-Schutzwald-Engagement finde sehr sinnvoll und sympathisch. Denn der Wald schützt Menschen auf natürlich Art und Weise vor den Gefahren der Natur und für Tiere entsteht neuer Lebensraum. Der Umwelt wird geholfen und die Biodiversität wird gefördert. Das Helvetia-Engagement macht Menschen auf den Schutzwald aufmerksam – durch die Medien, Strassengespräche und so weiter. Somit eine Win-Win-Situation auf der ganzen Linie!

Auf Ihrer Homepage bezeichnen Sie sich als «Model und Moderatorin für Nachhaltigkeit». Wie setzen Sie diese Philosophie um?

LAK: Ich versuche jeden Tag, authentisch zu sein und setze mich insbesondere für nachhaltige und um-weltfreundliche Produkte ein, etwa im Bekleidungsbereich (Ecofashion). Ich eigne mir fortlaufend Wissen an, damit ich eine Vielzahl von Menschen sensibilisieren kann. Ich mache dies aus Spass und Überzeugung. Ein Prozent meiner Gagen setze ich für diverse Umweltprojekte ein. Nicht weil ich muss, sondern weil ich es von Herzen will.
Nachhaltig bin ich auch gegenüber der Helvetia: Nach St.Moritz und Interlaken bin ich nun in Visp bereits zum dritten Mal Schutzwald-Botschafterin.

Verträgt sich das Model-Business mit Ihrer Rolle als «Schutzwald-Botschafterin» für das Helvetia-Projekt?

LAK: Durchaus. Seit ich klein bin schlage ich Brücken: zwischen Arm und Reich, zwischen den Philippinen und der Schweiz. Dieses Brückenbauen habe ich nun zum Beruf und zur Lebensphilosophie gemacht. Ich schlage aus Überzeugung die Brücke zwischen «Glanz & Glamour» und der Nachhaltigkeit. Ich bin stolz und es ehrt mich, ein Teil des Helvetia-Schutzwald-Engagements zu sein und stehe zu Tausend Prozent dahinter.

Dario, Sie sind im Val Müstair aufgewachsen und immer noch im Bündnerland wohnhaft. Welche Rolle spielen die Gefahren der Berge in den Köpfen der Menschen?

DC: Man ist sich den Gefahren bewusst. Insbesondere im letzten Winter, wo wir sehr viel Schnee hatten. Aber ich habe volles Vertrauen in die Forstbehörden und in die Wirksamkeit des Schutzwaldes. Anders ist es, wenn man über der Baumgrenze unterwegs ist, zum Beispiel auf Skitouren. Da sind mögliche Lawinen ein Dauerthema. Ich kenne Leute, die schon in Lawinen geraten sind und grosses Glück hatten.

Welche Bedeutung hat der Schutzwald für den Skisport?

DC: Man nimmt den Schutz des Waldes als selbstverständlich hin, obwohl er nicht selbstverständlich ist. Gerade Langlaufloipen sind ja häufig exponiert. Deshalb sollte man sich stets informieren, gerade wenn man sich nicht auskennt und ausserhalb der Pisten unterwegs ist.

Schutzwälder reagieren auf die Klimaveränderungen besonders empfindlich. Bereitet Ihnen dies Sorgen?

DC: Als Wintersportler ist der Klimawandel durchaus ein Thema, aber eher aus Sicht des Schnees. Wir müssen in immer höhere Lagen gehen, um zu trainieren. Vor zehn Jahren konnte ich noch auf Gletschern trainieren, die heute abgeschmolzen sind. Das macht mir schon ein bisschen Sorgen.

LAK: «Sorgen» trifft für mich nicht ganz zu. Es ist eher ein Gefühl der Motivation, meinen Teil beizutragen, die Klimaveränderung ein kleines bisschen zu reduzieren. Jedoch sollten wir uns wirklich bewusst sein, dass die Klimaveränderung in naher Zukunft unseren Alltag verändern wird (oder es bereits tut!). Wir sollten nicht warten, bis es zu spät ist. Deshalb freue ich mich über das Helvetia-Engagement.

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